Quartett am Göldner
Samstag, 21. August 2010, 17:28 Uhr
Mit drei Ehrungen begann heute das wohl interessanteste Nordthüringen-Derby. Wacker Nordhausen und die Sondershäuser Eintracht liefen dafür schon zehn Minuten früher am Göldner auf. Für welches Team das wohl nach 90 Minuten ein gutes Vorzeichen war, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.
Die ersten drei Schüsse auf ein Tor kamen von den Nordhäusern, allerdings verfehlten die ihr Ziel um mehrere Meter. Nach fünf Minuten wurde es dann vor dem Wacker-Tor richtig heiß, Peter Thurnbacher ließ die Abwehr alt aussehen, scheiterte jedoch an sich selbst.
In der 10. Minute konnte Alexander Töpfer von links flanken, unbedrängt aus drei Meter köpfte Daniel John am Sondershäuser Tor vorbei. Drei Minuten später wird John erneut freigespielt, lupft das Leder jedoch über Torwart und Tor der Gastgeber. Überraschend spielte die Eintracht sehr unsicher, Fehler in den Abspielen häuften sich.
Nach weiteren 15 Minuten hatte Torsten Klaus den Führungstreffer für Nordhausen auf den Füßen, scheiterte aus kurzer Distanz am Sondershäuser Torwart (25.). Nach 27 Minuten die erste Ecke im Spiel überhaupt, für Wacker. Die Gäste aus Nordhausen haben in dieser Phase des Spiels deutliche Vorteile. Schön anzuschauen war das Gekicke auf beiden Seiten allerdings nicht. Der erste wirklich Ernst zu nehmende Schuss der Gastgeber aufs Wacker-Tor, der war nach 32 Minuten zu erheischen.
Nur zwei Minuten später zu sehen war das Führungstor der Eintracht durch Axel Duft, der sich – trotz Bedrängnis – im Strafraum durchsetzen konnte und einschoss (34.). Jetzt begann der Sondershäuser Express zu rollen, die Unsicherheit abgelegt. 2:0 steht nach 37 Minuten, für das Sebastian Caspar mit einem straffen Schuss aus halblinker Position sorgte. Sondershausen schaltete einen Gang zurück, hatte jedoch weiter das Sagen auf dem Platz. Dieser Zustand dauerte bis zum Halbzeitpfiff an.
In der Pause hatte Wacker-Trainer Jens Ludwig gewechselt. Für Torsten Klaus spielte nun Hauke Lattmann, für Stephan Hoffmann kam Silvio Steinecke. Das half aber auch nicht, denn in der 48. Minute machte Peter Thurnbauer mit einem sehenswerten Drehschuss das 3:0 für die Eintracht. Die wechselt in der 55. Minute aus, für Sebastian Treuse spielt jetzt Florian Schroetter.
Die 557 Zuschauer sahen in der 60. einen der schönsten Spielzüge, den Marcel Wattrodt zum mittlerweile völlig verdienten 4:0 an Lars Greschke vorbeizirkelte. Dem Protokoll zuliebe sei vermerkt, dass Daniel John nach 20 Minuten in der zweiten Halbzeit den ersten Wacker-Ball in Richtung Eintracht-Tor brachte. In der 75. Spielminute wurden auf Sondershäuser Seite Markus Menke und Sebastian Caspar ausgewechselt. Für sie kamen Lukas Erdmann und Steven Kollmann.
Das Spiel der Gäste nahm gegen Ende der 90 Minuten groteske, fast lächerliche Züge an. Die Eintracht schaltete und waltete nach Belieben, für die Zuschauer sah das Gästespiel eher nach Belustigung aus. Das Derby ist vorbei, es sah einen verdienten Gewinner und einen verdienten Verlierer. Selten zuvor waren die Unterschiede zwischen beiden Mannschaften so sichtbar wie an diesem wunderschönen sonnigen Samstagnachmittag.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzDie ersten drei Schüsse auf ein Tor kamen von den Nordhäusern, allerdings verfehlten die ihr Ziel um mehrere Meter. Nach fünf Minuten wurde es dann vor dem Wacker-Tor richtig heiß, Peter Thurnbacher ließ die Abwehr alt aussehen, scheiterte jedoch an sich selbst.
In der 10. Minute konnte Alexander Töpfer von links flanken, unbedrängt aus drei Meter köpfte Daniel John am Sondershäuser Tor vorbei. Drei Minuten später wird John erneut freigespielt, lupft das Leder jedoch über Torwart und Tor der Gastgeber. Überraschend spielte die Eintracht sehr unsicher, Fehler in den Abspielen häuften sich.
Nach weiteren 15 Minuten hatte Torsten Klaus den Führungstreffer für Nordhausen auf den Füßen, scheiterte aus kurzer Distanz am Sondershäuser Torwart (25.). Nach 27 Minuten die erste Ecke im Spiel überhaupt, für Wacker. Die Gäste aus Nordhausen haben in dieser Phase des Spiels deutliche Vorteile. Schön anzuschauen war das Gekicke auf beiden Seiten allerdings nicht. Der erste wirklich Ernst zu nehmende Schuss der Gastgeber aufs Wacker-Tor, der war nach 32 Minuten zu erheischen.
Nur zwei Minuten später zu sehen war das Führungstor der Eintracht durch Axel Duft, der sich – trotz Bedrängnis – im Strafraum durchsetzen konnte und einschoss (34.). Jetzt begann der Sondershäuser Express zu rollen, die Unsicherheit abgelegt. 2:0 steht nach 37 Minuten, für das Sebastian Caspar mit einem straffen Schuss aus halblinker Position sorgte. Sondershausen schaltete einen Gang zurück, hatte jedoch weiter das Sagen auf dem Platz. Dieser Zustand dauerte bis zum Halbzeitpfiff an.
In der Pause hatte Wacker-Trainer Jens Ludwig gewechselt. Für Torsten Klaus spielte nun Hauke Lattmann, für Stephan Hoffmann kam Silvio Steinecke. Das half aber auch nicht, denn in der 48. Minute machte Peter Thurnbauer mit einem sehenswerten Drehschuss das 3:0 für die Eintracht. Die wechselt in der 55. Minute aus, für Sebastian Treuse spielt jetzt Florian Schroetter.
Die 557 Zuschauer sahen in der 60. einen der schönsten Spielzüge, den Marcel Wattrodt zum mittlerweile völlig verdienten 4:0 an Lars Greschke vorbeizirkelte. Dem Protokoll zuliebe sei vermerkt, dass Daniel John nach 20 Minuten in der zweiten Halbzeit den ersten Wacker-Ball in Richtung Eintracht-Tor brachte. In der 75. Spielminute wurden auf Sondershäuser Seite Markus Menke und Sebastian Caspar ausgewechselt. Für sie kamen Lukas Erdmann und Steven Kollmann.
Das Spiel der Gäste nahm gegen Ende der 90 Minuten groteske, fast lächerliche Züge an. Die Eintracht schaltete und waltete nach Belieben, für die Zuschauer sah das Gästespiel eher nach Belustigung aus. Das Derby ist vorbei, es sah einen verdienten Gewinner und einen verdienten Verlierer. Selten zuvor waren die Unterschiede zwischen beiden Mannschaften so sichtbar wie an diesem wunderschönen sonnigen Samstagnachmittag.
Peter-Stefan Greiner

