Krieg der Eltern
Donnerstag, 19. August 2010, 15:29 Uhr
Zahlreiche Sozialpädagoginnen und -pädagogen aus dem Kyffhäuserkreis diskutierten ab 11:00 im Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen unter dem Thema Krieg der Eltern - Das Drama des Kindes und die Forderungen für die Hilfe"...
Diskutiert wurde unter anderem darüber wie man zerstrittenen Eltern gegenübertritt und ihnen und deren Kinder bestmöglich helfen kann. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Jugendamt des Kyffhäuserkreises.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von "Vizelandrat" Georg Schäfer (SPD). Ebenfalls bei der gutbesuchten Veranstaltung dabei die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters von Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD).
Diplompädagoge und Mediator Uli Alberstötter aus Frankfurt/Main wies gleich am Anfang darauf hin, dass die Arbeit mit zerstrittenen Eltern nicht einfach ist. Er warnte sogar, dass die Arbeit selbst für einen Bearbeiter gefährlich werden kann, wenn man sich emotional zu tief in die Thematik eintaucht.
Gegenüber anderen Tätigkeiten ist die Arbeit mit hochstrittigen Eltern anders. Solche Eltern-Konflikte stellen andere Anforderungen an die individuellen, professionellen Akteure und die Institutionen selbst. Chronische und hoch eskalierte Eltern-Konflikte machen ein Denken und Handeln notwendig, das über beraterisch-therapeutisches Wissen und Handeln hinausgeht.
Je weiter die Eskalation fortgeschritten ist, desto wichtiger werden grenzensetzende Haltungen, Handlungsformen und Settings, die den Kontext "Hilfe" ergänzen.
Hochstrittige Konflikte führen professionelle Akteure immer wieder an die eigenen Grenzen und werfen nicht zuletzt die Frage nach der Notwendigkeit eines Handelns im Verbund mit anderen verfahrensbeteiligten Personen und Institutionen auf (Familiengericht, Jugendamt, Beratung). Die Kooperation der professionellen Akteure wird zum Schlüsselthema in der Arbeit mit Eltern, die in einen chronischen Krieg verstrickt sind.
Mit Sicherheit war das kein einfaches Thema für die anwesenden Pädagogen, aber sicher notwendig darüber zu sprechen. Interessant die ausgegebene Broschüre "Eltern bleiben Eltern", herausgegeben von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V. (www.dajeb.de).
Autor: khhDiskutiert wurde unter anderem darüber wie man zerstrittenen Eltern gegenübertritt und ihnen und deren Kinder bestmöglich helfen kann. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Jugendamt des Kyffhäuserkreises.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von "Vizelandrat" Georg Schäfer (SPD). Ebenfalls bei der gutbesuchten Veranstaltung dabei die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters von Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD).
Diplompädagoge und Mediator Uli Alberstötter aus Frankfurt/Main wies gleich am Anfang darauf hin, dass die Arbeit mit zerstrittenen Eltern nicht einfach ist. Er warnte sogar, dass die Arbeit selbst für einen Bearbeiter gefährlich werden kann, wenn man sich emotional zu tief in die Thematik eintaucht.
Gegenüber anderen Tätigkeiten ist die Arbeit mit hochstrittigen Eltern anders. Solche Eltern-Konflikte stellen andere Anforderungen an die individuellen, professionellen Akteure und die Institutionen selbst. Chronische und hoch eskalierte Eltern-Konflikte machen ein Denken und Handeln notwendig, das über beraterisch-therapeutisches Wissen und Handeln hinausgeht.
Je weiter die Eskalation fortgeschritten ist, desto wichtiger werden grenzensetzende Haltungen, Handlungsformen und Settings, die den Kontext "Hilfe" ergänzen.
Hochstrittige Konflikte führen professionelle Akteure immer wieder an die eigenen Grenzen und werfen nicht zuletzt die Frage nach der Notwendigkeit eines Handelns im Verbund mit anderen verfahrensbeteiligten Personen und Institutionen auf (Familiengericht, Jugendamt, Beratung). Die Kooperation der professionellen Akteure wird zum Schlüsselthema in der Arbeit mit Eltern, die in einen chronischen Krieg verstrickt sind.
Mit Sicherheit war das kein einfaches Thema für die anwesenden Pädagogen, aber sicher notwendig darüber zu sprechen. Interessant die ausgegebene Broschüre "Eltern bleiben Eltern", herausgegeben von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V. (www.dajeb.de).







