Neues aus Berlin (7)
Donnerstag, 04. Februar 2010, 07:03 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region nimmt das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) Stellung zum Thema Zusatzbeiträge bei Krankenkassen verhindern ...
Acht gesetzliche Krankenkassen haben Zusatzbeiträge angekündigt, neun planen es. Elf Millionen Versicherte wären von den Kostensteigerungen betroffen, im nächsten Jahr könnten es schon alle sein.
Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen, hat umgehend darauf reagiert. Gemeinsam mit ihrer Bundestagsfraktion hat sie beantragt, die Defizite der gesetzlichen Krankenversicherungen durch einen Bundeszuschuss auszugleichen. Somit müssten Versicherte keine Zusatzbeiträge zahlen.
Die Defizite der gesetzlichen Krankenversicherungen resultieren vor allem aus Einnahmeausfällen durch die Wirtschaftkrise. Außerdem sind durch zusätzliche Leistungen der Krankenkassen und die begrüßenswerte Honorarangleichung für ostdeutsche Ärztinnen und Ärzte Mehrkosten entstanden. Dies wurde jedoch bei der Finanzierung der Krankenkassen nicht berücksichtigt.
"Nun sollen die Versicherten allein die Zeche zahlen", kritisiert Steinke. "Die Arbeitgeber sind fein raus und beteiligen sich nicht an den Kosten." DIE LINKE fordert daher, die Einnahmeausfälle vollständig durch einen Bundeszuschuss auszugleichen.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhAcht gesetzliche Krankenkassen haben Zusatzbeiträge angekündigt, neun planen es. Elf Millionen Versicherte wären von den Kostensteigerungen betroffen, im nächsten Jahr könnten es schon alle sein.
Kersten Steinke, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE aus Bad Frankenhausen, hat umgehend darauf reagiert. Gemeinsam mit ihrer Bundestagsfraktion hat sie beantragt, die Defizite der gesetzlichen Krankenversicherungen durch einen Bundeszuschuss auszugleichen. Somit müssten Versicherte keine Zusatzbeiträge zahlen.
Die Defizite der gesetzlichen Krankenversicherungen resultieren vor allem aus Einnahmeausfällen durch die Wirtschaftkrise. Außerdem sind durch zusätzliche Leistungen der Krankenkassen und die begrüßenswerte Honorarangleichung für ostdeutsche Ärztinnen und Ärzte Mehrkosten entstanden. Dies wurde jedoch bei der Finanzierung der Krankenkassen nicht berücksichtigt.
"Nun sollen die Versicherten allein die Zeche zahlen", kritisiert Steinke. "Die Arbeitgeber sind fein raus und beteiligen sich nicht an den Kosten." DIE LINKE fordert daher, die Einnahmeausfälle vollständig durch einen Bundeszuschuss auszugleichen.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
