Gesucht werden Leihoma und Leihopa
Donnerstag, 15. April 2010, 23:15 Uhr
Das Frankenhäuser Familienbündnis (FFB) startete heute in der Kindertagestätte "Wippergärtchen von Bad Frankenhausen ein für sie neues Projekt: Leih-Oma und Leih-Opa gesucht. Kn war bei der Auftaktveranstaltung dabei...
Ob es überhaupt Bedarf für so etwas gibt, ist sich Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) nicht sicher. Aber warum sollte es rüstige und interessierte Omas und Opas geben, welche die vielen Alleinerziehenden, oder auch jungen Familien unterstützten möchten. So neu ist das Ganze nicht. In Bad Frankenhausen muss man das "Fahrrad" nicht neu erfinden. Ziel ist es, dass interessierte Omas und Opas bereit sind, mal mit Kindern zu spielen, basteln, spazieren gehen, gemeinsam backen oder einfach nur Zeit für sie haben, wie es in dem Flyer auch steht, welcher speziell dafür entwickelt wurde und demnächst in Sondershausen verteilt werden soll. Auf ehrenamtlicher Basis soll das ganze System funktionieren.
Die Interessenten sollten sich in einem der vier Stützpunkte melden, die in dem Flyer genannt sind: Rathaus Bad Frankenhausen, Kindertagesstätte "Wippergärtchen", Seniorenklub der Volkssolidarität in der Poststraße 10 oder beim Jugendamt des Landratsamtes. Ansprechpartner, Adressen und Telefonnummern sind in dem Flyer enthalten, dass Ihnen kn am Ende des Beitrages zur Verfügung stellt.
Für Interessenten steht auch eine zusätzlich Mappe mit Informationshinweisen zur Verfügung, in der Frage wie mit Absprachen und dem Versicherungsschutz umzugehen ist. Die Beteiligten Partner müssen sich aber untereinander selbst einigen.
Zum Start hatte man sich Unterstützung aus Sondershausen geholt. Monika Schreier und Gabi Nessel vom Mehrgenerationenhaus bzw. Ver Düne e.V. befassen sich bereits einige Zeit mit diesem Thema. In Sondershausen hat bisher zwei solcher Partnerschaften gegeben, die auch wirklich erfolgreich waren.
Wichtig, so Schreier und Nessel, dass sich die Interessierten Parteien auf neutralem Boden finden, und sich erst mal beschnuppern können. Beim gemeinsamen Spielen und in der Düne soll erst mal getestet werden, ob denn überhaupt die "Chemie" stimme, und das nicht nur zwischen Leihoma (opa) und Elternteil, sondern erst recht mit dem Kind. So etwas muss langfristig wachsen, so Schreier und Nessel. Sie sagen aber auch, wir haben bei dem Vorgang des Kennenlernens eine Oberverantwortung und setzen auch auf nachträgliche Gespräche.
Hinsichtlich der Herangehensweise zeigen sich also schon leichte Unterschied zwischen Sondershausen und Bad Frankenhausen, da es hier noch keine einheitlich Koordinierungsstelle gibt. Unabhängig davon haben sich bereits zwei Leihomas zu erkennen gegeben, und stehen für eine Vermittlung bereit. Interesse hat auch die Volkssolidarität Bad Frankenhausen bekundet, die durch Maria Rödiger vertreten war.
Mit zahlenmäßig großen Erfolgen wird nicht zu rechnen sein, zumindest nicht kurzfristig, aber ein interessanter Ansatzpunkt ist es allemal, so einigen Anwesende, beim anschließenden Gesprächen bei Kaffee und Kuchen. Viel Erfolg kann man dem Ganzen nur wünschen, ob hier beim Start Bad Frankenhausen, oder der Weiterführung in Sondershausen.
Autor: khhOb es überhaupt Bedarf für so etwas gibt, ist sich Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) nicht sicher. Aber warum sollte es rüstige und interessierte Omas und Opas geben, welche die vielen Alleinerziehenden, oder auch jungen Familien unterstützten möchten. So neu ist das Ganze nicht. In Bad Frankenhausen muss man das "Fahrrad" nicht neu erfinden. Ziel ist es, dass interessierte Omas und Opas bereit sind, mal mit Kindern zu spielen, basteln, spazieren gehen, gemeinsam backen oder einfach nur Zeit für sie haben, wie es in dem Flyer auch steht, welcher speziell dafür entwickelt wurde und demnächst in Sondershausen verteilt werden soll. Auf ehrenamtlicher Basis soll das ganze System funktionieren.
Die Interessenten sollten sich in einem der vier Stützpunkte melden, die in dem Flyer genannt sind: Rathaus Bad Frankenhausen, Kindertagesstätte "Wippergärtchen", Seniorenklub der Volkssolidarität in der Poststraße 10 oder beim Jugendamt des Landratsamtes. Ansprechpartner, Adressen und Telefonnummern sind in dem Flyer enthalten, dass Ihnen kn am Ende des Beitrages zur Verfügung stellt.
Für Interessenten steht auch eine zusätzlich Mappe mit Informationshinweisen zur Verfügung, in der Frage wie mit Absprachen und dem Versicherungsschutz umzugehen ist. Die Beteiligten Partner müssen sich aber untereinander selbst einigen.
Zum Start hatte man sich Unterstützung aus Sondershausen geholt. Monika Schreier und Gabi Nessel vom Mehrgenerationenhaus bzw. Ver Düne e.V. befassen sich bereits einige Zeit mit diesem Thema. In Sondershausen hat bisher zwei solcher Partnerschaften gegeben, die auch wirklich erfolgreich waren.
Wichtig, so Schreier und Nessel, dass sich die Interessierten Parteien auf neutralem Boden finden, und sich erst mal beschnuppern können. Beim gemeinsamen Spielen und in der Düne soll erst mal getestet werden, ob denn überhaupt die "Chemie" stimme, und das nicht nur zwischen Leihoma (opa) und Elternteil, sondern erst recht mit dem Kind. So etwas muss langfristig wachsen, so Schreier und Nessel. Sie sagen aber auch, wir haben bei dem Vorgang des Kennenlernens eine Oberverantwortung und setzen auch auf nachträgliche Gespräche.
Hinsichtlich der Herangehensweise zeigen sich also schon leichte Unterschied zwischen Sondershausen und Bad Frankenhausen, da es hier noch keine einheitlich Koordinierungsstelle gibt. Unabhängig davon haben sich bereits zwei Leihomas zu erkennen gegeben, und stehen für eine Vermittlung bereit. Interesse hat auch die Volkssolidarität Bad Frankenhausen bekundet, die durch Maria Rödiger vertreten war.
Mit zahlenmäßig großen Erfolgen wird nicht zu rechnen sein, zumindest nicht kurzfristig, aber ein interessanter Ansatzpunkt ist es allemal, so einigen Anwesende, beim anschließenden Gesprächen bei Kaffee und Kuchen. Viel Erfolg kann man dem Ganzen nur wünschen, ob hier beim Start Bad Frankenhausen, oder der Weiterführung in Sondershausen.
Downloads:
- Leihoma-Opa (820 kByte)







