IHK: Marke geknackt
Donnerstag, 28. Oktober 2010, 13:38 Uhr
Die psychologische wichtige Marke ist geknackt. 98.707 Arbeitslose – 3.604 weniger als im September – meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Und was sagt die Thüringer Wirtschaft dazu...
Die Arbeitslosenquote beträgt 8,3 Prozent. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres (10,1 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit sogar um 21.741 gesunken.
Erstmals nach der Wende hat der Thüringer Arbeitsmarkt im Oktober eine wichtige Schallmauer durchbrochen und die Arbeitslosenzahl ist unter die psychologisch wichtige Marke von 100.000 gerutscht.
Der kräftige Herbstaufschwung in der Wirtschaft macht dieses kleine Jobwunder möglich, erklärt Dieter Bauhaus, Präsident der Erfurter Industrie- und Handelskammer (IHK). So würden in der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK die Beschäftigungspläne der Unternehmen deutlich nach oben zeigen. Immerhin wollten 88 von 100 Firmen ihren Mitarbeiterbestand erweitern oder zumindest auf hohem Niveau konstant halten.
Das ist ein sicheres Zeichen, dass die Betriebe dem Aufschwung vertrauen und mit seiner Fortsetzung im nächsten Jahr fest rechnen, so Bauhaus. Die Firmen hätten ihre Hausaufgaben gemacht und seien gestärkt aus der Krise gekommen. Mit einem Plus von 0,5 Prozent liege die Entwicklung der Thüringer Erwerbstätigen im 2. Vierteljahr 2010 sogar über dem Bundesdurchschnitt.
Damit aber aus dem Aufschwung nicht nur ein Strohfeuer wird, müssen wir jetzt beim absehbaren Fachkräftemangel zügig reagieren, betont der IHK-Präsident. So sollte das Know how der Älteren wieder mehr genutzt werden. Menschen mit langjähriger Berufserfahrung einzustellen, sei nicht nur eine gesellschaftliche Aufgabe, sondern zukünftig eine Frage des
Überlebens für die Unternehmen. Erfreulicherweise verlaufe die Entwicklung da schon positiv. So wäre die Zahl der Arbeitslosen im Alter zwischen 55 und 65 in den letzten zehn Jahren um die Hälfte gesunken.
Autor: nnzDie Arbeitslosenquote beträgt 8,3 Prozent. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres (10,1 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit sogar um 21.741 gesunken.
Erstmals nach der Wende hat der Thüringer Arbeitsmarkt im Oktober eine wichtige Schallmauer durchbrochen und die Arbeitslosenzahl ist unter die psychologisch wichtige Marke von 100.000 gerutscht.
Der kräftige Herbstaufschwung in der Wirtschaft macht dieses kleine Jobwunder möglich, erklärt Dieter Bauhaus, Präsident der Erfurter Industrie- und Handelskammer (IHK). So würden in der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK die Beschäftigungspläne der Unternehmen deutlich nach oben zeigen. Immerhin wollten 88 von 100 Firmen ihren Mitarbeiterbestand erweitern oder zumindest auf hohem Niveau konstant halten.
Das ist ein sicheres Zeichen, dass die Betriebe dem Aufschwung vertrauen und mit seiner Fortsetzung im nächsten Jahr fest rechnen, so Bauhaus. Die Firmen hätten ihre Hausaufgaben gemacht und seien gestärkt aus der Krise gekommen. Mit einem Plus von 0,5 Prozent liege die Entwicklung der Thüringer Erwerbstätigen im 2. Vierteljahr 2010 sogar über dem Bundesdurchschnitt.
Damit aber aus dem Aufschwung nicht nur ein Strohfeuer wird, müssen wir jetzt beim absehbaren Fachkräftemangel zügig reagieren, betont der IHK-Präsident. So sollte das Know how der Älteren wieder mehr genutzt werden. Menschen mit langjähriger Berufserfahrung einzustellen, sei nicht nur eine gesellschaftliche Aufgabe, sondern zukünftig eine Frage des
Überlebens für die Unternehmen. Erfreulicherweise verlaufe die Entwicklung da schon positiv. So wäre die Zahl der Arbeitslosen im Alter zwischen 55 und 65 in den letzten zehn Jahren um die Hälfte gesunken.
