Nordthüringer Mädchen dominieren
Dienstag, 28. September 2010, 07:03 Uhr
Am Samstag den 25.09.2010 fand in Bad Blankenburg die 1. Landesrangliste der AK 11 statt. Dabei dominierten die Nordthüringer Mädchen, wie Andreas Reich in seinem Bericht feststellte...
Anlässlich zum Familiensportfest 20 Jahre LSB wurde das Turnier von Bad Frankenhausen nach Bad Blankenburg verlegt, um dort die Sportart Badminton zu präsentieren.
Die Bad Frankenhäuser fuhren mit voller Erwartung in den Thüringer Wald. Das Ziel waren Toplatzierungen. Nathalie Wolff als Ranglisteerste die Favoritin auf den Turniersieg. Das erste Match bestritt sie ohne Probleme und gewann klar in zwei Sätzen und stand schon im Halbfinale. Dort wartete das ostthüringer Talent Laura Stuchlik aus Neustadt. In diesem Spiel hatte Natalie etwas Probleme. Gegen die stark kämpfende Laura konnte sie nicht ihre souveräne Übersicht ausspielen, bezwang die Ostthüringerin jedoch noch mit 21:18 und 21:19. Das Finale war das gleiche wie vor einer Woche in Weimar: Natalie Wolff gegen Sema Kücük aus Mühlhausen. Diesmal sollte es allerdings anders kommen als erwartet. Schon im ersten Satz sah man die technische Überlegenheit von Sema Kücük. Natalie konnte durch viel Kampf den Satz allerdings noch zu 17 gewinnen. Dieser Kampf kostete sehr viel Kraft, die im weiteren Spiel fehlte. Natalie kämpfte allerdings weiter. Doch war sie meistens einen Schritt zu spät am Ball und die langen Bälle, waren einfach zu kurz und war ein Opfer vom Sema's druckvollem Spiel. Diese Kombination konnte Nathalie durch ihre Laufbereitschaft und Kondition nicht wettmachen und verlor die folgenden Sätze 14:12 und Satz 11:21. Am Ende erspielte sich Natalie so den 2. Platz im Turnier.
Isabell Kronberg schaffte durch ihren 3. Platz aber ein hervorragendes Mannschaftsergebnis für die Kurstädter. Durch die gute Setzliste lief auch ihr erstes Spiel ohne Probleme. Im zweiten Spiel war die Gegnerin Marie-Christin Voigt aus Jena schon deutlich härter. Hier lieferte sich Isabell ein Drei-Satz-Match. Der erste Satz ging mit 21:17 an die Kurstädterin. Doch im weiteren Spiel konnte Isabell gute Chance nicht verwertet und die hohe Fehlerquote, speziell bei den Aufschlägen, rächte sich. Trotz Kampf und Siegeswillen, konnte Isabell das Match nicht für sich entscheiden und verlor die weiteren Sätze. Somit fiel sie aus der Hauptrunde raus und kämpfte um den dritten Platz. Der Weg bis ins kleine Finale sollte noch lang werden. Zwei Spiele konnte Isabell gut für sich entscheiden.
Ohne großen Aufwand besiegte sie Marie Döll aus Meiningen und Hanna Bekele aus Jena. Dann stand ihr besagte Laura Stuchlik gegenüber. Dieses Spiel war wieder hart umkämpft. Auch diesmal musste Isabell in den dritten Satz. Aber endlich legte sie den Hebel um und spielte wieder das badminton, was sie eigentlich kann. Weniger Fehler und gute Umsetzung der Anweisung von den Trainern brachte sie auf die Siegerstraße. Im dritten Satz ließ die Kondition der kleinen Neustädterin nach und Isabell spielte ihre Dominanz aus den zweiten Satz aus und sammelte Punkt um Punkt. So stand sie nun im kleinen Finale. Die Gegnerin hieß hier Frederike Apel aus Jena. Man könnte denken, Isabell braucht immer einen Satz, um sich richtig einzuspielen. Denn den ersten Satz verlor sie mit 17:21, um dann allerdings ihre Sache wesentlich besser zu machen. Die beiden letzten Sätze nahm Isabell mit 21:12 und 21:15 klar mit nach Hause und freute sich so am Ende über Platz Drei.
Joana Stefan war das dritte Mädchen aus Bad Frankenhausen, die an dem Turnier teilnahm. Das Ziel der amtierenden U9 Landesmeisterin war einfach nur Spaß zu haben und Erfahrungen zu sammeln. Sie konnte ohne Druck aufschlagen. Im ersten Spiel konnte sie also zeigen, was sie als 9-jährige schon alles drauf hat. Gegen Luisa Felsmann aus Jena kam sie sogar in den dritten Satz, den sie dann aber leider verlor. In der Verliererrunde verlor sie ebenfalls gegen die körperlich überlegene Hanna Bekele. Allerdings sollte sie unbedingt ihre gute kämpfende Einstellung mit ins Training nehmen, um dort härter zu trainieren, damit ihre Technik qualitativ besser wird.
