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Nun schon zum 18. Male

Dienstag, 06. April 2010, 07:01 Uhr
Zu Ostern war es wieder soweit: Zum 18. Mal veranstaltete die Landesmusikakademie Thüringen in Sondershausen in Kooperation mit der Stadt Sondershausen den Internationalen Meisterkurs für Violoncello und Kammermusik. Für Sie war kn mit dabei...

Die Leitung des 9-tägigen Meisterkurses, der Anfang April begann, lag in den Händen des Münchner Musikprofessors Klaus Storck, der selbst ein anerkannter internationaler Virtuose auf dem Violoncello ist. Aber auch die Teilnehmer selbst sorgen für ein internationales Flair und ein qualitativ hohes Leistungsniveau, dass von einem sehr sachkundigen Publikum mit viel Beifall bedacht wurde.

18. Meisterkurs Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) 18. Meisterkurs Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die jährlich speziell für diesen Kurs anreisenden hochmotivierten Meisterschüler aus Japan prägen durch große Virtuosität und Begeisterungsfähigkeit gemeinsam mit weiteren Meisterschülern aus Deutschland, China, Russland und Polen das spezielle Gesicht des Meisterkurses und verleihen ihm Glanz und Ausstrahlung.

18. Meisterkurs Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) 18. Meisterkurs Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Direktor der Landesmusikakademie Thüringen, Prof. Dr. Eckhart Lange (Mitte) wurde flankiert von den beiden 1. Beigeordneten des Landrats Kyffhäuserkreis, Georg Schäfer, bzw. des Bürgermeisters der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick.

18. Meisterkurs Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) 18. Meisterkurs Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Musikprofessors Klaus Storck bedankte sich für die Unterstützung, die er hier in Sondershausen auch bei seinem 18. Meisterkurs erhalten hat. Neben der Stadt Sondershausen bedankte er sich auch beider Landesmusikakademie, auch Rotary-Club. Wenn er erwünscht sei, wird er auch nächstes Jahr zum 19. Mal wiederkommen. Zu Ehren Chopins spielt Professor Storck ein Stück von Chopin selbst.

Eines fiel allerdings schwierig gestern am späten Nachmittag, wen soll man besonders hervorheben? Es war nicht nur Lokalpatriotismus, dass Maxie Holzhause Violine, Klara Prauße Violoncello, beide aus Nordhausen und Josefine Bäßler, Klavier aus Sülzhayn besonders viel Beifall bekamen. Im Publikum freute sich mit Angela Kliebisch aus Sondershausen, die Cello Lehrerin des erfolgreichen Trios. Die gestern gespielten Stücke und deren Interpreten waren:

Georg Friedrich Handel (1685-1759) - Sonate in g-moll für Violine und Continuo Andante Allegro
Julian Spies - Violine, Verena Spies - ViolonceHo, Masayo Hosomi - Continuo

Johann Sebastian Bach (1685-1750) - Suite in G-Dur für Viola solo Allemande Menuett l + 2
Krisüne Busse - Viola

Gabriel Fauré (1845-1924) - Elegie op. 124 für Violoncello und Klavier
Clara Löns - Violoncello, Masayo Hosomi - Klavier

Julius Klengel (1859-1933) - Klaviertrio in F-Dur Allegro con brio Andantino
Maxie Holzhause - Violine, Klara Prauße - Violoncello, Josefine Bäßler - Klavier

Ludwig van Beethoven (1770-1827) - Sonate in F-Dur op. 5 Nr. l für Klavier und Violoncello Hondo AHegro vivace
Yasuko Ogata - Violoncello, Masayo Hosomi - Klavier

Georg Friedrich Händel (1685-1759) - Konzert in B-Dur für Harfe Allegro Larghetto Allegro moderato
Carlos Pena Montoya - Harfe, Julian Spies - Violine, Kristine Busse - Viola, Yasuko Ogata - Violoncello

Ludwig van Beethoven (1770-1827) - Sonate in A-Dur für Violoncello und Klavier Adagio cantabile - Allegro vivace
Verena Spies - Violoncello, Aya Ishihara - Klavier

Marcel Toumier (1879-1951) - Images pour Harpe (Bilder für Harfe) Suite op. 29 No. l Au seuil du Temple (Auf der Schwelle des Tempels)
Fumika Hayashi - Harfe

Gabriel Faure (1845-1924) - Apres un reve (Nach einem Traum) und Maurice Ravel (1875-1937) - Pavanne de Ja Belle au Bois dormant (Pavane über die im Wald schlafende Prinzessin)
Fumika Hayashi - Harfe, Yasuko Ogata - Violoncello

Cesar Franck (1822-1890) - Sonate in A-Dur für Violoncello und Klavier Redtativo Fantasia Allegro
Birgit Erichson - Violoncello, Aya Ishihara - Klavier

Eines war allerdings schade gestern, die gezeigten Leistungen hätten eigentlich ein ausverkauftes Haus (Blauer Saal Schloss Sondershausen verdient gehabt.
Autor: khh

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