Nur halb in Familie
Freitag, 14. Mai 2010, 10:34 Uhr
Wußten Sie es? Morgen wird der internationale Tag der Familie begangen. Die Statistiker wußten es und haben die Thüringer Familientauglichkeit unter die Lupe genommen...
Im Jahresdurchschnitt 2008 gab es in Thüringen 200.000 Familien mit ledigen Kindern unter 18 Jahren. Das waren nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik 8.000 bzw. 4 Prozent weniger als im Jahr 2007.
Im Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, zählen zu den Familien alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, d.h. Ehepaare, nichteheliche und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften sowie allein erziehende Mütter und Väter mit ledigen Kindern im Haushalt.
Von den 200.000 Familien mit Kindern unter 18 Jahren waren 116.000 Ehepaare (58 Prozent). In fast einem Viertel der Familien lebten allein erziehende Mütter (44 000) oder Väter (3 000) mit ihren minderjährigen Kindern zusammen. Darüber hinaus gab es noch 37.000 Lebensgemeinschaften (19 Prozent) mit Kindern unter 18 Jahren.
Über einen längeren Zeitraum betrachtet zeigt sich, dass es zwischen den verschiedenen Familienformen deutliche Verschiebungen gab. Die Zahl der Eltern-Kind-Gemeinschaft ging von 1998 bis zum Jahr 2008 um 35 Prozent zurück. Während die Zahl der Ehepaare mit Kindern unter 18 Jahren um 49 Prozent und die Zahl der Alleinerziehenden um 9 Prozent zurück gingen, nahm die Zahl der Lebensgemeinschaften mit minderjährigen Kindern um 35 Prozent zu.
Die durchschnittliche Familiengröße betrug im vergangenen Jahr 3,33 Personen und war damit etwas kleiner als ein Jahr zuvor (3,35 Personen).
Autor: nnz/knIm Jahresdurchschnitt 2008 gab es in Thüringen 200.000 Familien mit ledigen Kindern unter 18 Jahren. Das waren nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik 8.000 bzw. 4 Prozent weniger als im Jahr 2007.
Im Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, zählen zu den Familien alle Eltern-Kind-Gemeinschaften, d.h. Ehepaare, nichteheliche und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften sowie allein erziehende Mütter und Väter mit ledigen Kindern im Haushalt.
Von den 200.000 Familien mit Kindern unter 18 Jahren waren 116.000 Ehepaare (58 Prozent). In fast einem Viertel der Familien lebten allein erziehende Mütter (44 000) oder Väter (3 000) mit ihren minderjährigen Kindern zusammen. Darüber hinaus gab es noch 37.000 Lebensgemeinschaften (19 Prozent) mit Kindern unter 18 Jahren.
Über einen längeren Zeitraum betrachtet zeigt sich, dass es zwischen den verschiedenen Familienformen deutliche Verschiebungen gab. Die Zahl der Eltern-Kind-Gemeinschaft ging von 1998 bis zum Jahr 2008 um 35 Prozent zurück. Während die Zahl der Ehepaare mit Kindern unter 18 Jahren um 49 Prozent und die Zahl der Alleinerziehenden um 9 Prozent zurück gingen, nahm die Zahl der Lebensgemeinschaften mit minderjährigen Kindern um 35 Prozent zu.
Die durchschnittliche Familiengröße betrug im vergangenen Jahr 3,33 Personen und war damit etwas kleiner als ein Jahr zuvor (3,35 Personen).
