Geheime Reise des Landrates?
Donnerstag, 08. April 2010, 13:27 Uhr
Das ein Landrat nicht jede seiner Reisen in die Weltgeschichte hinaus posaunt ist ja verständlich, aber warum eine Reise die, sogar bis Rumänien geführt haben soll, im Dunklen bleibt, ist schon unverständlich...
Angekündigt war sie nicht in den Pressinformationen des Landratsamtes. Mitte März soll eine Delegation des Landkreises unter Leitung des Landrates Peter Hengstermann (CDU) sogar bis nach Rumänien geführt haben. Was ist da nur so Geheimnisvolles im Gange, wenn man seine Partnerregion besucht. Das wirft natürlich Fragen auf.
Ist die Reise überhaupt durchgeführt worden? Ging es wirklich in die Partnerregion? Wer war zu der Reise eingeladen worden? Welchen Zweck hatte die Reise? Es bleibt alles im Dunklen. Hat es auch wirtschaftliche Gespräche gegeben? Unter welchem Gesichtpunkt wurden die Vertreter der Wirtschaft eingeladen, an dieser Reise teilzunehmen? Hat man das in der Kreisverwaltung selbstherrlich von sich aus entschieden? Denn wenn eine Reise nicht angekündigt ist, wie soll sich da ein Wirtschaftsunternehmen beteiligen, wenn es Interesse am Ausbau von Handelsbeziehungen mit Rumänien hat?
Und auch im Nachgang gab es keine Pressemitteilung vom Landratsamt. Weder das die Reise gelaufen ist, noch über Ergebnisse der Reise, noch wer mit wem Gespräche über was geführt hat. Das ist in der Tat sehr seltsam, so eine Geheimniskrämerei steht einer Kreisverwaltung nicht gut zu Gesicht.
Und man komme bitte nicht mit der Ausrede, man hätte ja eine Presseanfrage stellen können. Wenn sich ein Landrat recht deutlich außerhalb seines eigentlichen Wirkungsbereiches aufhält, dann besteht nach Ansicht von kn schon eine gewisse Informationspflicht. Oder sieht man das bei kn wirklich so falsch? Der geneigte Leser kann sich ja so seine Gedanken machen.
Karl-Heinz Herrmann
Autor: khhAngekündigt war sie nicht in den Pressinformationen des Landratsamtes. Mitte März soll eine Delegation des Landkreises unter Leitung des Landrates Peter Hengstermann (CDU) sogar bis nach Rumänien geführt haben. Was ist da nur so Geheimnisvolles im Gange, wenn man seine Partnerregion besucht. Das wirft natürlich Fragen auf.
Ist die Reise überhaupt durchgeführt worden? Ging es wirklich in die Partnerregion? Wer war zu der Reise eingeladen worden? Welchen Zweck hatte die Reise? Es bleibt alles im Dunklen. Hat es auch wirtschaftliche Gespräche gegeben? Unter welchem Gesichtpunkt wurden die Vertreter der Wirtschaft eingeladen, an dieser Reise teilzunehmen? Hat man das in der Kreisverwaltung selbstherrlich von sich aus entschieden? Denn wenn eine Reise nicht angekündigt ist, wie soll sich da ein Wirtschaftsunternehmen beteiligen, wenn es Interesse am Ausbau von Handelsbeziehungen mit Rumänien hat?
Und auch im Nachgang gab es keine Pressemitteilung vom Landratsamt. Weder das die Reise gelaufen ist, noch über Ergebnisse der Reise, noch wer mit wem Gespräche über was geführt hat. Das ist in der Tat sehr seltsam, so eine Geheimniskrämerei steht einer Kreisverwaltung nicht gut zu Gesicht.
Und man komme bitte nicht mit der Ausrede, man hätte ja eine Presseanfrage stellen können. Wenn sich ein Landrat recht deutlich außerhalb seines eigentlichen Wirkungsbereiches aufhält, dann besteht nach Ansicht von kn schon eine gewisse Informationspflicht. Oder sieht man das bei kn wirklich so falsch? Der geneigte Leser kann sich ja so seine Gedanken machen.
Karl-Heinz Herrmann