Im Wettkampf der Jungen mischten Tobias Pusch und Even Schumann mit. Für beiden hieß es ebenfalls, Erfahrung sammeln. Tobias Pusch zeigte zwei gute Spiele, wo er kämpfte und den ein oder anderen gut heraus gespielten Punkt erzielte. Wenn sich Tobi weiter im Training anstrengt und weiter an sich arbeitet wird er auf alle Fälle ein guter Badmintonspieler und dann in den Ranglisten Platz um Platz steigen. Für Even Schumann war es das Erste Turnier. An dem Tag gab er das große Vertrauen seiner Trainer zurück, die ihn ja gleich bei einer Landesrangliste einsetzten. Er spielte ein gutes Turnier. Flink huschte er übers Feld und durch seine ausgezeichnete Ausdauer war er von seinen Gegnern nicht tot zu kriegen. Badminton ist wahrlich kein erholsamer Sport. Also konnte er sogar ein Siel gewinnen, was Frischlingen selten gelingt. In der Trostrunde spielte Even gegen Vincent Slubik aus Mühlhausen. Es entwickelte sich ein enges Drei-Satz-Match in dem der erste Satz noch an den Mühlhäuser ging. Doch die weiteren zwei Sätze gewann in einer Art Krimi der Frankenhäuser. Mit 22:20 und 21:19 denkbar knapp.
Für Even und Joana sprang ein 9. Platz heraus, Tobias belegte den 13. Platz.
Die Trainer nehmen trotz verlorenem Finale von Natalie positive Dinge mit nach Hause. Alle Frankenhäuser haben hervorragend gekämpft. Die Einstellung hat gestimmt. Dies muss ins Training mit genommen werden. Da wird der Grundstein gelegt, um sich zu verbessern. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Sie wird besser, und wenn wir nicht auch Fortschritte machen, werden wir ein- und überholt.
Am Sonntag standen die Punktspiele auf dem Programm. In der Verbandsklasse spielten Pierre Reich mit seinen Mühlhäuser Mannschaftskameraden gegen Heiligenstadt. Am Ende konnte die Spielgemeinschaft Bad Frankenhausen/Mühlhausen 6:2 gewinnen, wobei Pierre aber nicht mit Punktgewinn betragen konnte. An die Leistungen gegen die Erfurter teams konnte er nicht anknüpfen und musste sich gegen Thomas Handtke in Drei Sätzen geschlagen geben.
In der Hobbyliga Nordthüringen spielten die Frankhäuser um Andreas reich gegen Sömmerda und Heiligenstadt. Während man gegen Sömmerda einen 4:2 Sieg einfahren konnte, wurden die Kurstädter dann von den Heiligenstädtern überfahren. 0:6 hieß es am Ende. Die Höchststrafe hätten das Team der VSG gern verhindert, es sollte an diesem Tag aber nicht sein.
Andreas Reich
Autor: khhAnlässlich zum Familiensportfest 20 Jahre LSB wurde das Turnier von Bad Frankenhausen nach Bad Blankenburg verlegt, um dort die Sportart Badminton zu präsentieren.
Die Bad Frankenhäuser fuhren mit voller Erwartung in den Thüringer Wald. Das Ziel waren Toplatzierungen. Nathalie Wolff als Ranglisteerste die Favoritin auf den Turniersieg. Das erste Match bestritt sie ohne Probleme und gewann klar in zwei Sätzen und stand schon im Halbfinale. Dort wartete das ostthüringer Talent Laura Stuchlik aus Neustadt. In diesem Spiel hatte Natalie etwas Probleme. Gegen die stark kämpfende Laura konnte sie nicht ihre souveräne Übersicht ausspielen, bezwang die Ostthüringerin jedoch noch mit 21:18 und 21:19. Das Finale war das gleiche wie vor einer Woche in Weimar: Natalie Wolff gegen Sema Kücük aus Mühlhausen. Diesmal sollte es allerdings anders kommen als erwartet. Schon im ersten Satz sah man die technische Überlegenheit von Sema Kücük. Natalie konnte durch viel Kampf den Satz allerdings noch zu 17 gewinnen. Dieser Kampf kostete sehr viel Kraft, die im weiteren Spiel fehlte. Natalie kämpfte allerdings weiter. Doch war sie meistens einen Schritt zu spät am Ball und die langen Bälle, waren einfach zu kurz und war ein Opfer vom Sema's druckvollem Spiel. Diese Kombination konnte Nathalie durch ihre Laufbereitschaft und Kondition nicht wettmachen und verlor die folgenden Sätze 14:12 und Satz 11:21. Am Ende erspielte sich Natalie so den 2. Platz im Turnier.
Isabell Kronberg schaffte durch ihren 3. Platz aber ein hervorragendes Mannschaftsergebnis für die Kurstädter. Durch die gute Setzliste lief auch ihr erstes Spiel ohne Probleme. Im zweiten Spiel war die Gegnerin Marie-Christin Voigt aus Jena schon deutlich härter. Hier lieferte sich Isabell ein Drei-Satz-Match. Der erste Satz ging mit 21:17 an die Kurstädterin. Doch im weiteren Spiel konnte Isabell gute Chance nicht verwertet und die hohe Fehlerquote, speziell bei den Aufschlägen, rächte sich. Trotz Kampf und Siegeswillen, konnte Isabell das Match nicht für sich entscheiden und verlor die weiteren Sätze. Somit fiel sie aus der Hauptrunde raus und kämpfte um den dritten Platz. Der Weg bis ins kleine Finale sollte noch lang werden. Zwei Spiele konnte Isabell gut für sich entscheiden.
