Planungen beendet?
Freitag, 19. März 2010, 07:03 Uhr
Landrat Hengstermann führte aus:
"Der Unstrut-Werra-Radweg wird im Kyffhäuserkreis von Rockensußra über Ebeleben, Gundersleben, Thalebra, Hohenebra, Oberspier-Sondeshausen, Hachelbich, Göllingen, Bendeleben, Bad Frankenhausen, Esperstedt und Ringleben bis nach Artern, Ortsteil Schönfeld führen.
Der Unstrut-Werra-Radweg ist im Radverkehrskonzept für den Freistaat Thüringen als Radfernweg eingeordnet und damit förderfähig. Die Gesamtlänge des Radweges von Treffurt über Mühlhausen bis Artern beträgt ca. 140 km. Der Abschnitt im Kyffhäuserkreis beträgt ca. 60 km.
Für den Wegeabschnitt Kreisgrenze Unstrut-Hainich-Kreis bis Rottleben Dreiangel erfolgt gegenwärtig die Trassenplanung. Die Wegeführung für den Abschnitt Rottleben, Dreiangel steht bereits fest.
Bei der Planung haben sich als besondere Problempunkte die Querung der B4 zwischen Oberspier und Sondershausen und die Trassierung des Radweges zwischen Gundersleben und Ebeleben herausgestellt."
Soweit die Ausführungen des Landrates. Bei anderen Gelegenheiten zum Unstrut-Werra-Radweg wurde oft aber auch gesagt, der Radweg führt vom Abzweig Schönfeld des Unstrutradweges in den Unstrut-Hainich-Kreis. Sie werden sagen, dass ist doch egal wie rum ich fahre und glatte Haarspalterei. Ja und nein! Es geht schon etwas ums Marketing.
Wie will es jemanden verklickern, der in Schönfeld seinen Weg beginnen will? Will ich nur hoffen, dass er planmäßig von sich aus vom Unstrutradweg abbiegt? Wenn aber Schönfeld der Startpunkt sein soll, weil man eh aus Richtung Osten kommt, wie komme ich nach Schönfeld? Aber auch andersherum, wie komme ich von Schönfeld weg? Man trägt ja schließlich nicht sein Auto im Huckepack im Rucksack mit. Und Fahrräder mit Bussen mitnehmen ist so eine Sache. Das klappt nicht immer.
Sollte die Wegeplanung deshalb nicht so sein, dass ein wichtiger Fernradweg so beginnt, bzw. endet, dass ein größerer Knotenpunkt einer Bahnstrecke vorhanden ist? Mit der Bahn sind ja wohl am ehesten noch Fahrräder zu tranportieren. Unter dem Gesichtspunkt gesehen sollte schnellstens untersucht werden, ob es nicht besser ist, den Unstrut-Werra-Radweg entweder ab Artern oder aber ab Bahnhof Heldrungen zu führen? Heldrungen soll ja als Bahnknoten ausgebaut und an Verbindung gewinnen.
Auch einem Fördermittelgeber sollte man so einen Punkt schmackhaft machen können. Für die Region könnte noch einige zusätzliche Kilometer Fördergelder zufallen. Allerdings muss man sich dann für eine Variate von zwei oder gar drei möglichkeiten der Streckenführung entscheiden.
Egal für welche Variante man sich entscheidet, aber man muss ja für ein gute Nutzung eines solchen Weges auch sichern, dass man mit seinem Fahrrad wieder irgendwie günstig zurückkommt. Je besser das klappt, um so größer ist die Cance der Nutzung. Und was sagen die Experten dazu? Kn wartet auf Ihre Meinung.
Autor: khh"Der Unstrut-Werra-Radweg wird im Kyffhäuserkreis von Rockensußra über Ebeleben, Gundersleben, Thalebra, Hohenebra, Oberspier-Sondeshausen, Hachelbich, Göllingen, Bendeleben, Bad Frankenhausen, Esperstedt und Ringleben bis nach Artern, Ortsteil Schönfeld führen.
Der Unstrut-Werra-Radweg ist im Radverkehrskonzept für den Freistaat Thüringen als Radfernweg eingeordnet und damit förderfähig. Die Gesamtlänge des Radweges von Treffurt über Mühlhausen bis Artern beträgt ca. 140 km. Der Abschnitt im Kyffhäuserkreis beträgt ca. 60 km.
Für den Wegeabschnitt Kreisgrenze Unstrut-Hainich-Kreis bis Rottleben Dreiangel erfolgt gegenwärtig die Trassenplanung. Die Wegeführung für den Abschnitt Rottleben, Dreiangel steht bereits fest.
Bei der Planung haben sich als besondere Problempunkte die Querung der B4 zwischen Oberspier und Sondershausen und die Trassierung des Radweges zwischen Gundersleben und Ebeleben herausgestellt."
Soweit die Ausführungen des Landrates. Bei anderen Gelegenheiten zum Unstrut-Werra-Radweg wurde oft aber auch gesagt, der Radweg führt vom Abzweig Schönfeld des Unstrutradweges in den Unstrut-Hainich-Kreis. Sie werden sagen, dass ist doch egal wie rum ich fahre und glatte Haarspalterei. Ja und nein! Es geht schon etwas ums Marketing.
Wie will es jemanden verklickern, der in Schönfeld seinen Weg beginnen will? Will ich nur hoffen, dass er planmäßig von sich aus vom Unstrutradweg abbiegt? Wenn aber Schönfeld der Startpunkt sein soll, weil man eh aus Richtung Osten kommt, wie komme ich nach Schönfeld? Aber auch andersherum, wie komme ich von Schönfeld weg? Man trägt ja schließlich nicht sein Auto im Huckepack im Rucksack mit. Und Fahrräder mit Bussen mitnehmen ist so eine Sache. Das klappt nicht immer.
Sollte die Wegeplanung deshalb nicht so sein, dass ein wichtiger Fernradweg so beginnt, bzw. endet, dass ein größerer Knotenpunkt einer Bahnstrecke vorhanden ist? Mit der Bahn sind ja wohl am ehesten noch Fahrräder zu tranportieren. Unter dem Gesichtspunkt gesehen sollte schnellstens untersucht werden, ob es nicht besser ist, den Unstrut-Werra-Radweg entweder ab Artern oder aber ab Bahnhof Heldrungen zu führen? Heldrungen soll ja als Bahnknoten ausgebaut und an Verbindung gewinnen.
Auch einem Fördermittelgeber sollte man so einen Punkt schmackhaft machen können. Für die Region könnte noch einige zusätzliche Kilometer Fördergelder zufallen. Allerdings muss man sich dann für eine Variate von zwei oder gar drei möglichkeiten der Streckenführung entscheiden.
- Vom Bahnhof Heldrungen über den Unstrutradweg bis Schönfeld.
- Vom Bahnhof Heldrungen direkt nach Oldisleben. Von dort aus ist der Unstrut-Werra-Radweg bereits bis Bendeleben voll ausgeschildert!!!
- Oder aber man startet am Bahnhof Artern und führt den Weg direkt nach Schönfeld.
Egal für welche Variante man sich entscheidet, aber man muss ja für ein gute Nutzung eines solchen Weges auch sichern, dass man mit seinem Fahrrad wieder irgendwie günstig zurückkommt. Je besser das klappt, um so größer ist die Cance der Nutzung. Und was sagen die Experten dazu? Kn wartet auf Ihre Meinung.
