Änderung im Busverkehr?
Mittwoch, 02. Juni 2010, 10:03 Uhr
Bei der Einwohnerversammlung in Berka (Stadt Sondershausen) war der Busverkehr (Sondershausen – Artern) ein Thema. Auch im Programm der Dorferneuerung Berka wird es Änderungen geben...
Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer informierte, dass geplant sei, die Linie 530 Sondershausen – Artern als Schnellbuslinie zu betreiben. Sowohl auf Ortschaften entlang der Strecke, als auch auf Berka speziell wird es Auswirkungen haben. Im Nachgang hat sich kn bei der Verantwortlichen für Nahverkehr im Landratsamt, Ines Grigoleit erkundigt, was da geplant ist.
Im Rahmen des Tiefensee-Projekts wurde auch eine Pilot-Region für die Organisation des Busverkehrs im Kyffhäuserkreis ins Gespräch gebracht. Hauptproblem dabei ist, durch den Kyffhäuserkreis gibt es eine Längsachse des Verkehrs in Ost – West – Richtung, und die Anbindung der kleineren Ortschaften nördlich und südlich dieser Achse (Steinthaleben, Günserode, Seega usw. sind etwas problematisch, weil des Verkehrsaufkommen nicht hoch ist.
Eine ganze Reihe Vorschläge zur besseren Anbindung dieser Ortschaften liegen vor und werden zurzeit diskutiert, so Grigoleit. Bis Jahresende soll eine Entscheidung getroffen werden. In diesem Zusammenhang ist teils auch Berka betroffen, wie Grigoleit auf Anfrage bestätigte. Allerdings seien die Auswirkungen nicht gravierend.
Die besagte Linie 530 soll dann tatsächlich nur noch in Berka vorn in der Frankenhäuserstraße halten und nicht mehr durch den ganzen Ortsteil fahren. Das sei nicht neu, denn der jetzt gültige Fahrplan enthält auch schon teils Fahrten, die als Schnellbus nicht mehr durch den Ortsteil fahren und die Fahrgäste vor zur Frankenhäuserstraße laufen müssen.
Außerdem gäbe es ja weitere Linien, die wie bisher durch Berka fahren werden. So sei der gesamte Schüler- und Berufsverkehr von dieser Maßnahme Schnellbus nicht betroffen.
Im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms konnten zahlreiche Maßnahmen (220.000 Euro, davon 100.000 Euro aus Fördermitteln) realisiert werden. Besonders stolz ist Ortbürgermeister Dieter Hotze auf die fertiggestellte Turnhalle, die jetzt zu den modernsten Turnhallen des Kreises zählt. Allerdings gibt es auch einige Wehmutstropfen. Die Maßnahme Erneuerung Mühlwipper muss verschoben werden. Eine weitere Maßnahme (Entwässerung Brühlwipper) musste gar ganz gestrichen werden, weil der Eigenanteil der Stadt nicht aufgebracht werden können. Die Fördergelder werden zurückgegeben, damit eventuell andere Kommunen diese Gelder noch nutzen können.
In der weiteren Diskussion des Abends war die Wipper nochmals Gesprächsstoff. Dort soll es nach Aussagen der Bürger an einigen Stelle Abbrüche am Deich geben. Bürgermeister Kreyer will dazu die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie Jena, Regionalstelle Sondershausen, einschalten.
Abschließend wies Ortsbürgermeister Dieter Hotze auf das Dorffest Berka vom 11. bis 13. Juni hin. Das Programm dazu wird kn in den nächsten Tagen bringen.
Autor: khhSondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer informierte, dass geplant sei, die Linie 530 Sondershausen – Artern als Schnellbuslinie zu betreiben. Sowohl auf Ortschaften entlang der Strecke, als auch auf Berka speziell wird es Auswirkungen haben. Im Nachgang hat sich kn bei der Verantwortlichen für Nahverkehr im Landratsamt, Ines Grigoleit erkundigt, was da geplant ist.
Im Rahmen des Tiefensee-Projekts wurde auch eine Pilot-Region für die Organisation des Busverkehrs im Kyffhäuserkreis ins Gespräch gebracht. Hauptproblem dabei ist, durch den Kyffhäuserkreis gibt es eine Längsachse des Verkehrs in Ost – West – Richtung, und die Anbindung der kleineren Ortschaften nördlich und südlich dieser Achse (Steinthaleben, Günserode, Seega usw. sind etwas problematisch, weil des Verkehrsaufkommen nicht hoch ist.
Eine ganze Reihe Vorschläge zur besseren Anbindung dieser Ortschaften liegen vor und werden zurzeit diskutiert, so Grigoleit. Bis Jahresende soll eine Entscheidung getroffen werden. In diesem Zusammenhang ist teils auch Berka betroffen, wie Grigoleit auf Anfrage bestätigte. Allerdings seien die Auswirkungen nicht gravierend.
Die besagte Linie 530 soll dann tatsächlich nur noch in Berka vorn in der Frankenhäuserstraße halten und nicht mehr durch den ganzen Ortsteil fahren. Das sei nicht neu, denn der jetzt gültige Fahrplan enthält auch schon teils Fahrten, die als Schnellbus nicht mehr durch den Ortsteil fahren und die Fahrgäste vor zur Frankenhäuserstraße laufen müssen.
Außerdem gäbe es ja weitere Linien, die wie bisher durch Berka fahren werden. So sei der gesamte Schüler- und Berufsverkehr von dieser Maßnahme Schnellbus nicht betroffen.
Im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms konnten zahlreiche Maßnahmen (220.000 Euro, davon 100.000 Euro aus Fördermitteln) realisiert werden. Besonders stolz ist Ortbürgermeister Dieter Hotze auf die fertiggestellte Turnhalle, die jetzt zu den modernsten Turnhallen des Kreises zählt. Allerdings gibt es auch einige Wehmutstropfen. Die Maßnahme Erneuerung Mühlwipper muss verschoben werden. Eine weitere Maßnahme (Entwässerung Brühlwipper) musste gar ganz gestrichen werden, weil der Eigenanteil der Stadt nicht aufgebracht werden können. Die Fördergelder werden zurückgegeben, damit eventuell andere Kommunen diese Gelder noch nutzen können.
In der weiteren Diskussion des Abends war die Wipper nochmals Gesprächsstoff. Dort soll es nach Aussagen der Bürger an einigen Stelle Abbrüche am Deich geben. Bürgermeister Kreyer will dazu die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie Jena, Regionalstelle Sondershausen, einschalten.
Abschließend wies Ortsbürgermeister Dieter Hotze auf das Dorffest Berka vom 11. bis 13. Juni hin. Das Programm dazu wird kn in den nächsten Tagen bringen.
