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Neues aus Berlin (51)

Mittwoch, 09. Juni 2010, 11:36 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema „Kindergeld erhöhen und Kindergrundsicherung einführen“. ..

DIE LINKE im Petitionsausschuss des Bundestages spricht sich für die Erhöhung des Kindergeldes und die Einführung einer Kindergrundsicherung aus. Hintergrund dieser Forderung sind mehrere Petitionen, die die mangelhafte finanzielle Unterstützung von Familien mit Kindern anprangern.

„Es ist der falsche Weg, bei den Kindern zu sparen,“ sagt Kersten Steinke, Abgeordnete der Linken aus Bad Frankenhausen. Jedes vierte Kind in Deutschland ist von Armut bedroht. „Doch statt etwas gegen dieses Armutszeugnis zu tun, kürzen Union und FDP bei der aktuellen Sparpolitik noch zusätzlich bei den Familien. Dafür werden Wirtschaft und Reiche geschont.“

Die LINKE fordert daher, das Kindergeld umgehend auf 200 Euro zu erhöhen und langfristig eine bedarfsgerechte Kindergrundsicherung in Höhe von 420 Euro pro Kind einzuführen. Dafür sollen andere Fördermaßnahmen abgeschafft werden. Vor allem das Ehegattensplitting gehört auf den Prüfstand, da damit nicht zwangsläufig Kinder unterstützt werden. Viele Ehepaare haben keine Kinder und viele Kinder haben keine verheirateten Eltern. Das Ehegattensplitting ist in seiner heutigen Form nicht mehr zeitgemäß.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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