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Bund will kräftig sparen

Freitag, 05. November 2010, 08:54 Uhr
Als Folge des Sparpaketes der Bundesregierung muss die Bundesagentur für Arbeit im nächsten Jahr ihre Maßnahmen zur aktiven Arbeitsmarktvermittlung einschränken. Wer und wie davon betroffen sein könnte, kann man aus dieser Pressemittelung des Landratsamtes Kyffhäuserkreis entnehmen...

Davon betroffen ist auch das künftige Jobcenter als Rechtsnachfolger der ARGE Kyffhäuserkreis. "Nach ersten Schätzungen werden die Geldmittel für die Eingliederungsleistungen für das Jobcenter um gut ein Viertel reduziert werden und wir müssen unsere Planungen für das Jahr 2011 auf diesen Werten aufbauen." informiert dazu die Geschäftsführerin der ARGE Kyffhäuserkreis, Frau Elisabeth Katzmann.

Oberste Priorität bei der Mittelverwendung erhalten auch zukünftig Maßnahmen zur Eingliederung auf dem 1. Arbeitsmarkt. Demzufolge soll bei Qualifizierungen, die zur Arbeitsaufnahme führen, sowie bei der Förderung von Jugendlichen nicht gekürzt werden. Dennoch wird das zukünftige Jobcenter seine Förderpolitik umstellen müssen. Maßnahmen auf dem 2. Arbeitsmarkt, wie z.B. Ein-Euro-Jobs und Arbeitsgelegenheiten der Entgeltvariante, können nicht mehr in dem Umfang gefördert werden wie in den vergangenen Jahren. Ein Teil der Maßnahmen soll über das Bundesprojekt Bürgerarbeit kompensiert werden.

Die geschäftspolitische Orientierung im Jahr 2011 wird ausgerichtet auf die Förderung von Alleinerziehenden, die offensive Aktivierung und Vermittlung von Jugendlichen, die Verbesserung der Integrationschancen von Älteren und die Effizienzsteigerung der Arbeitsmarktpolitik.

Über die Mitteleinsatz zur Eingliederung entscheidet auf regionaler Ebene die Trägerversammlung des Jobcenters Kyffhäuserkreis unter Berücksichtigung des lokalen Arbeitsmarktes, die mit Vertretern der Agentur für Arbeit und des Landkreises besetzt ist.
Autor: khh

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