Marktwirtschaft versagt?
Mittwoch, 13. Januar 2010, 07:04 Uhr
Als gestern ein große Fernsehsender berichtete, in ganz Berlin gibt es keine Schlitten mehr zu kaufen wird mancher geschmunzelt haben. Aber wie sah es in Sondershausen aus? Wir haben nachgefragt...
Das Schmunzeln war schnell vorbei. Zwar hat kn nicht alle Läden kontrollieren können, aber in den zwei großen Sportartikelgeschäften und einem großen Spielzeugladen von Sondershausen hat man den Reporter groß angesehen, als wenn man zu DDR-Zeiten im Sommer Apfelsinen haben wollte. Den Spruch kennen Ältere noch von früher: Hab ma nicht mehr.
Und nicht nur das, denn meist kam der Satz hinterher, werden wir in dieser Saison auch keinen Schlitten mehr reinbekommen. Die Großhändler haben angeblich nichts mehr. Aber auch mit anderem Wintersportgerät sieht es nicht mehr gut aus. Bei einem Sportgeschäft waren nur noch ein paar einzelne Ski zufinden, denen ein ganz wichtiges Utensil fehlte. Man erhielt den Hinweis, dass es nicht nur keine Bindungen mehr gäbe, sondern dass vor Ende Februar auch keine Bindungen vom Großhandel geliefert werden können.
Keine Wintersportgeräte gibt es mehr zu kaufen, weil wieder mal ein ganz normaler Winter herrscht. Da hat man sich wohl in der Marktwirtschaft mal echt verplant. Als ehemaliger DDR-Bürger fühlt man gleich die Nostalgie und fühlt sich wieder Richtung alter Zeiten versetzt. Klug war, wer seinen alten Schlitten aus DDR-Produktion nicht entsorgt hat und ihn seinen Enkeln jetzt schenken kann.
Keine Wintersportgeräte stimmt aber auch nicht ganz. Denn Schlittschuhe gab es genügend in Sondershausen zu kaufen. Wer braucht schon so etwas, wo es doch die Politiker im Kreis wieder mal nicht geschafft haben, auch nur eine Spritzeisbahn zu bauen. Und da es eben offensichtlich kein extremer Winter ist, gibt es eben noch keine wirklich sicher zugefrorene Teiche, auf denen man Schlittschuh fahren könnte. Nicht jeder hat so viel Zeit und Geld um zum Eislaufen eine halbe Weltreis zu machen.
Autor: khhDas Schmunzeln war schnell vorbei. Zwar hat kn nicht alle Läden kontrollieren können, aber in den zwei großen Sportartikelgeschäften und einem großen Spielzeugladen von Sondershausen hat man den Reporter groß angesehen, als wenn man zu DDR-Zeiten im Sommer Apfelsinen haben wollte. Den Spruch kennen Ältere noch von früher: Hab ma nicht mehr.
Und nicht nur das, denn meist kam der Satz hinterher, werden wir in dieser Saison auch keinen Schlitten mehr reinbekommen. Die Großhändler haben angeblich nichts mehr. Aber auch mit anderem Wintersportgerät sieht es nicht mehr gut aus. Bei einem Sportgeschäft waren nur noch ein paar einzelne Ski zufinden, denen ein ganz wichtiges Utensil fehlte. Man erhielt den Hinweis, dass es nicht nur keine Bindungen mehr gäbe, sondern dass vor Ende Februar auch keine Bindungen vom Großhandel geliefert werden können.
Keine Wintersportgeräte gibt es mehr zu kaufen, weil wieder mal ein ganz normaler Winter herrscht. Da hat man sich wohl in der Marktwirtschaft mal echt verplant. Als ehemaliger DDR-Bürger fühlt man gleich die Nostalgie und fühlt sich wieder Richtung alter Zeiten versetzt. Klug war, wer seinen alten Schlitten aus DDR-Produktion nicht entsorgt hat und ihn seinen Enkeln jetzt schenken kann.
Keine Wintersportgeräte stimmt aber auch nicht ganz. Denn Schlittschuhe gab es genügend in Sondershausen zu kaufen. Wer braucht schon so etwas, wo es doch die Politiker im Kreis wieder mal nicht geschafft haben, auch nur eine Spritzeisbahn zu bauen. Und da es eben offensichtlich kein extremer Winter ist, gibt es eben noch keine wirklich sicher zugefrorene Teiche, auf denen man Schlittschuh fahren könnte. Nicht jeder hat so viel Zeit und Geld um zum Eislaufen eine halbe Weltreis zu machen.
