Nordhausen in Verantwortung
Mittwoch, 27. Januar 2010, 07:03 Uhr
Dr. Klaus Zeh, Landtagsabgeordneter der CDU erinnert in der nnz an den heutigen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Gleichzeitig fordert Zeh vor allem junge Menschen zur Auseinandersetzung mit Demokratie und Menschenrechten auf...
Das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ist von enormer Bedeutung um rechtsextremistischen Tendenzen entgegenzuwirken, stellte Dr. Klaus Zeh bereits im Vorfeld des Nordhäuser Gespräches im Audimax der Fachhochschule Nordhausen fest (Foto). Anlässlich des von Bundespräsident Roman Herzog1996 eingeführten Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar konnte der Zeitzeuge und KZ-Überlebende Thomas Geve als Gesprächspartner gewonnen werden.
Thomas Geve, der heute in Israel lebt, verbrachte insgesamt 22 Monate in den Konzentrationslagern Birkenau, Auschwitz, Groß-Rosen sowie Buchenwald und kam 1945 als Junge in Buchenwald an. Im Gespräch und in seinem während der Veranstaltung vorgeführten Film Nichts als das Leben schilderte Thomas Geve seine Erlebnisse in den Konzentrationslagern, wodurch das Bild des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte für die Veranstaltungsbesucher besonders anschaulich wurde.
Dies habe wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, die Zeitzeugen zu hören, so lange es uns noch möglich ist, so Dr. Zeh. Besonders erfreut zeigte sich Dr. Zeh über die Anwesenheit von Nordhäuser Schülerinnen und Schülern. Mit dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus wird insbesondere auch verhindert, dass das Wissen über den Holocaust bei den kommenden Generationen in Vergessenheit gerät stellte Dr. Zeh fest.
Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum ehemaligen Konzentrationslager Mittelbau-Dora steht es in der besonderen Verantwortung der Nordhäuser Bürgerinnen und Bürger, rechtsextremistischen Tendenzen entgegenzutreten, so Dr. Zeh abschließend. Das Bildungswerk der Konrad-Adenauer-Stiftung Erfurt, das die Nordhäuser Gespräche veranstaltet, hat vor dem Hintergrund des Gedenktages am 27. Januar zudem den Schülerwettbewerb DenkTag 2010 ins Leben gerufen. Hiermit soll das Wissen über die Grundlagen der Demokratie und die Fähigkeiten im Umgang mit den Grund- und Menschenrechten gefördert werden.
Am Wettbewerb Interessierte können nähere Einzelheiten im Bürgerbüro Dr. Klaus Zeh oder über die Internetseiten der Konrad-Adenauer-Stiftung – www.kas.de – erfahren.
Autor: nnzDas Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ist von enormer Bedeutung um rechtsextremistischen Tendenzen entgegenzuwirken, stellte Dr. Klaus Zeh bereits im Vorfeld des Nordhäuser Gespräches im Audimax der Fachhochschule Nordhausen fest (Foto). Anlässlich des von Bundespräsident Roman Herzog1996 eingeführten Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar konnte der Zeitzeuge und KZ-Überlebende Thomas Geve als Gesprächspartner gewonnen werden.
Thomas Geve, der heute in Israel lebt, verbrachte insgesamt 22 Monate in den Konzentrationslagern Birkenau, Auschwitz, Groß-Rosen sowie Buchenwald und kam 1945 als Junge in Buchenwald an. Im Gespräch und in seinem während der Veranstaltung vorgeführten Film Nichts als das Leben schilderte Thomas Geve seine Erlebnisse in den Konzentrationslagern, wodurch das Bild des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte für die Veranstaltungsbesucher besonders anschaulich wurde.
Dies habe wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, die Zeitzeugen zu hören, so lange es uns noch möglich ist, so Dr. Zeh. Besonders erfreut zeigte sich Dr. Zeh über die Anwesenheit von Nordhäuser Schülerinnen und Schülern. Mit dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus wird insbesondere auch verhindert, dass das Wissen über den Holocaust bei den kommenden Generationen in Vergessenheit gerät stellte Dr. Zeh fest.
Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum ehemaligen Konzentrationslager Mittelbau-Dora steht es in der besonderen Verantwortung der Nordhäuser Bürgerinnen und Bürger, rechtsextremistischen Tendenzen entgegenzutreten, so Dr. Zeh abschließend. Das Bildungswerk der Konrad-Adenauer-Stiftung Erfurt, das die Nordhäuser Gespräche veranstaltet, hat vor dem Hintergrund des Gedenktages am 27. Januar zudem den Schülerwettbewerb DenkTag 2010 ins Leben gerufen. Hiermit soll das Wissen über die Grundlagen der Demokratie und die Fähigkeiten im Umgang mit den Grund- und Menschenrechten gefördert werden.
Am Wettbewerb Interessierte können nähere Einzelheiten im Bürgerbüro Dr. Klaus Zeh oder über die Internetseiten der Konrad-Adenauer-Stiftung – www.kas.de – erfahren.

