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Dienstag, 02. Februar 2010, 15:12 Uhr
Eine große Spendenbereitschaft gab es bei den fünf Typisierungsaktionen für den Nordhäuser Polizisten Carsten Grunert, der an Leukämie erkrankt ist: Insgesamt rund 850 Nordthüringer haben eine kleine Blutprobe abgegeben, um vielleicht einmal mit einer Knochenmarkspende zu helfen. Doch damit ist es nicht getan...

Uta Schramm (Foto: nnz-tv) Uta Schramm (Foto: nnz-tv)

Das Südharz-Krankenhaus und die DKMS, der Deutschen Knochenmarkspenderdatei gGmbH, haben die Spendenaktionen in Nordhausen und Sondershausen organisiert. „Ich danke allen Spendern herzlich für ihre Bereitschaft zu helfen“, sagte Uta Schramm, die Mutter von Carsten Grunert, die alle Termine mit organisiert und begleitet hat. „Besonders bedanken möchte ich mich bei Sven Köhn vom Blutspendedienst des Südharz-Krankenhauses für sein unermüdliches Engagement bei den Typisierungsaktionen und beim Kriminaldauerdienst, den Kollegen meines Sohnes.“

Uta Schramm in der vergangenen Woche zu nnz-tv

Uta Schramm

Nun folgt der zweite Streich: Die gesammelten Proben werden typisiert, also auf ihre Gewebemerkmale untersucht und in einer Datenbank registriert. 50 Euro kostet das pro Probe – bei 850 Proben macht das 42.500 Euro. „Diese Kosten können nur durch Spenden abgedeckt werden“, so Uta Schramm.

Denn die Typisierung bezahlt die DKMS, Krankenkassen tragen diese ersten Untersuchungskosten nicht. Die DKMS ist eine gemeinnützige Gesellschaft und finanziert sich daher durch Spenden. Im Landkreis Nordhausen hat die Kreissparkasse ein Spendenkonto eingerichtet: Kontonummer 305 001 949, BLZ 820 540 52. Hier können Unternehmen und Privatleute spenden, um die Typisierung finanziell zu unterstützen.

Ausführliche Informationen zur Krankheit Leukämie und den Ablauf einer Stammzellentransplantation bietet die DKMS unter www.dkms.de.
Autor: nnz/kn

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