Ein Stück vom Kuchen
Donnerstag, 29. Juli 2010, 09:54 Uhr
Das Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend fördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Rahmen der Initiative "Jugend stärken" dieses Modellprogramm. Der Kyffhäuserkreis hat sich dafür beworben und wir haben den "neusten Stand der Dinge"...
Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN setzt das Ministerium ein deutliches Zeichen für eine starke Jugendpolitik in den Kommunen. Im Focus stehen junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die aufgrund sozialer Benachteiligungen, individueller Beeinträchtigungen und/oder integrationsspezifischer Probleme in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind und von den regulären Leistungsbereichen - Schule/Berufsbildung und Arbeitsförderung - nicht oder nicht mehr erreicht werden.
Das Modellprogramm JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region zielt - in Fortentwicklung der Initiative und ihrer vier Programme - auf die Schaffung eines passgenauen und möglichst lückenlosen Fördersystems für den Übergang von der Schule in die Ausbildung für nicht (mehr) erreichbare Jugendliche. In ausgewählten Städten und Landkreisen soll mit Hilfe der Schließung vorhandener Lücken in den bestehenden Angeboten und durch eine rechtskreisübergreifende Verzahnung der Akteure eine durchgängige Förderung erreicht werden, um ein Verlorengehen der Zielgruppen der Initiative zu verhindern. Das Modellprogramm zielt darauf ab, die Aufgabenwahrnehmung und Koordinierungsfunktion der kommunalen öffentlichen Jugendhilfe zu stärken.
Das Jugendamt des Kyffhäuserkreises hat sich über ein Interessenbekundungsverfahren für die Umsetzung des Programms erfolgreich beworben und ist jetzt zur Antragsstellung aufgefordert worden, denn immerhin soll es bundesweit runde 15 Millionen Euro zu verteilen geben.
Innerhalb des Projektes soll eine Koordinierungsstelle im Jugendamt eingerichtet werden, welche die Projekte STÄRKEN vor Ort, Kompetenzagentur, Schulverweigerung- Die 2.Chance und den Jugendmigrationsdienst miteinander vernetzen soll. Es sollen zusätzlich drei Mitarbeiter/-innen im Projekt eingesetzt werden. Davon soll ein Mitarbeiter/-in direkt im Jugendamt für den Bereich der Jugendsozialarbeit und zwei Mitarbeiter/-innen in den beiden Staatlichen Berufsschulen Artern und Sondershausen als Schulsozialarbeiter/-innen arbeiten.
Das Jugendamt beabsichtigt, eine Fördersumme von 480.000 Euro für die Förderlaufzeit zu beantragen. Der Eigenanteil des Landkreises beläuft sich auf 20 % der Gesamtkosten, so dass 120.000 Euro zur Gegenfinanzierung aufgebracht werden müssen. Der Eigenanteil wird durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten und einer bereits bestehenden Personalstelle sichergestellt. Dem Landkreis entstehen somit keine zusätzlichen Kosten.
Autor: knMit der Initiative JUGEND STÄRKEN setzt das Ministerium ein deutliches Zeichen für eine starke Jugendpolitik in den Kommunen. Im Focus stehen junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die aufgrund sozialer Benachteiligungen, individueller Beeinträchtigungen und/oder integrationsspezifischer Probleme in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind und von den regulären Leistungsbereichen - Schule/Berufsbildung und Arbeitsförderung - nicht oder nicht mehr erreicht werden.
Das Modellprogramm JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region zielt - in Fortentwicklung der Initiative und ihrer vier Programme - auf die Schaffung eines passgenauen und möglichst lückenlosen Fördersystems für den Übergang von der Schule in die Ausbildung für nicht (mehr) erreichbare Jugendliche. In ausgewählten Städten und Landkreisen soll mit Hilfe der Schließung vorhandener Lücken in den bestehenden Angeboten und durch eine rechtskreisübergreifende Verzahnung der Akteure eine durchgängige Förderung erreicht werden, um ein Verlorengehen der Zielgruppen der Initiative zu verhindern. Das Modellprogramm zielt darauf ab, die Aufgabenwahrnehmung und Koordinierungsfunktion der kommunalen öffentlichen Jugendhilfe zu stärken.
Das Jugendamt des Kyffhäuserkreises hat sich über ein Interessenbekundungsverfahren für die Umsetzung des Programms erfolgreich beworben und ist jetzt zur Antragsstellung aufgefordert worden, denn immerhin soll es bundesweit runde 15 Millionen Euro zu verteilen geben.
Innerhalb des Projektes soll eine Koordinierungsstelle im Jugendamt eingerichtet werden, welche die Projekte STÄRKEN vor Ort, Kompetenzagentur, Schulverweigerung- Die 2.Chance und den Jugendmigrationsdienst miteinander vernetzen soll. Es sollen zusätzlich drei Mitarbeiter/-innen im Projekt eingesetzt werden. Davon soll ein Mitarbeiter/-in direkt im Jugendamt für den Bereich der Jugendsozialarbeit und zwei Mitarbeiter/-innen in den beiden Staatlichen Berufsschulen Artern und Sondershausen als Schulsozialarbeiter/-innen arbeiten.
Das Jugendamt beabsichtigt, eine Fördersumme von 480.000 Euro für die Förderlaufzeit zu beantragen. Der Eigenanteil des Landkreises beläuft sich auf 20 % der Gesamtkosten, so dass 120.000 Euro zur Gegenfinanzierung aufgebracht werden müssen. Der Eigenanteil wird durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten und einer bereits bestehenden Personalstelle sichergestellt. Dem Landkreis entstehen somit keine zusätzlichen Kosten.
