Zu Besuch beim Nachbar
Mittwoch, 17. Februar 2010, 07:02 Uhr
Auf Einladung des Landrates des Eichsfeldkreises, Dr. Werner Henning (CDU), besuchte eine Delegation des Kyffhäuserkreises unter Leitung des Landrates Peter Hengstermann (CDU) den Eichsfeldkreis am 27.01.2010. Wer dran teilnahm und um was es dabei ging, erfahren Sie hier...
Der Delegation gehörten neben dem Landrat an:
- Herr Georg Schäfer, Kreisbeigeordneter
- Herr Mehle, SPD-Fraktionsvorsitzender und stellv. Vorsitzender des Finanzausschusses
- Herr Hunger, Vorsitzender des Finanzausschusses
- Frau Herold, Leiterin Sozialamt des Kyffhäuserkreises
- Frau Katzmann, Geschäftsführerin der ARGE Kyffhäuserkreis
- Herr Noa, Personalratsvorsitzender Landratsamt Kyffhäuserkreis
- Frau Obijou, Leiterin Kreiskämmerei des Kyffhäuserkreises
- Herr Stietzel, Leiter Zentralamt des Kyffhäuserkreises
- Herr Dr. Thiele, Abteilungsleiter I des Kyffhäuserkreises.
Auf der Tagesordnung standen zwei Themen:
1. Neuorganisation der Arbeit nach dem SGB II
2. Umstellung des Rechnungswesens auf die kaufmännische Rechnungsführung
Zu 1.:
Der Eichsfeldkreis ist einer der wenigen Landkreise in der Bundesrepublik, die die Organisation der Arbeit nach dem SGB II als sogenannte Optionskommune vollziehen. Das heißt, der Landkreis ist verantwortlich für die gesamten Aufgaben nach SGB II. Im Kyffhäuserkreis hat man sich dagegen für die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen sogenannter Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) entschieden. Im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaften arbeiten die Bundesagentur für Arbeit und der Kyffhäuserkreis eng zusammen.
Im Eichsfeldkreis konnte die Delegation des Kyffhäuserkreises die Vorteile einer Optionskommune kennen lernen (einheitliche Verantwortung für die Arbeit mit dem betroffenen Bürger, kurze Wege zur einheimischen Wirtschaft...).
Im Ergebnis des Besuches im Eichsfeldkreis wird sich auch der Kyffhäuserkreis um die Möglichkeit bemühen, zukünftig die Arbeit nach dem SGB II im Rahmen einer Optionskommune durchzuführen.
Zu 2.:
Der Eichsfeldkreis vollzog in den letzten Jahren die Umstellung von der sogenannten Kameralistik (kamerales Haushaltswesen) auf die Doppik (kaufmännische Rechnungsführung). Die Vorteile der kaufmännischen Rechnungsführung wurden umfassend dargelegt, aber auch die Schwierigkeiten, Probleme und Aufgaben im Vorfeld einer möglichen Umstellung. Der Finanzausschuss des Kreistages des Kyffhäuserkreises wird sich auch weiterhin mit der Frage einer möglichen Umstellung auf die Doppik befassen.
Autor: khhDer Delegation gehörten neben dem Landrat an:
- Herr Georg Schäfer, Kreisbeigeordneter
- Herr Mehle, SPD-Fraktionsvorsitzender und stellv. Vorsitzender des Finanzausschusses
- Herr Hunger, Vorsitzender des Finanzausschusses
- Frau Herold, Leiterin Sozialamt des Kyffhäuserkreises
- Frau Katzmann, Geschäftsführerin der ARGE Kyffhäuserkreis
- Herr Noa, Personalratsvorsitzender Landratsamt Kyffhäuserkreis
- Frau Obijou, Leiterin Kreiskämmerei des Kyffhäuserkreises
- Herr Stietzel, Leiter Zentralamt des Kyffhäuserkreises
- Herr Dr. Thiele, Abteilungsleiter I des Kyffhäuserkreises.
Auf der Tagesordnung standen zwei Themen:
1. Neuorganisation der Arbeit nach dem SGB II
2. Umstellung des Rechnungswesens auf die kaufmännische Rechnungsführung
Zu 1.:
Der Eichsfeldkreis ist einer der wenigen Landkreise in der Bundesrepublik, die die Organisation der Arbeit nach dem SGB II als sogenannte Optionskommune vollziehen. Das heißt, der Landkreis ist verantwortlich für die gesamten Aufgaben nach SGB II. Im Kyffhäuserkreis hat man sich dagegen für die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen sogenannter Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) entschieden. Im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaften arbeiten die Bundesagentur für Arbeit und der Kyffhäuserkreis eng zusammen.
Im Eichsfeldkreis konnte die Delegation des Kyffhäuserkreises die Vorteile einer Optionskommune kennen lernen (einheitliche Verantwortung für die Arbeit mit dem betroffenen Bürger, kurze Wege zur einheimischen Wirtschaft...).
Im Ergebnis des Besuches im Eichsfeldkreis wird sich auch der Kyffhäuserkreis um die Möglichkeit bemühen, zukünftig die Arbeit nach dem SGB II im Rahmen einer Optionskommune durchzuführen.
Zu 2.:
Der Eichsfeldkreis vollzog in den letzten Jahren die Umstellung von der sogenannten Kameralistik (kamerales Haushaltswesen) auf die Doppik (kaufmännische Rechnungsführung). Die Vorteile der kaufmännischen Rechnungsführung wurden umfassend dargelegt, aber auch die Schwierigkeiten, Probleme und Aufgaben im Vorfeld einer möglichen Umstellung. Der Finanzausschuss des Kreistages des Kyffhäuserkreises wird sich auch weiterhin mit der Frage einer möglichen Umstellung auf die Doppik befassen.
