Trend gebrochen?
Donnerstag, 29. Juli 2010, 11:20 Uhr
In den vergangenen Monaten kannte die Arbeitslosenquote in Nordthüringen eigentlich nur eine Richtung - nach unten. Jetzt gibt es eine Umkehr. Hier die aktuellen Zahlen, Fakten und Daten...
Zu Beginn des zweiten Halbjahres ist die Zahl der Arbeitslosen leicht angestiegen. 15.167 Männer und Frauen registrierte die Nordhäuser Arbeitsagentur, das waren 103 mehr als im Monat zuvor aber über 3.600 weniger als vor einem Jahr. 894 Personen meldeten sich nach einer Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeitslos, fast fünfzehn Prozent weniger als im Vorjahr.
Zusätzliche Entlastung auf dem Arbeitsmarkt brachten Vermittlungen in den zweiten Arbeitsmarkt, Förderungen beruflicher Weiterbildung, die Unterstützung bei Selbständigkeit und berufliche Eingliederungsmaßnahmen. Insgesamt wurden im letzten Monat 6.624 Personen, 187 mehr als im Juli 2009 damit unterstützt.
Die Arbeitslosigkeit ist im Juli saisonbedingt leicht angestiegen, weil Jugendliche ihre Schule oder Ausbildung beendet haben, erläutert der Vorsitzende der Nordhäuser Arbeitsagentur, Karsten Froböse, die aktuellen Zahlen in der nnz. Die Arbeitsmarktlage ist in diesem Sommer besser als vor einem Jahr. Von den Unternehmen sind im Juli über fünfzig Prozent mehr Stellen gemeldet worden. Deshalb stehen die Chancen gut, dass wir die aktuell ausgebildeten Fachkräfte gezielt und schnell in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln können, so der Agenturchef.
Seit Jahresbeginn haben bereits vier Prozent mehr Jugendliche eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt aufnehmen können. 1701 der unter 25-Jährigen waren Ende des Berichtsmonats ohne Arbeit, 352 mehr als im Juni. Im Vorjahr waren noch 2.500 arbeitslose Jugendliche auf Jobsuche. Die Nordhäuser Arbeitsagentur erstreckt ihre Vermittlungsbemühungen vorrangig auf die freien Stellen in der Region. Darüber hinaus werden aber auch bundesweite Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten
Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 10,4 Prozent an. Vor einem Jahr lag sich noch bei 12,8 Prozent.
649 Stellen des ersten Arbeitsmarktes wurden von den Unternehmen und Verwaltungen im Juli gemeldet, neben einem leichten Plus von rund sechs Prozent zum Juni, war vor allem der Anstieg zum Vorjahr um über 50 Prozent positiv. 626 der gemeldeten Stellen sind versicherungspflichtig. Hier gab es eine Steigerung zum Juli 2009 um knapp 60 Prozent. Die Zeitarbeitsbranche meldete 220 Stellen, 123 Arbeitsangebote kamen aus dem verarbeitenden Gewerbe und 75 Jobangebote aus dem Baugewerbe. Zur Besetzung standen damit zum Ende des Monats fast 1.000 Stellen zur Verfügung, ein Großteil aus dem Dienstleistungssektor.
Das Berufsberatungsjahr 2009/2010 geht in die entscheidende Phase. 1.846 Jugendliche haben sich von Oktober bis Juli als Bewerber um eine Ausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit gemeldet, 79 weniger als vor einem Jahr. Über 1.300 Jugendliche können sich bereits über einen Ausbildungsvertrag oder eine feste Zusage freuen. Die Zahl der unversorgten Bewerber ging um über 15 Prozent auf 497 zurück. Ende Juli waren 1.467 Ausbildungsstellen gemeldet, 79 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der betrieblichen Lehrstellen betrug 1.382, somit 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Autor: nnzZu Beginn des zweiten Halbjahres ist die Zahl der Arbeitslosen leicht angestiegen. 15.167 Männer und Frauen registrierte die Nordhäuser Arbeitsagentur, das waren 103 mehr als im Monat zuvor aber über 3.600 weniger als vor einem Jahr. 894 Personen meldeten sich nach einer Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeitslos, fast fünfzehn Prozent weniger als im Vorjahr.
Zusätzliche Entlastung auf dem Arbeitsmarkt brachten Vermittlungen in den zweiten Arbeitsmarkt, Förderungen beruflicher Weiterbildung, die Unterstützung bei Selbständigkeit und berufliche Eingliederungsmaßnahmen. Insgesamt wurden im letzten Monat 6.624 Personen, 187 mehr als im Juli 2009 damit unterstützt.
Die Arbeitslosigkeit ist im Juli saisonbedingt leicht angestiegen, weil Jugendliche ihre Schule oder Ausbildung beendet haben, erläutert der Vorsitzende der Nordhäuser Arbeitsagentur, Karsten Froböse, die aktuellen Zahlen in der nnz. Die Arbeitsmarktlage ist in diesem Sommer besser als vor einem Jahr. Von den Unternehmen sind im Juli über fünfzig Prozent mehr Stellen gemeldet worden. Deshalb stehen die Chancen gut, dass wir die aktuell ausgebildeten Fachkräfte gezielt und schnell in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln können, so der Agenturchef.
Seit Jahresbeginn haben bereits vier Prozent mehr Jugendliche eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt aufnehmen können. 1701 der unter 25-Jährigen waren Ende des Berichtsmonats ohne Arbeit, 352 mehr als im Juni. Im Vorjahr waren noch 2.500 arbeitslose Jugendliche auf Jobsuche. Die Nordhäuser Arbeitsagentur erstreckt ihre Vermittlungsbemühungen vorrangig auf die freien Stellen in der Region. Darüber hinaus werden aber auch bundesweite Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten
Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 10,4 Prozent an. Vor einem Jahr lag sich noch bei 12,8 Prozent.
649 Stellen des ersten Arbeitsmarktes wurden von den Unternehmen und Verwaltungen im Juli gemeldet, neben einem leichten Plus von rund sechs Prozent zum Juni, war vor allem der Anstieg zum Vorjahr um über 50 Prozent positiv. 626 der gemeldeten Stellen sind versicherungspflichtig. Hier gab es eine Steigerung zum Juli 2009 um knapp 60 Prozent. Die Zeitarbeitsbranche meldete 220 Stellen, 123 Arbeitsangebote kamen aus dem verarbeitenden Gewerbe und 75 Jobangebote aus dem Baugewerbe. Zur Besetzung standen damit zum Ende des Monats fast 1.000 Stellen zur Verfügung, ein Großteil aus dem Dienstleistungssektor.
Das Berufsberatungsjahr 2009/2010 geht in die entscheidende Phase. 1.846 Jugendliche haben sich von Oktober bis Juli als Bewerber um eine Ausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit gemeldet, 79 weniger als vor einem Jahr. Über 1.300 Jugendliche können sich bereits über einen Ausbildungsvertrag oder eine feste Zusage freuen. Die Zahl der unversorgten Bewerber ging um über 15 Prozent auf 497 zurück. Ende Juli waren 1.467 Ausbildungsstellen gemeldet, 79 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der betrieblichen Lehrstellen betrug 1.382, somit 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

