Wohn-Kooperation begonnen
Freitag, 28. Mai 2010, 15:40 Uhr
Ein Thüringenweit, vielleicht sogar bundesweit, einmaliges Projekt wurde heute mit der Schlüsselübergabe an die Bundeswehr in Sondershausen gestartet. Bei dem Wohnprojekt Bundeswehr handelt es sich quasi um eine WG für Soldaten...
Die in Sondershausen stationierten Truppenteile umfassen rund 800 Soldatinnen und Soldaten. Von diesen ziehen nicht alle Soldaten im Rahmen einer Versetzung nach Sondershausen um, so dass ein spürbarer Bedarf für Wohnraum "unter der Woche" besteht. Das ist aber nicht nur typisch für Sondershausen, wie der Standortälteste des Bundeswehrstandortes, Oberstleutnant Klaus Glaab im Gespräch mit kn sagte. Bundesweit pendelt die Masse der Soldaten. Von Montag bis Donnerstag am Abend ist man am Standort und dann geht es Freitag nach dem Dienst nach Hause. Rund 83 Prozent wohnen nicht mehr am Standort.
Eckhard Wehmeier, Geschäftsführer der "Wippertal" WBG mbH, Hauptmann Wolf, der erste Mieter (die anderen waren nicht abkömmlich) und Oberstleutnant Klaus Glaab.
Die Bundeswehr prüft derzeit die Errichtung von sogenannten Pendlerunterkünften, unterliegt jedoch einem erheblichen Kostensenkungsdruck, der solche Unterkünfte, wenn überhaupt, erst in einigen Jahren realisierbar erscheinen lässt. Die Zusammenarbeit mit der "Wippertal" WBG mbH ist hierbei ein signifikanter Beitrag zur Lösung dieses Problems, der zumindest in der Region - wenn nicht sogar Landesgrenzen übergreifend - einzigartig ist und Pilotcharakter hat, so Oberstleutnant Klaus Glaab im Gespräch mit kn. Ein aus Sicht der Truppe hervorragendes Beispiel für unbürokratische und im besten Sinne des Wortes Zivil-Militärische-Zusammenarbeit am Standort Sondershausen ist die Durchführung dieses Wohprojekts.
Die "Wippertal" WBG mbH richtete daher in den vergangenen Wochen eine 3-Raum-und eine 4-Raumwohnung in einem Mietobjekt in der Hermann-Danz-Straße im Sondershäuser Borntal her, in denen 2 bzw. 3 Soldaten im Rahmen von Wohngemeinschaften von nun an eine attraktive Unterkunft haben. Beide Wohnungen sind mit einer Kochzeile und einem Gemeinschaftsraum ausgestattet, so dass die Voraussetzungen für einen erholsamen Feierabend gegeben sind. Die Vorbereitung weiteren Wohnraums im Objekt ist vorgesehen. Ein besonderer Vorteil des Wohnortes liegt in der Nähe zur Karl-Günther-Kaserne. Diese kann in wenigen Minuten bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden.
Am 28. Mai 2010 erfolgte die Schlüsselübergabe für die zweite Wohnung, welche die "Wippertal" WBG mbH an Soldaten des in Sondershausen stationierten Raketenartilleriebataillons der Bundeswehr vermietet. Übrigens enthält der Stoffbeutel eine kleine Überraschung, aber nicht für den Mieter. Für wen, das verrät kn in einem Extrabeitrag.
Damit keiner auf die Idee kommt, dass wären Wohnungen in schlechter Wohnlage, hat kn mal einen Blick aus dem Gemeinschaftszimmer über den Balkon geworfen. Die Stadt im Blickfeld und das Einkaufszentrum Borntal nur einen Steinwurf entfernt, und das im wahrsten Sinne des Wortes, da kann man wirklich nicht meckern.
Als städtisches Wohnungsunternehmen hat die "Wippertal" WBG mbH dieses Vorhaben von Beginn an gerne unterstützt und leistet damit auch einen kleinen Beitrag zur Standortsicherung des Wirtschaftsfaktors Bundeswehr in der Kreisstadt. Aber auch so ist man bei der "Wippertal" mit dem Projekt echt zufrieden. Im Rahmen des demografischen Wandels, der gerade im Kyffhäuserkreis ernsthafte Probleme bereitet, lassen sich große Wohnungen immer schwerer vermieten, gibt Eckhard Wehmeier unumwunden zu, und hat schon aus diesem grund an diesem Pilotprojekt mitgearbeitet.
