Ebeleben auf die Zukunft vorbereitet
Dienstag, 04. Mai 2010, 13:58 Uhr
Die Stadt Ebeleben beteiligte sich an der jüngst vom Institut der Wirtschaft Thüringens GmbH durchgeführten Bestandsaufnahme Demografischer Wandel und Kommunen in Thüringen und erhielt nun das entsprechende Bewertungsprofil. Dazu erhielt kn von Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) diesen interessanten Bericht...
Die Stadt erreichte ein sehr gutes Gesamtergebnis und im Handlungsfeld Regionale Kooperationen sogar die Höchstpunktzahl. Insgesamt hatten sich 74 Gemeinden an der Umfrage, die im Februar/ März 2010 durchgeführt worden ist, beteiligt. Diese Kommunen besitzen eine Funktionszuordnung als zentraler Ort. Fragen gab es zu den Themenbereichen Allgemeines, Infrastruktur, Verwaltung, Wirtschaft und Finanzen, Regionale Kooperationen, Bildung, Kinder- und Familienfreundlichkeit, Wohnen, Seniorinnen und Senioren und Ehrenamt.
Uwe Vogt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ebeleben als Kleinzentrum bekam ein Netzdiagramm aufgezeichnet, welches im Vergleich zum Gesamtergebnis aller beteiligten Kommunen ein äußerst gut aufgestelltes aufweist. Von den 74 Gemeinden wurden 31 Kommunen als Vorbilder eingestuft, 42 Kommunen wurden der Kategorie der Aktiven zugeordnet und nur eine Kommune wurde als Zögernd bewertet. Die höchste Punktzahl, die erreicht wurde, lag bei 193 Punkten, die niedrigste bei 70 Punkten. Ebeleben erreichte 157 (von möglichen 216 Punkten). Da Gemeinden mit mehr als 144 Punkten in die Kategorie der Vorbilder eingestuft worden sind, gehört auch die Helbestadt hier dazu, worüber sich die Stadträte in der jüngsten Sitzung freuten.
Nach Auffassung des Instituts zählt Ebeleben also zu den Thüringer Orten, die schon heute für morgen handeln. Damit stellt man sich offensiv den Anforderungen zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen. Der Stand geht dabei weit über das Übliche hinaus, wobei es natürlich weiterer Optimierungen bedarf, um noch besser auf die weiter sinkenden Bevölkerungszahlen vorbereitet zu sein. Ziel ist es, auch perspektivisch einen niveauvollen Lebensstandard anbieten zu können. Dabei ist es wichtig, dass sich jede Gemeinde als Glied in einer Region sieht, die auch von den entsprechenden Verknüpfungen partizipiert. Deshalb ist der Spagat zwischen Kirchturmdenken und ruinösen Wettbewerb zwischen benachbarten Strukturen auf Dauer zu bewältigen.
Mit der vorliegenden Bewertung liegt also für Ebeleben eine Grundlage auf dem Tisch, mit der man sensibel und verantwortungsbewusst die Zukunft weiter angehen kann.
Uwe Vogt Bürgermeister
Autor: khhDie Stadt erreichte ein sehr gutes Gesamtergebnis und im Handlungsfeld Regionale Kooperationen sogar die Höchstpunktzahl. Insgesamt hatten sich 74 Gemeinden an der Umfrage, die im Februar/ März 2010 durchgeführt worden ist, beteiligt. Diese Kommunen besitzen eine Funktionszuordnung als zentraler Ort. Fragen gab es zu den Themenbereichen Allgemeines, Infrastruktur, Verwaltung, Wirtschaft und Finanzen, Regionale Kooperationen, Bildung, Kinder- und Familienfreundlichkeit, Wohnen, Seniorinnen und Senioren und Ehrenamt.
Uwe Vogt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ebeleben als Kleinzentrum bekam ein Netzdiagramm aufgezeichnet, welches im Vergleich zum Gesamtergebnis aller beteiligten Kommunen ein äußerst gut aufgestelltes aufweist. Von den 74 Gemeinden wurden 31 Kommunen als Vorbilder eingestuft, 42 Kommunen wurden der Kategorie der Aktiven zugeordnet und nur eine Kommune wurde als Zögernd bewertet. Die höchste Punktzahl, die erreicht wurde, lag bei 193 Punkten, die niedrigste bei 70 Punkten. Ebeleben erreichte 157 (von möglichen 216 Punkten). Da Gemeinden mit mehr als 144 Punkten in die Kategorie der Vorbilder eingestuft worden sind, gehört auch die Helbestadt hier dazu, worüber sich die Stadträte in der jüngsten Sitzung freuten.Nach Auffassung des Instituts zählt Ebeleben also zu den Thüringer Orten, die schon heute für morgen handeln. Damit stellt man sich offensiv den Anforderungen zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen. Der Stand geht dabei weit über das Übliche hinaus, wobei es natürlich weiterer Optimierungen bedarf, um noch besser auf die weiter sinkenden Bevölkerungszahlen vorbereitet zu sein. Ziel ist es, auch perspektivisch einen niveauvollen Lebensstandard anbieten zu können. Dabei ist es wichtig, dass sich jede Gemeinde als Glied in einer Region sieht, die auch von den entsprechenden Verknüpfungen partizipiert. Deshalb ist der Spagat zwischen Kirchturmdenken und ruinösen Wettbewerb zwischen benachbarten Strukturen auf Dauer zu bewältigen.
Mit der vorliegenden Bewertung liegt also für Ebeleben eine Grundlage auf dem Tisch, mit der man sensibel und verantwortungsbewusst die Zukunft weiter angehen kann.
Uwe Vogt Bürgermeister
