Rechtzeitig gegen Grippe impfen lassen
Mittwoch, 15. September 2010, 12:01 Uhr
Die kühlen Temperaturen kündigen es an - Herbst und Winter stehen vor der Tür, und damit ist auch die alljährliche Grippewelle nicht mehr weit. Wer sich vor der sogenannten Influenza schützen möchte, sollte sich rechtzeitig impfen lassen.
Die Grippeimpfstoffe sind bereits jetzt in den Arztpraxen verfügbar. Thüringens Apothekerinnen und Apotheker erklären, warum der Schutz vor Grippe so wichtig ist.
Im vergangenen Jahr sorgte die Schweinegrippe für viel Aufregung. "Das große Schreckensszenario ist zum Glück ausgeblieben. Daraus darf man allerdings nicht schlussfolgern, dass die saisonale Grippe harmlos ist", warnt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin der Region Nordhausen. Denn jedes Jahr sterben weltweit tausende Menschen an Influenza.
Grippeimpfstoffe enthalten abgetötete Viren, so dass durch die Impfung keine Erkrankung ausgelöst wird. Das Immunsystem ist durch den Kontakt mit den Erregern allerdings in der Lage, Antikörper zu bilden. "Wenn im Winter dann eine Infektion mit Influenzaviren erfolgt, kann der Körper schnell reagieren und damit eine schwere Erkrankung verhindern", sagt Garke.
Grippeviren können sich schnell verändern. Die Impfstoffe haben deshalb jedes Jahr eine andere Zusammensetzung. "Die Impfung aus dem Vorjahr bietet daher für die kommende Saison keinen ausreichenden Schutz mehr", sagt Garke. Es muss jedes Jahr neu geimpft werden. Die Grippeimpfstoffe für diesen Winter bewirken auch einen Schutz gegen den Erreger der Schweinegrippe. Denn obwohl die Pandemie offiziell beendet ist, können die H1N1-Viren noch kursieren.
"Die beste Zeit für die Grippeschutzimpfung ist von September bis November, denn die ersten Erkrankungen treten in der Regel im Dezember auf", sagt Garke. Etwa zwei Wochen braucht das Immunsystem, um einen wirksamen Schutz aufzubauen. Bei älteren Menschen hält dieser allerdings häufig nicht länger als fünf Monate an. "Senioren sollten sich deshalb bestenfalls im Oktober impfen lassen", rät Garke. Experten raten auch Schwangeren zur Grippeschutzimpfung, da im Fall einer Erkrankung Komplikationen auftreten können.
Autor: nnzDie Grippeimpfstoffe sind bereits jetzt in den Arztpraxen verfügbar. Thüringens Apothekerinnen und Apotheker erklären, warum der Schutz vor Grippe so wichtig ist.
Im vergangenen Jahr sorgte die Schweinegrippe für viel Aufregung. "Das große Schreckensszenario ist zum Glück ausgeblieben. Daraus darf man allerdings nicht schlussfolgern, dass die saisonale Grippe harmlos ist", warnt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin der Region Nordhausen. Denn jedes Jahr sterben weltweit tausende Menschen an Influenza.
Grippeimpfstoffe enthalten abgetötete Viren, so dass durch die Impfung keine Erkrankung ausgelöst wird. Das Immunsystem ist durch den Kontakt mit den Erregern allerdings in der Lage, Antikörper zu bilden. "Wenn im Winter dann eine Infektion mit Influenzaviren erfolgt, kann der Körper schnell reagieren und damit eine schwere Erkrankung verhindern", sagt Garke.
Grippeviren können sich schnell verändern. Die Impfstoffe haben deshalb jedes Jahr eine andere Zusammensetzung. "Die Impfung aus dem Vorjahr bietet daher für die kommende Saison keinen ausreichenden Schutz mehr", sagt Garke. Es muss jedes Jahr neu geimpft werden. Die Grippeimpfstoffe für diesen Winter bewirken auch einen Schutz gegen den Erreger der Schweinegrippe. Denn obwohl die Pandemie offiziell beendet ist, können die H1N1-Viren noch kursieren.
"Die beste Zeit für die Grippeschutzimpfung ist von September bis November, denn die ersten Erkrankungen treten in der Regel im Dezember auf", sagt Garke. Etwa zwei Wochen braucht das Immunsystem, um einen wirksamen Schutz aufzubauen. Bei älteren Menschen hält dieser allerdings häufig nicht länger als fünf Monate an. "Senioren sollten sich deshalb bestenfalls im Oktober impfen lassen", rät Garke. Experten raten auch Schwangeren zur Grippeschutzimpfung, da im Fall einer Erkrankung Komplikationen auftreten können.
