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Umzug wird vorbereitet

Montag, 08. November 2010, 18:38 Uhr
Schüler der Franzbergschule ziehen vorübergehend um, darüber hatte kn bereits ausführlich informiert. Der aktuelle Stand kam eben aus dem Landratsamt Kyffhäuserkreis...

Von den 478 Schülern der Grund- und Regelschule Franzberg in Sondershausen muss seit Montag zirka die Hälfte umziehen. Notwendig wurde dieser Schritt durch ein statisches Gutachten, dass dem Landratsamt am vergangenen Freitag früh vorlag und Landrat Peter Hengstermann veranlasste, mit sofortiger Wirkung einen Teil der Schule zu schließen, um die Sicherheit aller Schüler und Lehrer nicht zu gefährden. In einer eilig einberufenen Pressekonferenz am Freitagmittag informierte Hengstermann die Presse von dem notwendig gewordenen Schritt und den damit verbundenen Konsequenzen für Lehrer und Schüler. Am meisten sind die ca. 170 Regelschüler der 5. bis 8. Klassen betroffen, die ab Mittwoch vorübergehend in der ehemaligen Grundschule in Jecha beschult werden.

Bereits übers das Wochenende waren Angestellte des Landratsamtes fieberhaft mit den Vorbereitungen für den anstehenden Umzugs beschäftigt. Am Montag wurde das noch in der Schule befindliche Archiv des Landratsamtes in die angrenzende Turnhalle umgelagert. Die Räume werden derzeit schnellstmöglich für den Besuch der 170 Regelschüler funktionell hergerichtet, u.a. werden neue Schultafeln angebracht und die Telefonleitungen aktiviert.

Insgesamt sollen bis Mittwoch acht Klassenzimmer bezogen werden, müssen Heizungen und Toiletten funktionieren und Räumlichkeiten für die Schulspeisung bereit stehen. Am Dienstag werden alle notwendigen Schulmöbel wie Bänke, Tische und Lehrmaterialien mit LKWs nach Jecha gebracht, um den normalen Schulbetrieb ab Mittwoch früh zu ermöglichen.
Mit dem ÖPNV wurde bereits über die Umlenkung des Schulbusses in den Ortsteil Jecha verhandelt, so dass der Transport der Schüler gesichert ist.
Telefonisch ist die Ausweichschule ab Mittwoch unter 03632/ 541500 zu erreichen.

An der Grundschule Franzberg verbleiben die Klassenstufen 1, 2 und 4. Die 9. und 10. Klasse bleiben ebenfalls in dem nicht gesperrten Schulteil, weil sich dort die für den Unterricht notwendigen Fachkabinette befinden.
Die ca. 57 Schüler der 3. Klasse besuchen vorübergehend das Förderzentrum in der Talstraße, wo Klassenräume umgehend bereit gestellt wurden.
Autor: khh

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