Ausgrabungen werden gefördert
Dienstag, 20. Juli 2010, 20:20 Uhr
Zur Übergabe von Fördermitteln an die Stadt Sondershausen kam es heute auf dem Frauenberg hoch über Sondershausen. Bei strahlendem Sonnenschein und einer leichter Brise waren Ihre kn mit Kamera und Stift dabei...
Geladen hatte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Neben Vertretern der Stadt Sondershausen, so der 1. Beigeordneten der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD), und Bauamtsleiter Manfred Kuschsch waren auch der Geschäftsführer der FAU Lohtar Hildesheim und vom Sondershäuser Heimat- und Geschichtsverein Jechaburg e.V. der Vereinsvorsitzende, Uwe Lüttkopf.
Zuerst jedoch informierte Dr. Diethard Walter (im Bild mit dem Spickzettel) vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Weimar über den bisherigen Verlauf der Grabungen und die bisher erreichen Ergebnisse. Da kn bereits sehr ausführlich informierte, sei auf folgenden Link verwiesen, wo kn die Ergebnisse bereits zusammengefasst hatte (Grabungsergebnisse Frauenberg).
Dr. Diethard Walter informierte auch über den Beginn der Grabungen für das Jahr 2010, die im Juni 2010 wieder aufgenommen wurden. Und da spannt sich der Bogen wieder zu dem heutigen Vormittag. Solche Grabungen gibt es nicht zum Nulltarif. Der Freistaat Thüringen hat für die neue Grabungsperiode 22.000 Euro bereitgestellt. Die Stadt Sondershausen hat nochmals 8.000 Euro trotz sehr klammer Haushaltslage beigesteuert, wissentlich, hier wichtige kulturhistorische Aufgaben zu unterstützen.
Weitere 5.000 Euro übergab heute die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die ihren Sitz in Bonn hat. Übergeben wurde die Zuwendung vom Ortskuratorium der Stiftung, die damit die Fortführung der Ausgrabungen unterstützen will. Das Geld aus Lottomitteln soll für Personalaufwendungen bei den dortigen Ausgrabungen genutzt werden . Prof. Dr.-Ing habil Hermann H. Saitz aus Erfurt überbrachte Cornelia Kraffzick den zugehörigen Spendenscheck.. Prof. Dr.-Ing habil Hermann H. Saitz von zwei Vertretern der Lottogesellschaft, genauer gesagt von der Glücksspirale. Nicht ohne tieferen Grund, denn die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bezieht einen Teil ihrer ausgereichten Fördermittel auch aus dieser Quelle.
Aber nicht nur, wie Prof. Dr.-Ing habil Hermann H. Saitz im Gespräch mit kn erläuterte. Auch aus Bußgeldern (4.777 Bescheide erbrachten 3,5 Millionen Euro) bezieht die Stiftung Denkmalsschutz ihre Mittel, was aber für Sie liebe Leser keine Ausrede sein darf, nun extra zu schnell zu fahren. Aber auch Spenden, Erbschaften usw. führen dazu, dass im Jahr ca. 50 Millionen Euro an Fördergelder für viele Projekte ausgereicht werden können
Auch wenn es in dieser Grabungsperiode noch keine spektakulären Funde gab, wurden doch schon wieder einiges Interessantes ausgegraben. Dazu wird kn morgen in einem gesonderten Betrag berichten.
Autor: khhGeladen hatte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Neben Vertretern der Stadt Sondershausen, so der 1. Beigeordneten der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD), und Bauamtsleiter Manfred Kuschsch waren auch der Geschäftsführer der FAU Lohtar Hildesheim und vom Sondershäuser Heimat- und Geschichtsverein Jechaburg e.V. der Vereinsvorsitzende, Uwe Lüttkopf.
Zuerst jedoch informierte Dr. Diethard Walter (im Bild mit dem Spickzettel) vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Weimar über den bisherigen Verlauf der Grabungen und die bisher erreichen Ergebnisse. Da kn bereits sehr ausführlich informierte, sei auf folgenden Link verwiesen, wo kn die Ergebnisse bereits zusammengefasst hatte (Grabungsergebnisse Frauenberg).
Dr. Diethard Walter informierte auch über den Beginn der Grabungen für das Jahr 2010, die im Juni 2010 wieder aufgenommen wurden. Und da spannt sich der Bogen wieder zu dem heutigen Vormittag. Solche Grabungen gibt es nicht zum Nulltarif. Der Freistaat Thüringen hat für die neue Grabungsperiode 22.000 Euro bereitgestellt. Die Stadt Sondershausen hat nochmals 8.000 Euro trotz sehr klammer Haushaltslage beigesteuert, wissentlich, hier wichtige kulturhistorische Aufgaben zu unterstützen.
Weitere 5.000 Euro übergab heute die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die ihren Sitz in Bonn hat. Übergeben wurde die Zuwendung vom Ortskuratorium der Stiftung, die damit die Fortführung der Ausgrabungen unterstützen will. Das Geld aus Lottomitteln soll für Personalaufwendungen bei den dortigen Ausgrabungen genutzt werden . Prof. Dr.-Ing habil Hermann H. Saitz aus Erfurt überbrachte Cornelia Kraffzick den zugehörigen Spendenscheck.. Prof. Dr.-Ing habil Hermann H. Saitz von zwei Vertretern der Lottogesellschaft, genauer gesagt von der Glücksspirale. Nicht ohne tieferen Grund, denn die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bezieht einen Teil ihrer ausgereichten Fördermittel auch aus dieser Quelle.
Aber nicht nur, wie Prof. Dr.-Ing habil Hermann H. Saitz im Gespräch mit kn erläuterte. Auch aus Bußgeldern (4.777 Bescheide erbrachten 3,5 Millionen Euro) bezieht die Stiftung Denkmalsschutz ihre Mittel, was aber für Sie liebe Leser keine Ausrede sein darf, nun extra zu schnell zu fahren. Aber auch Spenden, Erbschaften usw. führen dazu, dass im Jahr ca. 50 Millionen Euro an Fördergelder für viele Projekte ausgereicht werden können
Auch wenn es in dieser Grabungsperiode noch keine spektakulären Funde gab, wurden doch schon wieder einiges Interessantes ausgegraben. Dazu wird kn morgen in einem gesonderten Betrag berichten.

















