Zusammenleben in Gemeinschaft
Donnerstag, 15. Juli 2010, 23:20 Uhr
Der Gutshof Hauteroda war die dritte Station der Sommertour der Ministerpräsidentin Christine Liebknecht (CDU) durch den Kyffhäuserkreis. Natürlich war auch kn mit Kamera und Stift vor Ort...
Der Gutshof Hauteroda ist kein gewöhnlicher Gutshof. Hier hat die Markus-Gemeinschaft Hauteroda ein Domizil gefunden. In der Markus-Gemeinschaft haben sich Menschen zusammengefunden, bei denen Kranke, behinderte, gefährdete und scheinbar gesunde Menschen zusammenarbeiten wollen. In einzelnen Häusern der Gemeinschaft leben Menschen unterschiedlichsten Alters mit und ohne Behinderungen in einer erweiterten Familie zusammen.
Aber nicht nur zusammen wohnen ist der alleinige Grund. Genauso wichtig ist das gemeinsame Arbeiten, ob in der Mosterei, der Tischlerei, der Wäscherei, der Molkerei, der Bäckerei oder bei der Essenszubereitung. Gerade bei letzterem kommt man auf die stolze Zahl von rund 1.000 Portionen pro Tag.
Geschäftsführer Andreas Emmerich (rechts) erläutert der Ministerpräsidentin und dem Bundestagsabgeordneten Johannes Selle (CDU) welch unfangreiches Sortiment an Molkereiartikeln man herstellt. Mit einer modernen Holzheizung ist man auch in energetischer Sicht sehr gut aufgestellt. Wer den Gutshof noch vor ein paar Jahren gesehen hatte, ist erstaunt, was für ein schmuckes Domizil man sich geschaffen hat.
Stichwort Mosterei. Auch ab September 2010 ist die mobile Mosterei wieder im Einsatz, um Äpfel, Birnen, Möhren, Quitten usw. an vielen Standorten in der Umgebung zu verarbeiten. Termine können hierzu ab sofort vereinbart werden unter 03 46 73 / 73 69-20.
Selbst Übernachten kann man im Gutshof Hauteroda. Werden behinderte Menschen in manchen Pensionen und Herbergen immer noch "schief" abgesehen werden, in Hauteroda ist das anders. Mit einer durchschnittlichen Auslastung der Herbergsbetten von 65 Prozent, staunte selbst die Ministerpräsidentin nicht schlecht.
Auch bei Ihrem Trip zum Gutshof Hauteroda wurde Christine Lieberknecht von Landrat Peter Hengstermann (CDU) und Landtagsmitglied Gudrun Holbe (CDU) begleitet. Aus der Region waren auch Kreistagsmitglied Klaus Mehle (SPD) und der Chef der Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke, Holger Häßler, dabei Zum Abschied gab es für die Ministerpräsidentin noch einen Präsentkorb, mit Produkten des Gutshofes, bevor es für die Ministerienpräsidentin zum letzten Programmpunkt ihrer Sommertour nach Artern ging.
Autor: khhDer Gutshof Hauteroda ist kein gewöhnlicher Gutshof. Hier hat die Markus-Gemeinschaft Hauteroda ein Domizil gefunden. In der Markus-Gemeinschaft haben sich Menschen zusammengefunden, bei denen Kranke, behinderte, gefährdete und scheinbar gesunde Menschen zusammenarbeiten wollen. In einzelnen Häusern der Gemeinschaft leben Menschen unterschiedlichsten Alters mit und ohne Behinderungen in einer erweiterten Familie zusammen.
Aber nicht nur zusammen wohnen ist der alleinige Grund. Genauso wichtig ist das gemeinsame Arbeiten, ob in der Mosterei, der Tischlerei, der Wäscherei, der Molkerei, der Bäckerei oder bei der Essenszubereitung. Gerade bei letzterem kommt man auf die stolze Zahl von rund 1.000 Portionen pro Tag.
Geschäftsführer Andreas Emmerich (rechts) erläutert der Ministerpräsidentin und dem Bundestagsabgeordneten Johannes Selle (CDU) welch unfangreiches Sortiment an Molkereiartikeln man herstellt. Mit einer modernen Holzheizung ist man auch in energetischer Sicht sehr gut aufgestellt. Wer den Gutshof noch vor ein paar Jahren gesehen hatte, ist erstaunt, was für ein schmuckes Domizil man sich geschaffen hat.
Stichwort Mosterei. Auch ab September 2010 ist die mobile Mosterei wieder im Einsatz, um Äpfel, Birnen, Möhren, Quitten usw. an vielen Standorten in der Umgebung zu verarbeiten. Termine können hierzu ab sofort vereinbart werden unter 03 46 73 / 73 69-20.
Selbst Übernachten kann man im Gutshof Hauteroda. Werden behinderte Menschen in manchen Pensionen und Herbergen immer noch "schief" abgesehen werden, in Hauteroda ist das anders. Mit einer durchschnittlichen Auslastung der Herbergsbetten von 65 Prozent, staunte selbst die Ministerpräsidentin nicht schlecht.
Auch bei Ihrem Trip zum Gutshof Hauteroda wurde Christine Lieberknecht von Landrat Peter Hengstermann (CDU) und Landtagsmitglied Gudrun Holbe (CDU) begleitet. Aus der Region waren auch Kreistagsmitglied Klaus Mehle (SPD) und der Chef der Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke, Holger Häßler, dabei Zum Abschied gab es für die Ministerpräsidentin noch einen Präsentkorb, mit Produkten des Gutshofes, bevor es für die Ministerienpräsidentin zum letzten Programmpunkt ihrer Sommertour nach Artern ging.










































