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Wie Missbrauch stoppen?

Montag, 15. Februar 2010, 10:11 Uhr
Wie soll man am wirkungsvollsten auf belästigende Anrufe reagieren, wo kann man sich beschweren und wie kann den Anrufern das Handwerk gelegt werden, fragen sich zurzeit viele Thüringer Verbraucher. Wir haben die Antworten...


Den Angerufenen werden nicht nur Gewinne oder Bargeld versprochen, auch angeblich günstigeres Telefonieren oder diverse Produkte sollen Verbraucher auf 0900er-Nummern locken.

Wenn möglich, sollte man zunächst die Anrufnummer notieren, nach Name, Adresse, Firmenbezeichnung fragen. Auf keinen Fall sollte man sich in Gespräche verwickeln lassen, zu groß ist die Gefahr ungewollt persönliche Daten preiszugeben oder einen Vertrag abzuschließen.

Die Anrufnummer sollte man der Bundesnetzagentur melden. Sie prüft den Sachverhalt, ermittelt den Rufnummerninhaber und kann gegebenenfalls den Anschluss sperren.

„Auf jeden Fall sollten Verbraucher von ihren Beschwerdemöglichkeiten Gebrauch machen“, rät Dirk Weinsheimer von der Verbraucherzentrale Thüringen. Erst kürzlich hatte die Bundesnetzagentur 0900er-Nummern von „Telefonglücksboten“ abgeschaltet. Auch die Verbraucherzentrale Thüringen hatte sich wegen mehrerer Rufnummern dort beschwert.
  • Auf ihrer Internetseite informiert die Bundesnetzagentur ausführlich über die Möglichkeiten, einen Rufnummernmissbrauch zu melden und stellt die erforderlichen Formblätter zur Verfügung.
  • Die Postadresse für die Bearbeitung von „Rufnummern-Spam“lautet: Bundesnetzagentur, Schütt 13, 67433 Neustadt.
  • Bei Missbrauchsverdachtsfällen kann man sich auch telefonisch (0291 9955-206), per Fax (06321 934111) oder E-Mail (rufnummernmissbrauch@bnetza.de) an die Bundesnetzagentur wenden.
Autor: nnz/kn

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