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"Aktivität Schülerfirma - Praxis erleben!"

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 14:54 Uhr
Unter diesem Namen hat der Sondershäuser Gewerbe- und Wirtschaftsverein (SGW) in diesem Jahr ein Projekt gestartet, welches benachteiligten Jugendlichen in Sondershausen Unterstützung in der schulischen, sozialen und beruflichen Integration geben soll. Es ist ein Projekt von "STÄRKEN vor Ort" in Sondershausen. dazu erreichte kn folgender Bericht...

Nicht umsonst heißt es "Thüringer Schülerunternehmen - Lernorte mit Zukunft". Schülerinnen und Schüler entwickeln und managen kleine Unternehmen, lernen den Unterschied zwischen Theorie und Praxis kennen, können sich erproben. Sie begeben sich auf eine Entdeckungsreise durch die Arbeitswelt und entdecken ihre eigenen Fähigkeiten. Das erleichtert natürlich dann den Übergang von Schule ins Berufsleben, weil praktische Werte bereits vermittelt wurden.

Aus diesem Grund hatten der SGW e.V. und Juventas alle Sondershäuser Schulen im Oktober zu einer Schülerfirmenpräsentation eingeladen. Am 26. Oktober war es dann so weit, 6 Schülerfirmen aus ganz Thüringen hatten sich auf den Weg nach Sondershausen begeben, um hier ihr Wissen, ihre Erfahrungen und Ideen an interessierte Lehrer und Schüler weiterzugeben.
Dabei hatten sie ganz unterschiedliche Geschäftsideen im Gepäck:
von der Pausenversorgung bis Catering (SAG Lecker.de Weimar, McLessing Greiz), über Kunstgewerbe und Reinigungsservice (Schülerfirmen der Finneck-Schule Buttstädt), Kopier- und Druckservice (Copyzone SGmbH Erfurt) bis zur Gestaltung von T-Shirts, Basecaps, Organistaion von Wandertagen und Weinverkostungen (GO!S-AG Klosterschule Roßleben).

"Aktivität Schülerfirma - Praxis erleben!" (Foto: SGW) "Aktivität Schülerfirma - Praxis erleben!" (Foto: SGW)

Besucher dieser Veranstaltung waren unter anderem das Sondershäuser Berufsschulzentrum und das Staatliche Förderzentrum Sondershausen. Sogar aus Artern war ein Gast angereist. Zeitweise waren die Stände dicht umlagert, der Erfahrungsaustausch klappte sehr gut. Die angereisten Schülerfirmen bewiesen, dass von Förderschule bis Gymnasium Schülerfirmen überall realisierbar sind.

Leider wurden an diesem Tag Vertreter (Pädagogen und Schüler) der hiesigen Grund- und Regelschulen vermisst. Schade eigentlich, denn wann hat man vor Ort schon die Gelegenheit, solche Kontakte zu knüpfen!

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Europäischen Sozialfonds und der Europäischen Union im Rahmen des Bundesprogramms STÄRKEN vor Ort finanziert.

Susanne Blumenthal
SGW e.V
www.sgw.de
Autor: khh

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