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Antwort aus Görlitz

Donnerstag, 19. August 2010, 22:46 Uhr
Wegen der Hochwasserkatastrophe in Görlitz hatte Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt in einem Schreiben seine Anteilnahme ausgedrückt. Jetzt kam das Dankesschreiben aus Görlitz...

Lieber Kollege Vogt
die Stadt Görlitz: erlebte in der Nacht vom 7. zum 8. August das schlimmste Hochwasser seit 1897. In dieser Nacht mussten tausende Menschen innerhalb von wenigen Minuten in den überfluteten Gebieten an der Neiße alles zurücklassen, was sie in
vielen Jahren mühsam aufbaut haben.

Brief aus Görlitz (Foto: Stadt Ebeleben) Brief aus Görlitz (Foto: Stadt Ebeleben) Die furchtbaren Auswirkungen für die Hochwasseropfer werden nun langsam deutlich. Viele Einwohner und Unternehmer unserer Stadt sind durch diese Katastrophe um ihre Existenz gebracht. Die gesamten Schäden sind noch nicht überschaubar, doch Görlitz
und seine Einwohner brauchen jede Hilfe, die sie bekommen können.

Tief bewegt und beeindruckt wären wir von den schnellen Hilfsangeboten, die uns zahlreich und innerhalb weniger Tage erreichten. Von warmen Mahlzeiten einer Fleischerei, über Möbelgutschein bis hin zur technischen Unterstützung aller Görlitzer beim Abpumpen und Trockenlegen der Gebäudesubstanzen erhält die Stadt und ihre Betroffenen Solidarität.

Wir danken Ihnen für Ihre angebotene Hilfe und Unterstützung. Trotz dieser außergewöhnlichen Leistungen wird es noch einige Zeit dauern, bis alle Schäden beseitigt sind. Wir werden die mit Ihrer Hilfe begonnene Bewältigung der Flutschäden mit allen
uns zur Verfügung stehenden Mitteln fortsetzen und die noch vor uns liegenden Aufgaben lösen.

Mit herzlichen Dank und freundlichen Grüßen aus dem Görlitzer Rathaus

gez. Joachim Paulick
Autor: khh

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