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Von Schnarchnasen und Grunzekäfern

Samstag, 31. Juli 2010, 09:00 Uhr
Die letzte russische Zarenfamilie holte sie sich in den Palast und als der englische König Eduard der VII. mit ihnen gesehen wurde, gab es kein Halten mehr. Aber was ist das eigentlich für ein Tier? Mit einem Klick erfahren sie mehr....

OKN (Foto: OKN) OKN (Foto: OKN)

Beim Spaziergang mit Oskar, Rassmus, Frieda und Co werden viele Rassen aufgezählt und manchmal ist auch die richtige dabei: Es ist eine französische Bulldogge, kurz Bully genannt. Um diese Lieblingsrasse der letzten russischen Zarenfamilie geht es heute ab 13.00 Uhr in der Sendung „Mein Partner mit der kurzen Schnauze“. Ein Bully ist mit keinem anderen Hund vergleichbar, sagte Gisa Rieger vom Deutschen Klub für französische Bulldoggen e.V. im Interview.

Sie muss es wissen, denn mittlerweile elf Hunde wohnen bei ihr. Sie haben Ohren wie eine Fledermaus, Augen wie ein Troll und ihre Brust ist kräftig wie die eines Löwen. Durch die Werbung wurde die Nachfrage forciert, Deutschland ist das größte Abnehmerland für Händlerwelpen, berichtete Gisa Rieger traurig. Sie zählt auf die Verantwortung der zukünftigen Bullybesitzer und erklärt in der Sendung, wo man einen Hund kaufen sollte und wo nicht. Moderatorin Sandra Witzel begrüßt im Studio Katharina Stutika und Manja Lieder, die den Nordhäuser Bullyclub gegründet haben und derzeit das 2. Nordthüringer Bullytreffen unter dem Motto „Schnaufende Schönheiten“ vorbereiten.

Knapp 40 Vierbeiner werden am 4. September über die Wiesen an der Sägemühle toben. In der Sendung „Mein Partner mit der kurzen Schnauze“ , die am 3. August um 21.00 Uhr wiederholt wird, berichten sie über die Vorbereitungen und Schwierigkeiten im Alltag. Denn nicht jeder weiß, dass die französische Bulldogge kein Kampfhund, sondern eher ein Kampfschmuser ist.
Autor: nnz

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