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Saisonkehraus bei Einheit

Samstag, 12. Juni 2010, 18:05 Uhr
Saisonkehraus bei Einheit (Foto: David Barth) Saisonkehraus bei Einheit (Foto: David Barth)
Saisonkehraus bei Einheit (Foto: David Barth) Saisonkehraus bei Einheit (Foto: David Barth)
Der sportliche Saisonkehraus fiel für die Sondershäuser Handballmänner ja buchstäblich ins Wasser. Der damalige Gegner Goldbach III sagte die Partie 20 Stunden vor dem Anpfiff ab und die Handballer mussten gleich zum gemütlichen Teil des Nachmittags übergehen. Dazu erreichte kn folgender Bericht...

Glücklicherweise hat ein Großteil der Mannschaft einen eigenen Saisonabschluss gebucht und reiste über ein verlängertes Wochenende in den Süden. Trainer Ralph Thormann und acht weitere Spieler reisten in das Österreichische Kössen und verbrachten ein verlängertes Wochenende im Nachbarland. Nach einigen gewollten und zwei nichtgewollten Stopps bezogen die Handballer ihr Quartier. Den ersten Abend ließen es die Sportler noch ruhig angehen und kehrten in zwei Kössener Lokalitäten ein. Ein erstes sportliches Highlight wartete dann am ersten Tag auf die Sportler.


Kaum hatten die Sportler ihre Trainingsanzüge an, mussten sie diese gegen Neoporenanzüge wechseln, denn Canyoning stand auf dem Plan. Nach einem 20-Meter hohen Wasserfall, an dem die Handballer abgeseilt wurden, warteten einige Rutsch- und Sprungpassagen in der engen Schlucht auf die Sportler. Die zwei Scouts brachten alle wieder heil ans Ziel, dabei waren Björn Birkenfeld und Micheal Döhrer unermüdlich und hätten die Tour am liebsten noch ein Mal gemacht. Abends kamen dann auch die Pensionsbetreiber in den Genuss einer Thüringer Bratwurst und befanden diese für Gut!

Am zweiten Tag ging es wieder ins kühle Nass. Bei 12° kaltem Wasser wollte man die Großache bezwingen und mit einem Raftingboot eine zweistündige Tour bewältigen. Wieder waren die zwei Wasserratten Birkenfeld und Döhrer unermüdlich und nahmen alles mit. Während die Mannschaftskameraden den 7-Meter Sprung von einer Klippe in den Fluss zwei Mal bewältigten, genossen die beiden fünfmal den freien Fall. Auch am zweiten Tag ging niemand verloren und so konnte die Mannschaft geschlossen ein Stadtfest und wenig später Salzburg besuchen.

Ein enger Zeitplan zwang die Sondershäuser dann zum schnellen Aufbruch zurück in die Pension, denn das DFB-Pokalfinale stand kurz vor dem Anpfiff. Nach dem verdienten Sieg ließ man den Abend dann ruhig ausklingen, denn am kommenden Morgen stand die 530-Kilometerlange Heimreise an. Bis auf eine Stop-and-Go-Phase kurz hinter München waren die Straßen frei und man erreichte pünktlich die Heimat.
Bis zu den Sommerferien halten sich die Handballer mit einigen anderen Sportarten fit, ehe im August die Saisonvorbereitung startet.
David Barth
Autor: khh

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