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Arbeit der ARGE vorgestellt

Montag, 29. März 2010, 07:01 Uhr
Auf der letzten Kreistagssitzung hatte Landrat Peter Hengstermann (CDU) die Arbeit in der ARGE Kyffhäuserkreis dargestellt. Hier einige Auszüge daraus...

"Bei all den Problemen und Schwierigkeiten, die die Hilfesuchenden haben, suchen unsere Mitarbeiter nach Möglichkeiten und Lösungen und das ist wahrlich nicht immer leicht", so Hengstermann, und sagte weiter, "deshalb bitte ich um Verständnis und Ihr Vertrauen für die ARGE-Mitarbeiter. Und die Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit in unserer ARGE beziehe ich ausdrücklich mit ein. Die Mitarbeiter haben ein schwieriges Gesetz, was seit dem Inkrafttreten bereits 40 Mal geändert wurde, umzusetzen."

Aufgabe der ARGE ist die Sicherung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Es geht um die Integration in Arbeit und die Teilhabe von durchschnittlich 11.700 Personen unseres Landkreises, die in ca. 6.200 Bedarfsgemeinschaften leben. Um den Lebensunterhalt dieser hilfebedürftigen Bürger des Kyffhäuserkreises zu sichern, gab die ARGE im letzten Jahr ca. 44,1 Millionen € aus. Dazu mussten 16.087 Neu- und Fortzahlungsanträge beschieden werden.

Davon sind 14.991 Anträge bewilligt worden und 1.096 Ablehnungsbescheide erstellt worden. Hinzu kommen noch 26.000 Aufhebungs- und Erstattungsbescheide sowie ca. 22.500 Änderungsbescheide. Allein im Leistungsbereich hatten die Mitarbeiter 86.550 Postzugänge zu bewältigen.

"Natürlich werden auch in der ARGE Fehler gemacht, wie überall, wo gearbeitet wird", so Hengstermann weiter. "Eine kontinuierliche Qualifizierung der 158 Mitarbeiter in der ARGE war notwendig, um die Bearbeitung des komplizierten und komplexen Rechtsgebietes zu gewährleisten, was von dem vorhandenen Computerprogramm A2LL nicht immer in der erforderlichen Qualität unterstützt wird."

Insgesamt gingen 2.215 Widersprüche und 208 Klagen 2009 in der ARGE ein. "Mit den knapp 9.000 erwerbsfähigen Hilfebedürftigen haben die Mitarbeiter der ARGE im vergangenen Jahr ca. 29.000 persönliche Gespräche geführt und es konnten 1.907 Integrationen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Ausbildung und Selbstständigkeit erreicht werden", so Hengstermann abschließend.
Autor: khh

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