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"Highway to heaven"

Dienstag, 18. Mai 2010, 19:10 Uhr
Warum Vorbeugen besser als Heilen ist und was das mit Thüringens Justizminister zu tun hat, das klärte kn bei einem Besuch der 4. Jugendwoche in Bad Frankenhausen heute ab, welche vom Verein pro Ject e.V. organisiert wird...

Im Jahre 2006 hatte sich der Verein pro Ject e.V. in Bad Frankenhausen, genauer gesagt in Esperstedt gegründet. Im Vereinsnamen steht das "pro" allein, also heißt es "für". Die Buchstaben J E C T kürzen die Worte Junge engagierte christlich Thüringer ab. Dieser Name ist unser Programm. So steht es auf der Homepage des Vereins www.pro-ject.org.

Vom 17. bis 22. Mai 2010 organisiert dieser Verein die 4. Jugendwoche unter dem Namen "Highway to heaven" rund um die Unterkirche in Bad Frankenhausen. Dazu hat man den Gemeinderaum der Unterkirche in ein gemütliches Wohnzimmer verwandeln. Es gibt Fußball in einem aufgebauten Kleinfeld, die Hüpfburg des Verein, Kinderschminken, Zuckerwatte, Sandwichs und viele, viele Gespräche sind geplant. Auch ein Eventmobil (ein multimedial ausgebauter LKW mit Platz für 20 Personen), in dem u.a. Filme gezeigt werden können. Außerdem sollen in der Stadt und in Schulen ein paar überraschende Einsätze gestartet werden.

So etwas geht nicht ohne finanzielle Mittel ab, den so eine Socceranlage und das Eventmobil gibt es leider nicht zum Nulltarif. Also wandte man sich an das Wahlkreisbüro von Landtagsmitglied Gudrun Holbe (CDU), ob und wie da etwas zu machen wäre. Angesprochen wurde Thüringens Justizminister, Dr. Holger Poppenhäger (SPD) ob da nicht was zu machen sei. War es!

"Highway to heaven" (Foto: Karl-Heinz Herrmann) "Highway to heaven" (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Dorothea Marx, Gudrun Holbe, Mandy Schiefelbein, Dr. Holger Poppenhäger, Michael Göpfert

Heute nachmittag war es soweit, trotz Terminstress (es ging in Erfurt am Vormittag auch um die Finanzen) war Dr. Holger Poppenhäger mit einem Förderbescheid in Höhe von 1.000 Euro zur Projektwoche nach Bad Frankenhausen gekommen. Mit den Landtagsmitgliedern Gudrun Holbe und Dorothea Marx (SPD) und Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc erhielt die Sache auch das notwendige politische Gewicht. Den Förderbescheid nahm Vereinsvorsitze Mandy Schiefelbein für den Verein entgegen.

"Highway to heaven" (Foto: Karl-Heinz Herrmann) "Highway to heaven" (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Zuvor hatte sich der Minister im Eventmobil von Frederic Seeger und dem Geschäftsführer des Vereins, Michael Göpfert, über "Highway to heaven" informieren lassen. Es geht bei der Aktion um die Frage was ist der Wert des Menschen. Wie können Jugendliche stark gemacht werden, das Gewalt, Aggressivität und Mobbing nicht das Leben zerstören. Auch wenn Michael Göpfert im Gespräch mit dem Minister sagte, "Gewalt und Mobbing kann man nicht in einer Woche heilen", so ist es doch ein wichtiger Schritt die Jugendlichen überhaupt erst mal zu erreichen. Für die Jugendlichen ist wichtig zu wissen, wo sind meine Wurzeln, Göpfert.

"Highway to heaven" (Foto: Karl-Heinz Herrmann) "Highway to heaven" (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bürgermeister Matthias Strejc (Bild oben im Gespräch mit dem Minister) informierte, dass durch Kooperation in Esperstedt der nicht so gut besuchte kommunale Jugendklub, jetzt mit dem christlichen Jugendclub Alte Post e.V. eine bessere Jugendarbeit gewährleistet werden kann. Im Gespräch mit kn sagte Minister Dr. Hoppenhäger, warum ihm dieser Termin als Justizminister so wichtig war. Jetzt schon um die Jugendlichen kümmern, damit sich die Justiz nicht später die Jugendlichen kümmern muss.
Autor: khh

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