Fachtagung Musik in der Grundschule
Samstag, 13. Februar 2010, 18:59 Uhr
Im Beisein und mit einem Grundsatzreferat von Thüringens Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten wurde heute in der Landesmusikakademie Thüringen in Sondershausen eine Fachtung unter dem Thema "FACHTAGUNG MUSIK IN DER GRUNDSCHULE - MUSIKGRUNDSCHULE?" durchgeführt...
Fachtagung Musik in der Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Veranstaltet wurde das Ganze vom Landesmusikrat Thüringen e.V. und der Landesmusikakademie Sondershausen in Kooperation mit dem Verband deutscher Musikschulen/Landesverband Thüringen, dem Bundesverband deutscher Privatmusikschulen und dem Institut für Musikpädagogik der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Mit Schnee und Sonnenschein hatte man heute vormittag sogar ein stimmungsvolles Ambiente, obwohl der Schneefall dazu führte, dass einiger Teilnehmer erst so nach und nach zur Veranstaltung zustießen.
Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste durch den Leiter der Landesmusikakademie Prof. Dr. Eckart Lange. Zuerst entschuldigte er sich, dass im Hintergrund noch Musikübungen zu hören waren, denn die Landesmusikakademie war an diesem Wochenende mit einigen Lehrgängen voll besetzt. So richtig führte sich aber keiner gestört, im Gegenteil.
In einer Art Grundsatzreferat ging Prof. Dr. Roland Merten auf die weitere Musikentwicklung im Freistaat Thüringen ein. Musik, so Merten sei der Zugang zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Musik in der Grundschule muss Platz schaffen für die Entwicklung der Persönlichkeit. Zur Entwicklung der Musikausbildung in der Grundschule sagte er, man wolle in Thüringen nicht die Entwicklung verfolgen, wie in Baden-Württemberg, wo Musikunterricht in einem allgemeinen Fach Kunstunterricht praktisch nur noch zu einem Drittel vertreten ist.
Musik, Kunsterziehung und Sport werden nicht aus dem Stundenplan verschmelzen, so Prof. Dr. Roland Merten zur weiteren Entwicklung in Thüringen. Eine Verschmelzung dieser Fächer wird es nicht geben, so das klare Bekenntnis.
Der Musikunterricht wird in Thüringen weiter entwickelt werden. Dazu werden auch verschiedene Aktivitäten beitragen, so z.B. sein Verweis zu "Jugend komponiert" in Zusammenarbeit mit der Sparkassen-Kulturstiftung. Ebenfalls u.a. hervorgehoben das Projekt "Jedem Kind ein Musikinstrument", dass ja auch im Kyffhäuserkreis gestartet wurde, un das Instrumentenkarussell.
Wichtig, so Merten, Lehrer sollen Musik und Tanz miteinander verbinden, dabei sollen Schüler nicht nur passive Zuhörer sein, sondern sie sollen auch aktiv Musik machen. Ziel dabei, die Kinder auch nach dem Unterricht für die Musik zu begeistern, so durch Teilnahme an Schulorchestern und ähnlichen Aktivitäten.
Besonders würdigte Prof. Dr. Roland Merten die nun schon fünfjährige Arbeit der Landesmusikakademie Thüringen in Sondershausen. Er würdigte die vielen Aktivitäten, die durch dieses Haus organisiert bzw. mitorganisiert werden. Besonders genannt dabei das im Kyffhäuserkreis gestartete Musikmobil. Er wies nochmals auf den Bau des Bettenhauses (ca. 1,9 Millionen Euro) für die Landesmusikakademie hin und sicherte die Möglichkeit zu, dass mittelfristig rund 600.000 Euro für die Weiterentwicklung der Ausrüstung bereitgestellt werden sollen.
Abschließend hob Prof. Dr. Roland Merten hervor, dass die Landesregierung Interesse hat, die weitere Musikentwicklung und die weitere Musikausbildung zu forcieren. So soll der gute Ruf von "Thüringen singt" weiterentwickelt werden, kn berichtete schon letztes Wochenende.
In den weiteren Referaten ging es um Themen wie "Musik hautnah m der Grundschule? Konzept und Praxis eines Kooperationsprojekts" (Prof. Marianne Steffen-Wittek), "Bildungspartner Musikschule. Grundschulkooperationen in der
neuen Elementarstufe/Grundstufe des VdM" (Stephan Schmilz VdM). Aber auch solche Themen wie "Streicherklassen - gemeinsam musizieren lernen" (Ute & Olaf Adler), "Instrumente im Klassenzimmer - Eine Chance ...? (Ines Walther), "Initiativen zur frühkindlichen musikalischen Bildung im Kyffhäuserkreis" (Matthias Deichstetter Musikschule Kyffhäuserkreis) und "Primacanta - ein best-practice-Beispiel aus Frankfurt" (Prof. G. Schmidt-Oberländer).
