erfreulich, aber instabil
Donnerstag, 28. Oktober 2010, 15:06 Uhr
Gute Zahlen am Thüringer Arbeitsmarkt - das konstatiert auch die Gewerkschaft. Was der DGB Hessen-Thüringen jedoch kritisiert, das haben wir erfahren...
Der Bezirksvorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Stefan Körzell, hat sich erfreut darüber gezeigt, dass die Arbeitslosigkeit in Thüringen weiter gesunken ist. Zum ersten Mal weniger als 100.000 Arbeitslose – damit kann sich Thüringen sehen lassen. Ein gutes Zeichen ist auch, dass die Jugendarbeitslosigkeit zurückgegangen ist.
Man dürfe sich jedoch nicht zuviel freuen. Denn der Arbeitsmarkt sei nicht stabil, so Körzell weiter. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist vor allem darauf zurückzuführen, dass mehr Zeitarbeitsverträge geschlossen wurden. Nach Angaben des thüringischen Arbeitsministeriums stieg die Zahl der
Leiharbeitsverhältnisse im zweiten Quartal dieses Jahres um 12 Prozent.
Körzell: Leiharbeit muss aber die Ausnahme bleiben. Und auch bei Leiharbeit muss gelten: gleicher Lohn für gleiche Arbeit, wie das kürzlich erstmalig in der westdeutschen Stahlindustrie vereinbart wurde. Anlass zur Sorge sieht Körzell in der hohen Zahl der Langzeitarbeitslosen. Sie stellten ein gutes Drittel aller Arbeitslosen in Thüringen. Viele von ihnen bemühten sich um einen Job und befänden sich in Programmen wie dem Bundesprogramm Bürgerarbeit.
Die Regionaldirektion selbst hat darauf hingewiesen, dass es sich lohnt, mit diesen Menschen zu arbeiten und sie gezielt zu fördern. Das darf nicht aufhören. Deshalb fordert der DGB, diese Mittel nicht zu kürzen oder zu streichen, wie das im Sparpaket vorgesehen ist.
Autor: nnzDer Bezirksvorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Stefan Körzell, hat sich erfreut darüber gezeigt, dass die Arbeitslosigkeit in Thüringen weiter gesunken ist. Zum ersten Mal weniger als 100.000 Arbeitslose – damit kann sich Thüringen sehen lassen. Ein gutes Zeichen ist auch, dass die Jugendarbeitslosigkeit zurückgegangen ist.
Man dürfe sich jedoch nicht zuviel freuen. Denn der Arbeitsmarkt sei nicht stabil, so Körzell weiter. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist vor allem darauf zurückzuführen, dass mehr Zeitarbeitsverträge geschlossen wurden. Nach Angaben des thüringischen Arbeitsministeriums stieg die Zahl der
Leiharbeitsverhältnisse im zweiten Quartal dieses Jahres um 12 Prozent.
Körzell: Leiharbeit muss aber die Ausnahme bleiben. Und auch bei Leiharbeit muss gelten: gleicher Lohn für gleiche Arbeit, wie das kürzlich erstmalig in der westdeutschen Stahlindustrie vereinbart wurde. Anlass zur Sorge sieht Körzell in der hohen Zahl der Langzeitarbeitslosen. Sie stellten ein gutes Drittel aller Arbeitslosen in Thüringen. Viele von ihnen bemühten sich um einen Job und befänden sich in Programmen wie dem Bundesprogramm Bürgerarbeit.
Die Regionaldirektion selbst hat darauf hingewiesen, dass es sich lohnt, mit diesen Menschen zu arbeiten und sie gezielt zu fördern. Das darf nicht aufhören. Deshalb fordert der DGB, diese Mittel nicht zu kürzen oder zu streichen, wie das im Sparpaket vorgesehen ist.
