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Hilfe in allerhöchster Not

Freitag, 13. August 2010, 11:37 Uhr
Am 30. Juli wurde „Christoph 37“ um 14:32 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall in der Nähe von Braunlage im Harz alarmiert. Aus noch ungeklärter Ursache waren dort zwei Autos frontal zusammengestoßen. Weitere Einzelheiten dazu mit einem Klick...

Menschenleben retten (Foto: DRF Luftrettung) Menschenleben retten (Foto: DRF Luftrettung)

Insgesamt gab es bei dem Unfall vier Verletzte, darunter ein Ehepaar mit ihrem Enkel. Es waren zwei Notärzte und drei Rettungswagen im Einsatz. Notarzt und Rettungsassistent der DRF Luftrettung übernahmen die medizinische Versorgung von drei Patienten. Die Ehefrau, die ein Wirbelsäulentrauma erlitten hatte, wurde an Bord des Nordhäuser Hubschraubers in das Südharz-Krankenhaus geflogen. Ihr Mann und ihr Enkel wurden mit dem Rettungswagen ebenfalls in die Klinik nach Nordhausen transportiert. Der vierte Patient wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in das Krankenhaus nach Goslar gebracht.

Im Juli war der an der Station des Deutschen Roten Kreuzes am Südharz-Krankenhaus stationierte Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung 154-mal im Einsatz. Von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang kann der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen.

Der Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen „Christoph 37“ wird in der Notfallrettung als schneller Notarztzubringer alarmiert. Bei neun Einsätzen wurde die Maschine im Juli auch zum dringenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Der Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind.

Das Einsatzgebiet von "Christoph 37" umfasst vor allem die Landkreise Kyffhäuser, Unstrut Hainich, Eichsfeld, Sangerhausen, Wernigerode, Quedlinburg, Goslar und Osterode. Zum Einsatzgebiet zählt auch der gesamte Harz mit dem höchsten Berg, dem Brocken. Darüber hinaus ist die Besatzung des Nordhäuser Rettungshubschraubers bereichsübergreifend in den Landkreisen Werra Meißner, Mansfelder Land und Eisenach im Einsatz. Für den Transport von Intensivpatienten werden die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen angeflogen.
Autor: nnz/kn

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