Auf dem Wege
Mittwoch, 04. August 2010, 14:51 Uhr
Der Kyffhäuserkreis ist auf dem Weg zum schnellen Internet. Das geht aus einer Machbarkeitsstudie hervor. Dazu erreichte kn aus dem Landratsamt folgender Bericht...
Mit einer kreisweiten Machbarkeitsstudie zur flächendeckenden Breitbandversorgung stellt der Kyffhäuserkreis die Weichen für die Zukunft. Ziel der Studie ist es zu prüfen, wie die unterversorgten Orte wirtschaftlich und nachhaltig mit schnellen Internetanschlüssen versorgt werden können. "Wir sind froh, dass wir nun nach langem Warten auf den Förderbescheid endlich starten können", so Regina Kirchner von der Wirtschaftsförderung des Kreises.
Die Machbarkeitsstudie bildet die Grundlage für eine schnelle kreisweite Erschließung der unterversorgten Regionen. Damit folgt der Landkreis der Herangehensweise der Nachbarkreise Eichsfeld und Nordhausen, die ebenso die Aktivitäten zum Breitbandausbau zentral steuern. "Durch ein ganzheitliches Auftreten der Gemeinden des Landkreises werden die Kosten der Erschließung erheblich gesenkt", betont Uwe Lippold vom Regionalmanagement und verweist dabei auf die Erfolgsbeispiele der Nachbarlandkreise.
Für die Durchführung der Studie hat der Landkreis die Jenaer Beratungsfirma Konext GmbH beauftragt. Das Unternehmen berät Kommunen in der Planung, Finanzierung und Umsetzung von Breitbandinfrastrukturen.
"Um eine möglichst kostengünstige Lösung für die Gemeinden zu finden, ist es entscheidend, die Analyse und Planung des Breitbandausbaus im Landkreis zentral zu bündeln", so Andreas Windolph von Konext.
Im Konzept werden neben der Versorgungslage auch die kreisweiten Infrastrukturen sowie notwendige Baumaßnahmen analysiert und für die Nutzung zur Breitbanderschließung geprüft. Anschließend ist Anfang September der Start eines Interessenbekundungsverfahrens geplant, bei dem sich Telekommunikationsanbieter für die Erschließung der Gemeinden bewerben können. Eine erste Arbeitsberatung mit den Bürgermeister/Bürgermeisterinnen fand vergangene Woche im Landratsamt statt. In der Begrüßung verwies Landrat Peter Hengstermann (CDU) auf die Wichtigkeit des Themas "Datenautobahn" und deren Bedeutung als Wirtschaftsfaktor.
Im ersten Schritt der Studie werden relevante Infrastrukturen wie Leerrohre oder Versorgertrassen analysiert und Breitbandbedarfe in den Gemeinden erfasst. Bürger, die bisher noch keinen Bedarf gemeldet haben, können sich bis zum 31.08.2010 auf der Webseite: www.jetztansnetz.de registrieren.
Die Ergebnisse der Umfrage vom vergangenen Herbst sind bereits eingearbeitet.
Autor: khhMit einer kreisweiten Machbarkeitsstudie zur flächendeckenden Breitbandversorgung stellt der Kyffhäuserkreis die Weichen für die Zukunft. Ziel der Studie ist es zu prüfen, wie die unterversorgten Orte wirtschaftlich und nachhaltig mit schnellen Internetanschlüssen versorgt werden können. "Wir sind froh, dass wir nun nach langem Warten auf den Förderbescheid endlich starten können", so Regina Kirchner von der Wirtschaftsförderung des Kreises.
Die Machbarkeitsstudie bildet die Grundlage für eine schnelle kreisweite Erschließung der unterversorgten Regionen. Damit folgt der Landkreis der Herangehensweise der Nachbarkreise Eichsfeld und Nordhausen, die ebenso die Aktivitäten zum Breitbandausbau zentral steuern. "Durch ein ganzheitliches Auftreten der Gemeinden des Landkreises werden die Kosten der Erschließung erheblich gesenkt", betont Uwe Lippold vom Regionalmanagement und verweist dabei auf die Erfolgsbeispiele der Nachbarlandkreise.
Für die Durchführung der Studie hat der Landkreis die Jenaer Beratungsfirma Konext GmbH beauftragt. Das Unternehmen berät Kommunen in der Planung, Finanzierung und Umsetzung von Breitbandinfrastrukturen.
"Um eine möglichst kostengünstige Lösung für die Gemeinden zu finden, ist es entscheidend, die Analyse und Planung des Breitbandausbaus im Landkreis zentral zu bündeln", so Andreas Windolph von Konext.
Im Konzept werden neben der Versorgungslage auch die kreisweiten Infrastrukturen sowie notwendige Baumaßnahmen analysiert und für die Nutzung zur Breitbanderschließung geprüft. Anschließend ist Anfang September der Start eines Interessenbekundungsverfahrens geplant, bei dem sich Telekommunikationsanbieter für die Erschließung der Gemeinden bewerben können. Eine erste Arbeitsberatung mit den Bürgermeister/Bürgermeisterinnen fand vergangene Woche im Landratsamt statt. In der Begrüßung verwies Landrat Peter Hengstermann (CDU) auf die Wichtigkeit des Themas "Datenautobahn" und deren Bedeutung als Wirtschaftsfaktor.
Im ersten Schritt der Studie werden relevante Infrastrukturen wie Leerrohre oder Versorgertrassen analysiert und Breitbandbedarfe in den Gemeinden erfasst. Bürger, die bisher noch keinen Bedarf gemeldet haben, können sich bis zum 31.08.2010 auf der Webseite: www.jetztansnetz.de registrieren.
Die Ergebnisse der Umfrage vom vergangenen Herbst sind bereits eingearbeitet.
