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Köpfe nicht hängen gelassen

Montag, 15. März 2010, 22:02 Uhr
Sondershausens jüngste Handballerinnen empfingen am letzten Samstag den Tabellendritten vom Schlotheimer SV. Die Erwartungen hielt der Trainer gering und Ziel war es für die jungen Sondershäuserinnen mal wieder Spaß am Handballspielen haben. Ob und wie das gelungen ist, verrät David Barth...

Die Schlotheimerinnen brachten sich schnell mit 3:0 in Führung. Danach waren die Einheitler wach und boten Gegenwehr. Die Gäste schraubten zwar allmählich an ihrer Führung aber die Einheitlerinnen erspielten sich auch viele Chancen. Immer wieder hatte sich eine Spielerin durchgekämpft und tauchte vor dem Gästetor auf, doch leider hatte Schlotheims Schlussfrau immer wieder etwas dagegen und parierte viele Bälle.

Dabei waren die Würfe der Gastgeber gut platziert und hätten mehrere Male den Weg ins Tor finden müssen. Zur Halbzeit trennte beide Mannschaften ein niederschmetterndes 0:17 - doch von Enttäuschung war in der Sondershäuser Kabine nichts zu sehen. Die Spielerinnen und der Trainer waren mit der dargebotenen Leistung zufrieden, nur leider fehlten die Torerfolge.
Mit Beginn des zweiten Durchgangs stand eine ausgewechselte Sondershäuser Mannschaft auf dem Spielfeld. Beinahe ohne Gegenwehr ließen die Sondershäuserinnen ihre Gegenspieler passieren und die konnten somit ihre Führung weiter ausbauen - 0:27.

Trainer David Barth reagierte und bat seine Spielerinnen zu einer Auszeit. Mit lauten und kritisierenden Worte mahnte er seine Spielerinnen, die endlich wieder anfangen sollten zu kämpfen. Das Timeout kam genau richtig! Die Einheitlerinnen spielten nun mit mehr Druck und kamen mit dem 1:30 zum ersten Torerfolg. Kristin Meissner schaltete endlich ein Mal schnell und freute sich über ihren Innenpfostentreffer. Die 60 Zuschauer spendeten massig Applaus. Die Einheitlerinnen hatten nun Hunger auf mehr, doch wie schon im ersten Durchgang ließ Schlotheims Schlussfrau nichts zu. Am Ende zeigte die Anzeigetafel ein 1:40.

Die Sondershäuserinnen kassierten wieder ein Mal eine hohe Niederlage aber die Köpfe ließen sie nicht hängen. Jetzt haben sie erst ein Mal zwei Wochen spielfrei ehe es zur zweiten Mannschaft von der HSG Nordhausen geht.

Einheit Sondershausen: Langmann - Bössenrodt, Ludewig, Oswald, Münch, Schmidt, Kuchmann, Meissner (1), Einspänner, Grahmann, Glaser, Wille; Zuschauer: 60.
Autor: khh

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