Moderne Heizungsanlage installiert
Donnerstag, 23. September 2010, 13:36 Uhr
Über die Inbetriebnahme der moderne Heizungsanlage an der Grund- und Regelschule Franzberg Sondershausen hatte kn bereits informiert. Hier die Pressemeldung des Landratsamt, mit detaillierten Einzelheiten von dem vorhaben...
In der Grund- und Regelschule Franzberg Sondershausen investierte der Landkreis als Schulträger 355.000 € in die Sanierung des maroden Heizungskellers und der Erneuerung der Wärmeerzeuger. Vor einigen Tagen konnte Landrat Peter Hengstermann gemeinsam mit dem Schulleiter die Anlage in Betrieb nehmen.
Durch den Bezirksschornsteinfegermeister und Heizungsfachleute wurde Anfang 2009 festgestellt, dass der Heizkessel aus Sicherheitsgründen keine weitere Heizperiode mehr genutzt werden konnte. Da Havariemittel im Kostenrahmen einer neuen Heizung nicht zur Verfügung standen, hatte der Landkreis ein großes Problem. Dank des Konjunkturprogramms der Bundesregierung konnte ein Weg gefunden werden, dieses Problem zu lösen.
Mit den bereitgestellten Konjunkturmitteln in Höhe von ca. 155.000 € und 200.000 € Eigenmitteln des Landkreises begann im letzten Jahr die Baumaßnahme. Für fast 110.000 € wurden zwei energieeffiziente Gas-Brennwertgeräte mit insgesamt 374 kW und moderner Steuerung errichtet, die den fast 20 Jahre alten, mit einer Leistung von 1.000 kW völlig überdimensionierten Ölkessel ersetzen.
Für die Beheizung der Schule mit der alten Heizungsanlage hätten ausgehend von den Verbrauchswerten der letzten Jahre und unter Berücksichtigung der Preisentwicklung für Heizöl jährlich 24.000 € bereitgestellt werden müssen. Die neue effiziente Heizungsanlage wird mit etwa 25 Prozent weniger Brennstoff auskommen, somit wird durch die Maßnahme eine jährliche Entlastung des Kreishaushaltes von 6.000 € erwartet.
Weitere Einsparungen entstehen durch wesentlich effizientere drehzahlgeregelte Heizungspumpen, die mit 80 Prozent weniger Strom auskommen. Dazu kommt der Nutzen für die Umwelt durch einen verringerten CO2-Ausstoß.
Während der Sanierung des Heizungskellers wurden erhebliche statische Probleme in den Kellerwänden und an den tragenden Stützen festgestellt. Die maroden Stützen wurden durch Stahlstützen mit zusätzlicher Baugrundstabilisierung verstärkt.
Teile der Kellerwände konnten durch Injektionen mit Kunstharz stabilisiert werden. Eine Kellerwand musste zusätzlich mit Spritzbeton verstärkt werden.
Durch die erheblichen Verzögerungen musste während des gesamten letzten Winters eine Notbeheizung der Schule über einen mobilen Heizcontainer erfolgen.
Autor: khhIn der Grund- und Regelschule Franzberg Sondershausen investierte der Landkreis als Schulträger 355.000 € in die Sanierung des maroden Heizungskellers und der Erneuerung der Wärmeerzeuger. Vor einigen Tagen konnte Landrat Peter Hengstermann gemeinsam mit dem Schulleiter die Anlage in Betrieb nehmen.
Durch den Bezirksschornsteinfegermeister und Heizungsfachleute wurde Anfang 2009 festgestellt, dass der Heizkessel aus Sicherheitsgründen keine weitere Heizperiode mehr genutzt werden konnte. Da Havariemittel im Kostenrahmen einer neuen Heizung nicht zur Verfügung standen, hatte der Landkreis ein großes Problem. Dank des Konjunkturprogramms der Bundesregierung konnte ein Weg gefunden werden, dieses Problem zu lösen.
Mit den bereitgestellten Konjunkturmitteln in Höhe von ca. 155.000 € und 200.000 € Eigenmitteln des Landkreises begann im letzten Jahr die Baumaßnahme. Für fast 110.000 € wurden zwei energieeffiziente Gas-Brennwertgeräte mit insgesamt 374 kW und moderner Steuerung errichtet, die den fast 20 Jahre alten, mit einer Leistung von 1.000 kW völlig überdimensionierten Ölkessel ersetzen.
Für die Beheizung der Schule mit der alten Heizungsanlage hätten ausgehend von den Verbrauchswerten der letzten Jahre und unter Berücksichtigung der Preisentwicklung für Heizöl jährlich 24.000 € bereitgestellt werden müssen. Die neue effiziente Heizungsanlage wird mit etwa 25 Prozent weniger Brennstoff auskommen, somit wird durch die Maßnahme eine jährliche Entlastung des Kreishaushaltes von 6.000 € erwartet.
Weitere Einsparungen entstehen durch wesentlich effizientere drehzahlgeregelte Heizungspumpen, die mit 80 Prozent weniger Strom auskommen. Dazu kommt der Nutzen für die Umwelt durch einen verringerten CO2-Ausstoß.
Während der Sanierung des Heizungskellers wurden erhebliche statische Probleme in den Kellerwänden und an den tragenden Stützen festgestellt. Die maroden Stützen wurden durch Stahlstützen mit zusätzlicher Baugrundstabilisierung verstärkt.
Teile der Kellerwände konnten durch Injektionen mit Kunstharz stabilisiert werden. Eine Kellerwand musste zusätzlich mit Spritzbeton verstärkt werden.
Durch die erheblichen Verzögerungen musste während des gesamten letzten Winters eine Notbeheizung der Schule über einen mobilen Heizcontainer erfolgen.