Ohne großen Aufwand besiegte sie Marie Döll aus Meiningen und Hanna Bekele aus Jena. Dann stand ihr besagte Laura Stuchlik gegenüber. Dieses Spiel war wieder hart umkämpft. Auch diesmal musste Isabell in den dritten Satz. Aber endlich legte sie den Hebel um und spielte wieder das badminton, was sie eigentlich kann. Weniger Fehler und gute Umsetzung der Anweisung von den Trainern brachte sie auf die Siegerstraße. Im dritten Satz ließ die Kondition der kleinen Neustädterin nach und Isabell spielte ihre Dominanz aus den zweiten Satz aus und sammelte Punkt um Punkt. So stand sie nun im kleinen Finale. Die Gegnerin hieß hier Frederike Apel aus Jena. Man könnte denken, Isabell braucht immer einen Satz, um sich richtig einzuspielen. Denn den ersten Satz verlor sie mit 17:21, um dann allerdings ihre Sache wesentlich besser zu machen. Die beiden letzten Sätze nahm Isabell mit 21:12 und 21:15 klar mit nach Hause und freute sich so am Ende über Platz Drei.
Joana Stefan war das dritte Mädchen aus Bad Frankenhausen, die an dem Turnier teilnahm. Das Ziel der amtierenden U9 Landesmeisterin war einfach nur Spaß zu haben und Erfahrungen zu sammeln. Sie konnte ohne Druck aufschlagen. Im ersten Spiel konnte sie also zeigen, was sie als 9-jährige schon alles drauf hat. Gegen Luisa Felsmann aus Jena kam sie sogar in den dritten Satz, den sie dann aber leider verlor. In der Verliererrunde verlor sie ebenfalls gegen die körperlich überlegene Hanna Bekele. Allerdings sollte sie unbedingt ihre gute kämpfende Einstellung mit ins Training nehmen, um dort härter zu trainieren, damit ihre Technik qualitativ besser wird.
Im Wettkampf der Jungen mischten Tobias Pusch und Even Schumann mit. Für beiden hieß es ebenfalls, Erfahrung sammeln. Tobias Pusch zeigte zwei gute Spiele, wo er kämpfte und den ein oder anderen gut heraus gespielten Punkt erzielte. Wenn sich Tobi weiter im Training anstrengt und weiter an sich arbeitet wird er auf alle Fälle ein guter Badmintonspieler und dann in den Ranglisten Platz um Platz steigen. Für Even Schumann war es das Erste Turnier. An dem Tag gab er das große Vertrauen seiner Trainer zurück, die ihn ja gleich bei einer Landesrangliste einsetzten. Er spielte ein gutes Turnier. Flink huschte er übers Feld und durch seine ausgezeichnete Ausdauer war er von seinen Gegnern nicht tot zu kriegen. Badminton ist wahrlich kein erholsamer Sport. Also konnte er sogar ein Siel gewinnen, was Frischlingen selten gelingt. In der Trostrunde spielte Even gegen Vincent Slubik aus Mühlhausen. Es entwickelte sich ein enges Drei-Satz-Match in dem der erste Satz noch an den Mühlhäuser ging. Doch die weiteren zwei Sätze gewann in einer Art Krimi der Frankenhäuser. Mit 22:20 und 21:19 denkbar knapp.
Für Even und Joana sprang ein 9. Platz heraus, Tobias belegte den 13. Platz.
Die Trainer nehmen trotz verlorenem Finale von Natalie positive Dinge mit nach Hause. Alle Frankenhäuser haben hervorragend gekämpft. Die Einstellung hat gestimmt. Dies muss ins Training mit genommen werden. Da wird der Grundstein gelegt, um sich zu verbessern. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Sie wird besser, und wenn wir nicht auch Fortschritte machen, werden wir ein- und überholt.
Am Sonntag standen die Punktspiele auf dem Programm. In der Verbandsklasse spielten Pierre Reich mit seinen Mühlhäuser Mannschaftskameraden gegen Heiligenstadt. Am Ende konnte die Spielgemeinschaft Bad Frankenhausen/Mühlhausen 6:2 gewinnen, wobei Pierre aber nicht mit Punktgewinn betragen konnte. An die Leistungen gegen die Erfurter teams konnte er nicht anknüpfen und musste sich gegen Thomas Handtke in Drei Sätzen geschlagen geben.
In der Hobbyliga Nordthüringen spielten die Frankhäuser um Andreas reich gegen Sömmerda und Heiligenstadt. Während man gegen Sömmerda einen 4:2 Sieg einfahren konnte, wurden die Kurstädter dann von den Heiligenstädtern überfahren. 0:6 hieß es am Ende. Die Höchststrafe hätten das Team der VSG gern verhindert, es sollte an diesem Tag aber nicht sein.
Andreas Reich

