Neues aus Berlin (5)
Montag, 01. Februar 2010, 13:35 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer nimmt das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) Stellung zum Thema Lohndumping auf Kosten der Steuerzahler verhindern ...
DIE LINKE hat im Bundestag beantragt, dem Lohndumping durch Leiharbeit ein Ende zu bereiten. "Das System ‚Schlecker' zeigt die Perversion, die mit dem eventuell gut gemeinten aber schlecht ausgeführten Instrument der Leiharbeit betrieben wird", so Kersten Steinke, Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen.
Das so genannte ‚Schleckern' funktioniert folgendermaßen: Die Drogeriekette schließt bisherige Filialen und entlässt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um die Straßenecke herum werden dann unter einem neuen Namen Drogeriemärkte eröffnet und ehemalige Beschäftigte über eine firmennahe Leiharbeitsfirma für den halben Lohn weiterbeschäftigt. Diese erhalten Aufstockungsleistungen nach Hartz IV, weil nur noch Hungerlöhne bezahlt werden.
"Die Allgemeinheit darf über Steuern diese Schlecker-Methode bezahlen, damit Unternehmensvorstände noch mehr Millionen für sich abschöpfen", so Steinke. Auch die Sozialversicherungssysteme werden geschröpft, da die Beiträge auf Grund der niedrigen Löhne zurückgehen. "Auch hier dürfen die Bürgerinnen und Bürger die Kosten übernehmen, die eigentlich Schlecker leisten müsste."
DIE LINKE fordert daher, die Leiharbeit strikt auf drei Monate zu begrenzen. Gleichzeitig sollen ab dem ersten Tag die gleichen Löhne gezahlt werden wie für Festangestellte. Dann wird auch der Missbrauch durch die Arbeitgeberschaft aufhören.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhDIE LINKE hat im Bundestag beantragt, dem Lohndumping durch Leiharbeit ein Ende zu bereiten. "Das System ‚Schlecker' zeigt die Perversion, die mit dem eventuell gut gemeinten aber schlecht ausgeführten Instrument der Leiharbeit betrieben wird", so Kersten Steinke, Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen.
Das so genannte ‚Schleckern' funktioniert folgendermaßen: Die Drogeriekette schließt bisherige Filialen und entlässt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um die Straßenecke herum werden dann unter einem neuen Namen Drogeriemärkte eröffnet und ehemalige Beschäftigte über eine firmennahe Leiharbeitsfirma für den halben Lohn weiterbeschäftigt. Diese erhalten Aufstockungsleistungen nach Hartz IV, weil nur noch Hungerlöhne bezahlt werden.
"Die Allgemeinheit darf über Steuern diese Schlecker-Methode bezahlen, damit Unternehmensvorstände noch mehr Millionen für sich abschöpfen", so Steinke. Auch die Sozialversicherungssysteme werden geschröpft, da die Beiträge auf Grund der niedrigen Löhne zurückgehen. "Auch hier dürfen die Bürgerinnen und Bürger die Kosten übernehmen, die eigentlich Schlecker leisten müsste."
DIE LINKE fordert daher, die Leiharbeit strikt auf drei Monate zu begrenzen. Gleichzeitig sollen ab dem ersten Tag die gleichen Löhne gezahlt werden wie für Festangestellte. Dann wird auch der Missbrauch durch die Arbeitgeberschaft aufhören.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
