Neues aus Berlin (24)
Freitag, 19. März 2010, 15:49 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region berichtet das Mitglied des Bundestags, Johannes Selle (CDU) von der anlässlich des 20. Jahrestages der freien Wahl zur Volkskammer der DDR ein Gespräch mit Frau Dr. Anna Kaminsky, der Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur...
Am Donnerstag, den 18.März 2010 fand im Plenarsaal des Deutschen Bundestages eine Feierstunde anlässlich des 20. Jahrestages der freien Wahl zur 10. Volkskammer der DDR statt. Viele Abgeordnete der einzigen demokratisch legitimierten Volkskammer waren gekommen. In seiner Festrede gelang es Lothar de Maiziere eindrücklich, das Arbeitspensum und die historische Dimension dieser Zeit zu beschreiben. Die Volkskammer hat mit ihren Beschlüssen auch die Bundesrepublik Deutschland entscheidend verändert.
Dieser feierliche Rahmen übertrug sich nicht auf die Fraktion Die Linke. Demonstrativ wurde die Nationalhymne nicht mitgesungen.
Es ist bedauerlich, denn Recht und Freiheit sind die Werte, die gerade eine Oppositionspartei als notwendige Voraussetzung für ihre Arbeit braucht, sagt Selle.
Im Anschluss an die Veranstaltung führte Selle ein Gespräch mit Frau Dr. Anna Kaminsky, der Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Bei dem Gespräch ging es u.a. um die Schwerpunkte der kommenden Jahre. Die Bundesstiftung bewilligt jährlich Zuschüsse für 150 bis 180 Projekte, die sich mit dem Thema Auseinandersetzung mit einer Diktatur befassen, unter anderem auch Dokumentarfilme. Die Stiftung vergibt ebenfalls Stipendien, für die man sich bewerben kann.
Von der Stiftung wurden sehr eindrückliche Plakatausstellungen entworfen, die bestens geeignet sind, das Thema Diktatur-DDR-Wiedervereinigung gerade für die jüngere Generation anschaulich zu machen.
Selle möchte Schulen auf diese unterhaltsame Begegnung mit dem Thema aufmerksam machen und würde gegebenenfalls die Umsetzung unterstützen.
Wahlkreisbüro Johannes Selle
Autor: khhAm Donnerstag, den 18.März 2010 fand im Plenarsaal des Deutschen Bundestages eine Feierstunde anlässlich des 20. Jahrestages der freien Wahl zur 10. Volkskammer der DDR statt. Viele Abgeordnete der einzigen demokratisch legitimierten Volkskammer waren gekommen. In seiner Festrede gelang es Lothar de Maiziere eindrücklich, das Arbeitspensum und die historische Dimension dieser Zeit zu beschreiben. Die Volkskammer hat mit ihren Beschlüssen auch die Bundesrepublik Deutschland entscheidend verändert.
Dieser feierliche Rahmen übertrug sich nicht auf die Fraktion Die Linke. Demonstrativ wurde die Nationalhymne nicht mitgesungen.
Es ist bedauerlich, denn Recht und Freiheit sind die Werte, die gerade eine Oppositionspartei als notwendige Voraussetzung für ihre Arbeit braucht, sagt Selle.
Im Anschluss an die Veranstaltung führte Selle ein Gespräch mit Frau Dr. Anna Kaminsky, der Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Bei dem Gespräch ging es u.a. um die Schwerpunkte der kommenden Jahre. Die Bundesstiftung bewilligt jährlich Zuschüsse für 150 bis 180 Projekte, die sich mit dem Thema Auseinandersetzung mit einer Diktatur befassen, unter anderem auch Dokumentarfilme. Die Stiftung vergibt ebenfalls Stipendien, für die man sich bewerben kann.
Von der Stiftung wurden sehr eindrückliche Plakatausstellungen entworfen, die bestens geeignet sind, das Thema Diktatur-DDR-Wiedervereinigung gerade für die jüngere Generation anschaulich zu machen.
Selle möchte Schulen auf diese unterhaltsame Begegnung mit dem Thema aufmerksam machen und würde gegebenenfalls die Umsetzung unterstützen.
Wahlkreisbüro Johannes Selle
