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Keine Jubelfeier

Donnerstag, 04. November 2010, 09:50 Uhr
Zu einem Treffen aus Anlass 20 Jahre Starthilfe Sondershausen e.V. hatten sich jetzige Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter zu einer zwanglosen Feier zusammengefunden...

Keine Jubelfeier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Keine Jubelfeier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Politiker waren zu dieser Veranstaltung nicht gesondert eingeladen worden, so sie nicht in die Kategorie jetzige Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter, bzw. Vereinsmitglieder fielen. Als Treffpunkt hatte man sich den Marstall von Schloss Sondershausen auserkoren.

Ganz ohne Festreden ging es nicht ab, die sich aber erfrischend kurz hielten. Geschäftsführer Jürgen Rauschenbach bedankte sich bei der langjährigen "Finanzministerien", Frau Mewes. Verseinsvorsitzender Georg Schäfer gab einen Rückblick auf die Höhepunkte des am 09. November gegründeten Vereins. Von mal zwei Mitarbeitern über zeitweilig 120 Mitarbeiter hat sich jetzt der Verein auf eine Größe von 70 Mitarbeitern eingepegelt, die für zahlreiche Aktivitäten verantwortlich sind, da kann kn nur auf die Homepage www.starthilfe-ev.de verweisen. Trotzdem sei für eilige Leser gesagt, Starthilfe bietet u.a. Familienberatung, Schwangerschaftsberatung und Schuldnerberatung an und ist sehr aktiv bei der Vermittlung benachteiligter Bürger und Migranten.

Der Initiator von Starthilfe e.V., Christian Möller, damals noch im Schwalm-Eder-Kreis lebend (jetzt in Thüringen) überbrachte grüße von Sozialministerin Heike Taubert und schilderte nochmals die Ereignisse aus der Gründerzeit. Da es ja keine Jubelfeier war, wurden die Festredner in die erste Reihe der Bildergalerie gestellt.

Keine Jubelfeier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Keine Jubelfeier (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Gestartet wurde der Abend aber mit "Temeritas - zufälliges Theater". Auf Zuruf des Publikums, wurden Sketche zu verschiedenen Themengebiete geführt. Mal eine andere Art Theater, wofür es fiel Beifall gab.

Wer den Marstall betrat, musste erst mal ein Los ziehen. Zu gewinnen gab es nichts, aber die Tische waren mit bunten Schildchen versehen, welches das Schwerpunktthema bei einem so genannten "World-Café" sein sollte, was immer dieses Wortungetüm bedeuten sollte. Aber kn wurde aufgeklärt, denn es war nichts anderes als eine Diskussionsrunde, bei der für den Tisch eine Gesamtredezeit von nur acht Minuten eingeräumt wurde.

Keine Jubelfeier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Keine Jubelfeier (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Diese Teilnehmerin wünschte sich eine schöne Rente. Ja, ja, da könnte man schon einen ganzen Tag diskutieren, was ist eine schöne Rente. Aber nach acht Minuten wurden die Tische gewechselt, und neu zusammengesetzt, damit auch wirklich jeder mit jedem mal ins Gespräch kam. Obwohl es auch so Stoff genug gab, denn in einer Dia-Show wurden Fotos als alten Zeiten ausgegraben, was zu manchem heiteren Lacher führte. Tja, man wird halt nicht jünger. Zum Schluss brachte der eigene Catering- Service von Starthilfe e.V. auch noch ein leckeres Buffet an den Start.
Autor: khh

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