Die Veranstaltung endete erst in den frühen Abendstunden. Ursprünglich war die Veranstaltung mal für November als zweitätige Veranstaltung geplant, scheiterte aber an den terminlichen Problemen. In jedem Fall unterstrich diese Veranstaltung den Ruf der Landesmusikakademie Thüringen, sowie den Ruf der Musikstadt Sondershausen.
Autor: khh
Fachtagung Musik in der Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Veranstaltet wurde das Ganze vom Landesmusikrat Thüringen e.V. und der Landesmusikakademie Sondershausen in Kooperation mit dem Verband deutscher Musikschulen/Landesverband Thüringen, dem Bundesverband deutscher Privatmusikschulen und dem Institut für Musikpädagogik der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Mit Schnee und Sonnenschein hatte man heute vormittag sogar ein stimmungsvolles Ambiente, obwohl der Schneefall dazu führte, dass einiger Teilnehmer erst so nach und nach zur Veranstaltung zustießen.Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste durch den Leiter der Landesmusikakademie Prof. Dr. Eckart Lange. Zuerst entschuldigte er sich, dass im Hintergrund noch Musikübungen zu hören waren, denn die Landesmusikakademie war an diesem Wochenende mit einigen Lehrgängen voll besetzt. So richtig führte sich aber keiner gestört, im Gegenteil.
In einer Art Grundsatzreferat ging Prof. Dr. Roland Merten auf die weitere Musikentwicklung im Freistaat Thüringen ein. Musik, so Merten sei der Zugang zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Musik in der Grundschule muss Platz schaffen für die Entwicklung der Persönlichkeit. Zur Entwicklung der Musikausbildung in der Grundschule sagte er, man wolle in Thüringen nicht die Entwicklung verfolgen, wie in Baden-Württemberg, wo Musikunterricht in einem allgemeinen Fach Kunstunterricht praktisch nur noch zu einem Drittel vertreten ist.
Musik, Kunsterziehung und Sport werden nicht aus dem Stundenplan verschmelzen, so Prof. Dr. Roland Merten zur weiteren Entwicklung in Thüringen. Eine Verschmelzung dieser Fächer wird es nicht geben, so das klare Bekenntnis.
Der Musikunterricht wird in Thüringen weiter entwickelt werden. Dazu werden auch verschiedene Aktivitäten beitragen, so z.B. sein Verweis zu "Jugend komponiert" in Zusammenarbeit mit der Sparkassen-Kulturstiftung. Ebenfalls u.a. hervorgehoben das Projekt "Jedem Kind ein Musikinstrument", dass ja auch im Kyffhäuserkreis gestartet wurde, un das Instrumentenkarussell.
Wichtig, so Merten, Lehrer sollen Musik und Tanz miteinander verbinden, dabei sollen Schüler nicht nur passive Zuhörer sein, sondern sie sollen auch aktiv Musik machen. Ziel dabei, die Kinder auch nach dem Unterricht für die Musik zu begeistern, so durch Teilnahme an Schulorchestern und ähnlichen Aktivitäten.
Besonders würdigte Prof. Dr. Roland Merten die nun schon fünfjährige Arbeit der Landesmusikakademie Thüringen in Sondershausen. Er würdigte die vielen Aktivitäten, die durch dieses Haus organisiert bzw. mitorganisiert werden. Besonders genannt dabei das im Kyffhäuserkreis gestartete Musikmobil. Er wies nochmals auf den Bau des Bettenhauses (ca. 1,9 Millionen Euro) für die Landesmusikakademie hin und sicherte die Möglichkeit zu, dass mittelfristig rund 600.000 Euro für die Weiterentwicklung der Ausrüstung bereitgestellt werden sollen.
Abschließend hob Prof. Dr. Roland Merten hervor, dass die Landesregierung Interesse hat, die weitere Musikentwicklung und die weitere Musikausbildung zu forcieren. So soll der gute Ruf von "Thüringen singt" weiterentwickelt werden, kn berichtete schon letztes Wochenende.
In den weiteren Referaten ging es um Themen wie "Musik hautnah m der Grundschule? Konzept und Praxis eines Kooperationsprojekts" (Prof. Marianne Steffen-Wittek), "Bildungspartner Musikschule. Grundschulkooperationen in der
neuen Elementarstufe/Grundstufe des VdM" (Stephan Schmilz VdM). Aber auch solche Themen wie "Streicherklassen - gemeinsam musizieren lernen" (Ute & Olaf Adler), "Instrumente im Klassenzimmer - Eine Chance ...? (Ines Walther), "Initiativen zur frühkindlichen musikalischen Bildung im Kyffhäuserkreis" (Matthias Deichstetter Musikschule Kyffhäuserkreis) und "Primacanta - ein best-practice-Beispiel aus Frankfurt" (Prof. G. Schmidt-Oberländer).
Die Veranstaltung endete erst in den frühen Abendstunden. Ursprünglich war die Veranstaltung mal für November als zweitätige Veranstaltung geplant, scheiterte aber an den terminlichen Problemen. In jedem Fall unterstrich diese Veranstaltung den Ruf der Landesmusikakademie Thüringen, sowie den Ruf der Musikstadt Sondershausen.











