Grünlandtag am Kyffhäuser
Mittwoch, 21. Juli 2010, 15:17 Uhr
Am Vormittag begann in der Gaststätte "Burghof am Fuße des Kyffhäuserdenkmals der Thüringer Grünlandtag 2010...
Jürgen Reinholz (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Thüringer Grünlandtag 2010 informiert und berät über Umweltschutz in der Landwirtschaft. Welche KULAP-Maßnahmen lohnen sich für den Landwirt? Welche Entwicklungen sind anzustreben, um auch zukünftig die erforderliche Pflege sicherzustellen? Gelegenheit zur Diskussion dieser und anderer Fragen sowie zum Erfahrungsaustausch – unter anderem mit Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU), siehe Foto.
Der Freistaat unterstützt im Rahmen des Programms zur Förderung von umweltgerechter Landwirtschaft, Erhaltung der Kulturlandschaft, Naturschutz und Landschaftspflege in Thüringen (KULAP) seit 1993 die freiwillige Einführung und Beibehaltung von Produktionsverfahren, die dem Schutz und der Verbesserung der Umwelt, des Landschaftsbildes und des ländlichen Lebensraumes sowie der natürlichen Ressourcen dienen. Zahlreiche Landwirte beteiligen sich auf derzeit über sechzig Prozent der Grünlandfläche im Freistaat an KULAP-Maßnahmen der extensiven und naturschutzkonformen Grünlandbewirtschaftung. Das KULAP hat sich damit zur wirtschaftlichen Grundlage, insbesondere der tiergebundenen Landschaftspflege in Thüringen entwickelt.
Das Dauergrünland nimmt mit 176 Tausend Hektar etwa 22 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche Thüringens ein. Die Artenvielfalt des Grünlandes umfasst mehr als 750 Gräser- und Kräuterarten, wovon über 40 gemäß der Thüringer Roten Liste als gefährdet gelten. Zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich an spezielle Standorte angepasst, wie beispielsweise beweidete Trocken- und Magerrasen.
Autor: khh
Jürgen Reinholz (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Thüringer Grünlandtag 2010 informiert und berät über Umweltschutz in der Landwirtschaft. Welche KULAP-Maßnahmen lohnen sich für den Landwirt? Welche Entwicklungen sind anzustreben, um auch zukünftig die erforderliche Pflege sicherzustellen? Gelegenheit zur Diskussion dieser und anderer Fragen sowie zum Erfahrungsaustausch – unter anderem mit Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU), siehe Foto.Der Freistaat unterstützt im Rahmen des Programms zur Förderung von umweltgerechter Landwirtschaft, Erhaltung der Kulturlandschaft, Naturschutz und Landschaftspflege in Thüringen (KULAP) seit 1993 die freiwillige Einführung und Beibehaltung von Produktionsverfahren, die dem Schutz und der Verbesserung der Umwelt, des Landschaftsbildes und des ländlichen Lebensraumes sowie der natürlichen Ressourcen dienen. Zahlreiche Landwirte beteiligen sich auf derzeit über sechzig Prozent der Grünlandfläche im Freistaat an KULAP-Maßnahmen der extensiven und naturschutzkonformen Grünlandbewirtschaftung. Das KULAP hat sich damit zur wirtschaftlichen Grundlage, insbesondere der tiergebundenen Landschaftspflege in Thüringen entwickelt.
Das Dauergrünland nimmt mit 176 Tausend Hektar etwa 22 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche Thüringens ein. Die Artenvielfalt des Grünlandes umfasst mehr als 750 Gräser- und Kräuterarten, wovon über 40 gemäß der Thüringer Roten Liste als gefährdet gelten. Zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich an spezielle Standorte angepasst, wie beispielsweise beweidete Trocken- und Magerrasen.
