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LINKE fordert neue Schulentwicklungsplanung

Mittwoch, 17. März 2010, 18:03 Uhr
Ein Umdenken in der Schulentwicklungsplanung fordert die LINKE im Zusammenhang mit den morgen in den Ausschüssen zu diskutierenden Varianten zu Grund- und Regelschule in der VG „An der Schmücke“. Dazu heißt es von Kreistagsmitglied Torsten Blümel (Die Linke)...

Die Ausführungen im letzten Kreistag zur Untersuchung der Schulstandorte im Rahmen des Materplanes „Daseinsvorsorge“ haben ergeben, dass im Jahre 2025 von den derzeit 8 Regelschulen im Kreis nur noch die in Sondershausen ausreichende Schülerzahlen haben wird. Somit sind 7 Regelschulen gefährdet. Dies widerspricht aber dem Fakt, jetzt losgelöst nur über die Regelschule Oldisleben zu entscheiden.

Die zu erwartende Situation in den kommenden Jahren erfordert nun ein komplexes Handeln. Thüringens Kultusminister Christoph Matschie hat in der letzten Woche bekannt gegeben, dass noch 2010 die Pilotphase und beginnend mit dem Schuljahr 2011/12 die generelle Einführung der Thüringer Gemeinschaftsschule (Freiwilligkeitsbasis) beginnen wird. Mit der Einführung der Gemeinschaftsschule würden die Schülerzahlen im Kyffhäuserkreis an allen Regelschulen auch im Jahre 2025 so hoch sein, dass alle Bestand haben können. Die Regelschule Oldisleben könnte somit ebenso bestehen bleiben.

Die LINKE fordert deshalb ein, die Regelschule in Oldisleben mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket zu sanieren. Dabei sollen nach der Sanierung alle Regelschulklassen wieder in Oldisleben beschult werden.
Gleichzeitig muss die 2012 anstehende Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung auf dieses Jahr vorgezogen und unter dem Aspekt der Gemeinschaftsschule diskutiert werden. Erst wenn dies geschehen ist und die Schülerzahlen feststehen, kann dann über die Grundschule Heldrungen diskutiert werden.
Torsten Blümel, Fraktionsvorsitzender Die Linke
Autor: khh

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