Diskussion über aktuelle Themen
Mittwoch, 22. September 2010, 07:37 Uhr
Die jüngste Mitgliederversammlung des SPD- Ortsvereins Ebeleben beschäftigte sich mit zahlreichen aktuellen Themen. Dazu erreichte kn aus Ebeleben folgender Bericht...
Zu dieser Veranstaltung konnte der Ortsvereinsvorsitzende Thomas Gehlhaar als Gäste auch die Landtagsabgeordnete Dorothea Marx und den Ortsteilbürgermeister Jörg Esser aus Holzthaleben begrüßen. Zunächst ging es um das Thema "Perspektive für ältere Beschäftigte und eine solide Altersvorsorge", ein Papier das vom Parteivorstand als Diskussionsgrundlage ausgereicht worden war. Interessant waren dabei auch die Zahlen für die Stadt Ebeleben (inklusive Ortsteile). Insgesamt haben 659 Personen ihren Arbeitsplatz im Wohnort, während 710 Bürger aus der Einheitsgemeinde auspendeln. Da in Ebeleben insgesamt1089 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, kommen 430 Einpendler in die Helbestadt.
Das kommende Jahr steht nach Aussage von Steffen Lupprian, Mitglied des Vorstandes des Ortsvereins, unter dem Motto der Mitgliederwerbung. Im Jahr 2011 finden in Thüringen keine Wahlen statt, deshalb möchte man sich verstärkt um die Mitgliederpflege und -neugewinnung kümmern. Dazu wurde auf Kreisebene ein entsprechender Leitfaden aufgestellt und sind verschiedene Aktionen geplant. "Verändern kann man nur, wenn man sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligt", unterstrich der Ortsvereinsvorsitzende diese Kampagne.
Positiv wurde in der Runde der neu gestaltete Internetauftritt der Kreis- SPD bewertet. Hier will man durch ständige Aktualisierung noch mehr Menschen mit den wichtigen Themen der Zeit erreichen.
Frau Marx nutzte die Gelegenheit, um über aktuelle Entwicklungen auf der Landesebene zu informieren. Dazu zählt das Bekenntnis der SPD zu einer vernünftigen Sozialpolitik genau so wie das Bekenntnis zu den erneuerbaren Energien. Diese für Thüringen wichtige Branche gilt es auszubauen, auch deshalb ist die Atompolitik der Bundesregierung kontraproduktiv. Für den Kyffhäuserkreis sei es wichtig, dass der Blickwinkel in Erfurt regional gerechter weg vom "Speckgürtel" an der A 4 gesehen wird. Auch die Themen Mindestlöhne, Tarifanpassung/ Lohnerhöhung in der jetzigen Konjunkturphase spielte in der Diskussion mit der Landtagsabgeordneten eine Rolle. Frau Marx plädierte für eine umfassende Verwaltungs- und Gebietsreform, angefangen auf der kreislichen Ebene. Alle Strukturen seien zukunftsorientiert zu durchleuchten, durch entsprechende Personalentwicklungskonzepte seien Synergien im Interesse der Bürger des Freistaates zu erzielen. In einer der nächsten Versammlungen soll ein SPD- Vertreter des Innenausschusses eingeladen werden, damit die Gebietsstrukturen und damit verbundenen Fragen diskutiert werden können.
Danach informierte Uwe Vogt zu aktuellen Entwicklungen auf Stadtebene. Breiten Raum nahm dabei die Zukunft der Nutzung von Räumlichkeiten im Ortsteil Rockensußra ein. Durch intensive Verhandlungen des Bürgermeisters mit dem Alteigentümer ist hier nun der Durchbruch im Interesse der Bürger geschafft.
In der anschließenden Diskussion kritisierte Eberhard Weber aus Holzsußra die Lobbypolitik im Gesundheitswesen zum Schaden der Mehrheit. Aber auch die Mindestlohnfestschreibung oder der notwendige Ausbau der B 4 in Richtung Nordhausen spielten eine wichtige Rolle.
