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Ohne Mampf, kein Kampf (1)

Freitag, 26. März 2010, 16:04 Uhr
Dieser Spruch war heute öfter in der Karl-Günther-Kaserne von Sondershausen zu hören. Wer schon mal bei der Armee gedient hat, wird dem wohl zustimmen. Mit der Kamera dabei war kn bei der Einweihung des neuen Wirtschaftsgebäudes...

Die Bundeswehr investiert in die Karl-Günther-Kaserne und zeigt damit wohl deutlich, dass man diesen Bundeswehrstandtort erhalten und ausbauen will. Sicher ein gutes Zeichen für die strukturschwache Region, denn es Pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass so ein Bundeswehrstandort ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region ist.

Nach zweijähriger Bauzeit wurde für die Truppe in einem neuen Wirtschaftsgebäude gekocht. Das in massiver Bauweise errichtete Wirtschaftsgebäude ist neben einer hochmodernen Küche mit einen Speisesaal für bis zu 600 Verpflegungsteilnehmer ausgestattet. Die Bundeswehrverwaltung hat in diese Baumaßnahme rund 3,5 Millionen Euro investiert und wertet damit den Bundeswehrstandort Sondershausen infrastrukturell bedeutsam auf.

Einweihung neues Wirtschaftsgebäude (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Einweihung neues Wirtschaftsgebäude (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Vizepräsident der Wehrbereichsverwaltung Ost, Gerd-Albrecht Engelmann, der Abteilungsleiter im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien, Ministerialdirigent Jürgen Senff, die Stellvertretende Leiterin des Bundeswehr Dienstleistungszentrums und der Bürgermeister der Stadt Sondershausen, Joachim Kreyer, sowie der Standortälteste am Standort Sondershausen, Oberstleutnant Klaus Glaab (im Bild von links nach rechts), machten sich neben weiteren Repräsentanten öffentlicher Stellen und Einrichtungen nach dem Durchschneiden des obligatorischen Bandes an Ort und Stelle ein Bild von dem vollendeten Bau.

Nichts ist wie neben einer guten Unterkunft so wichtig, wie das gute Essen, Gerd-Albrecht Engelmann in seine Worten. Mit dem neuen Gebäude, so Engelmann, kann eine optimiertes Verpflegungsmanagement erreicht werden und die Truppe gut verpflegt werden. Auffallend, dass es keinen streng abgegrenzten Verpflegungsbereich mehr zwischen Soldaten, Unteroffizieren und Offizieren gibt, wir es der Schreiber dieser Zeilen noch aus früheren DDR-Zeiten kannte.

Einweihung neues Wirtschaftsgebäude (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Einweihung neues Wirtschaftsgebäude (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Edith Brust (re.) und Friedhelm Verges (li) vom Architekturbüro Brust & Verges aus Sondershausen waren für die Planung , Konzipierung und Bauausführung verantwortlich. Wie Edith Brust gegenüber kn bestätigte, waren rund 15 Firmen aus der Region an dem Bau beteiligt, wodurch eine ganze Menge der investierten Mittel in der Region verblieben.

Übrigens werden rund 80 Prozent des gefertigten Essens durch Convenience Food erstellt werden, wurde am Rande der Veranstaltung mitgeteilt. Zur Erklärung dazu:
Damit werden alle ganz oder teilweise vorgefertigten Komponenten oder auch komplette Fertigmahlzeiten bezeichnet, deren Hauptanliegen es ist, die Zubereitung des Essens zu erleichtern und zu verkürzen. Im Unterschied zum Fertiggericht umfasst der Begriff Convenience Food ein weites und unscharf abgegrenztes Bedeutungsspektrum. Die Bedeutung des Begriffs ist nicht absolut sondern relativ und bezieht sich immer auf die Erleichterung gegenüber der weniger bequemen Alternative (soweit die Formulierung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.

Auch wenn Oberstleutnant Glaab noch etwas skeptisch zu den Convenience ist (ich mag zu Hause lieber ein Szenediner Gulasch aus frischen Zutaten), hoch zufrieden zeigen er sich, und sein Küchenchef Axel Heidecke. Aber das werden Ihnen die beiden in unserem Videobericht mitteilen, der noch folgen wird.
Autor: khh

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