Autor: khhDie in Sondershausen stationierten Truppenteile umfassen rund 800 Soldatinnen und Soldaten. Von diesen ziehen nicht alle Soldaten im Rahmen einer Versetzung nach Sondershausen um, so dass ein spürbarer Bedarf für Wohnraum "unter der Woche" besteht. Das ist aber nicht nur typisch für Sondershausen, wie der Standortälteste des Bundeswehrstandortes, Oberstleutnant Klaus Glaab im Gespräch mit kn sagte. Bundesweit pendelt die Masse der Soldaten. Von Montag bis Donnerstag am Abend ist man am Standort und dann geht es Freitag nach dem Dienst nach Hause. Rund 83 Prozent wohnen nicht mehr am Standort.
Eckhard Wehmeier, Geschäftsführer der "Wippertal" WBG mbH, Hauptmann Wolf, der erste Mieter (die anderen waren nicht abkömmlich) und Oberstleutnant Klaus Glaab.
Die Bundeswehr prüft derzeit die Errichtung von sogenannten Pendlerunterkünften, unterliegt jedoch einem erheblichen Kostensenkungsdruck, der solche Unterkünfte, wenn überhaupt, erst in einigen Jahren realisierbar erscheinen lässt. Die Zusammenarbeit mit der "Wippertal" WBG mbH ist hierbei ein signifikanter Beitrag zur Lösung dieses Problems, der zumindest in der Region - wenn nicht sogar Landesgrenzen übergreifend - einzigartig ist und Pilotcharakter hat, so Oberstleutnant Klaus Glaab im Gespräch mit kn. Ein aus Sicht der Truppe hervorragendes Beispiel für unbürokratische und im besten Sinne des Wortes Zivil-Militärische-Zusammenarbeit am Standort Sondershausen ist die Durchführung dieses Wohprojekts.
Die "Wippertal" WBG mbH richtete daher in den vergangenen Wochen eine 3-Raum-und eine 4-Raumwohnung in einem Mietobjekt in der Hermann-Danz-Straße im Sondershäuser Borntal her, in denen 2 bzw. 3 Soldaten im Rahmen von Wohngemeinschaften von nun an eine attraktive Unterkunft haben. Beide Wohnungen sind mit einer Kochzeile und einem Gemeinschaftsraum ausgestattet, so dass die Voraussetzungen für einen erholsamen Feierabend gegeben sind. Die Vorbereitung weiteren Wohnraums im Objekt ist vorgesehen. Ein besonderer Vorteil des Wohnortes liegt in der Nähe zur Karl-Günther-Kaserne. Diese kann in wenigen Minuten bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden.
Am 28. Mai 2010 erfolgte die Schlüsselübergabe für die zweite Wohnung, welche die "Wippertal" WBG mbH an Soldaten des in Sondershausen stationierten Raketenartilleriebataillons der Bundeswehr vermietet. Übrigens enthält der Stoffbeutel eine kleine Überraschung, aber nicht für den Mieter. Für wen, das verrät kn in einem Extrabeitrag.
Damit keiner auf die Idee kommt, dass wären Wohnungen in schlechter Wohnlage, hat kn mal einen Blick aus dem Gemeinschaftszimmer über den Balkon geworfen. Die Stadt im Blickfeld und das Einkaufszentrum Borntal nur einen Steinwurf entfernt, und das im wahrsten Sinne des Wortes, da kann man wirklich nicht meckern.
Als städtisches Wohnungsunternehmen hat die "Wippertal" WBG mbH dieses Vorhaben von Beginn an gerne unterstützt und leistet damit auch einen kleinen Beitrag zur Standortsicherung des Wirtschaftsfaktors Bundeswehr in der Kreisstadt. Aber auch so ist man bei der "Wippertal" mit dem Projekt echt zufrieden. Im Rahmen des demografischen Wandels, der gerade im Kyffhäuserkreis ernsthafte Probleme bereitet, lassen sich große Wohnungen immer schwerer vermieten, gibt Eckhard Wehmeier unumwunden zu, und hat schon aus diesem grund an diesem Pilotprojekt mitgearbeitet.