SPD-Orstverein Ebeleben
Autor: khhZu dieser Veranstaltung konnte der Ortsvereinsvorsitzende Thomas Gehlhaar als Gäste auch die Landtagsabgeordnete Dorothea Marx und den Ortsteilbürgermeister Jörg Esser aus Holzthaleben begrüßen. Zunächst ging es um das Thema "Perspektive für ältere Beschäftigte und eine solide Altersvorsorge", ein Papier das vom Parteivorstand als Diskussionsgrundlage ausgereicht worden war. Interessant waren dabei auch die Zahlen für die Stadt Ebeleben (inklusive Ortsteile). Insgesamt haben 659 Personen ihren Arbeitsplatz im Wohnort, während 710 Bürger aus der Einheitsgemeinde auspendeln. Da in Ebeleben insgesamt1089 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, kommen 430 Einpendler in die Helbestadt.
Das kommende Jahr steht nach Aussage von Steffen Lupprian, Mitglied des Vorstandes des Ortsvereins, unter dem Motto der Mitgliederwerbung. Im Jahr 2011 finden in Thüringen keine Wahlen statt, deshalb möchte man sich verstärkt um die Mitgliederpflege und -neugewinnung kümmern. Dazu wurde auf Kreisebene ein entsprechender Leitfaden aufgestellt und sind verschiedene Aktionen geplant. "Verändern kann man nur, wenn man sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligt", unterstrich der Ortsvereinsvorsitzende diese Kampagne.
Positiv wurde in der Runde der neu gestaltete Internetauftritt der Kreis- SPD bewertet. Hier will man durch ständige Aktualisierung noch mehr Menschen mit den wichtigen Themen der Zeit erreichen.
Frau Marx nutzte die Gelegenheit, um über aktuelle Entwicklungen auf der Landesebene zu informieren. Dazu zählt das Bekenntnis der SPD zu einer vernünftigen Sozialpolitik genau so wie das Bekenntnis zu den erneuerbaren Energien. Diese für Thüringen wichtige Branche gilt es auszubauen, auch deshalb ist die Atompolitik der Bundesregierung kontraproduktiv. Für den Kyffhäuserkreis sei es wichtig, dass der Blickwinkel in Erfurt regional gerechter weg vom "Speckgürtel" an der A 4 gesehen wird. Auch die Themen Mindestlöhne, Tarifanpassung/ Lohnerhöhung in der jetzigen Konjunkturphase spielte in der Diskussion mit der Landtagsabgeordneten eine Rolle. Frau Marx plädierte für eine umfassende Verwaltungs- und Gebietsreform, angefangen auf der kreislichen Ebene. Alle Strukturen seien zukunftsorientiert zu durchleuchten, durch entsprechende Personalentwicklungskonzepte seien Synergien im Interesse der Bürger des Freistaates zu erzielen. In einer der nächsten Versammlungen soll ein SPD- Vertreter des Innenausschusses eingeladen werden, damit die Gebietsstrukturen und damit verbundenen Fragen diskutiert werden können.
Danach informierte Uwe Vogt zu aktuellen Entwicklungen auf Stadtebene. Breiten Raum nahm dabei die Zukunft der Nutzung von Räumlichkeiten im Ortsteil Rockensußra ein. Durch intensive Verhandlungen des Bürgermeisters mit dem Alteigentümer ist hier nun der Durchbruch im Interesse der Bürger geschafft.
In der anschließenden Diskussion kritisierte Eberhard Weber aus Holzsußra die Lobbypolitik im Gesundheitswesen zum Schaden der Mehrheit. Aber auch die Mindestlohnfestschreibung oder der notwendige Ausbau der B 4 in Richtung Nordhausen spielten eine wichtige Rolle.
SPD-Orstverein Ebeleben
