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Bitte nicht verwechseln

Freitag, 14. Mai 2010, 09:20 Uhr
„Meine Wände sind dick, die muss ich nicht dämmen!“ Diesen Satz hören die Energieberater der Verbraucherzentrale immer wieder. So verbreitet diese Ansicht ist, so falsch ist sie auch. Massive Wände bieten zwar einen guten Schallschutz, aus energetischer Sicht sind sie jedoch noch recht verbesserungswürdig.


Vergleicht man die Dämmwirkung von 2 Zentimeter üblicher Wärmedämmung mit zum Beispiel Bruchsteinmauerwerk, so müsste die Bruchsteinwand über 1,5 Meter dick sein, um den gleichen Dämmeffekt zu haben. „Die große Wärmespeicherfähigkeit der Bruchsteinwand hat auf die Dämmwirkung keinen Einfluss“, betont Stephanie Müller, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Thüringen.

Ähnlich wie in ein großes Fass mit vielen Löchern passt zwar in die Bruchsteinwand viel Energie hinein, aufgrund der guten Wärmeleitfähigkeit fließt die Energie aber durch die „Energielöcher“ auch schnell wieder ab. Und noch andere Aspekte sind bei der Dämmung einer Außenwand zu beachten: Wie viel Dämmung schreibt der Gesetzgeber vor? Ab wann gibt es Fördermittel? Wie verändert die Dämmung den Schallschutz der Wand? Welche Materialien gibt es und was kosten die? Wie vermeidet man Algen- und Flechtenbewuchs auf Fassadensystemen?

Eine unabhängige Beratung dazu bis hin zur inhaltlichen Überprüfung von Angeboten bieten die Fachingenieure der Energieberatung in der Verbraucherzentrale Thüringen nach Voranmeldung in einem persönlichen Gespräch.

Termine können unter den Telefonnummern 09001-3637443 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) oder 361 55514-0 vereinbart werden. Eine Übersicht über alle Beratungsstellen gibt es auch im Internet unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.
Autor: nnz/kn

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