Erinnerung an Pogromnacht
Dienstag, 09. November 2010, 19:04 Uhr
Mit Kranzniederlegungen wurde heute auch im Kyffhäuserkreis an die Pogromnacht vor 72 Jahren gedacht. In Sondershausen war kn dabei...
In der Pogromnacht vom 09. November zum 10. November waren vor 72 Jahren zahlreiche Synagogen und Geschäfte jüdischer Händler zerstört. Auch in Sondershausen gab es solche Zerstörungen.
Auf dem jüdischen Friedhof in Sondershausen gedachten zahlreiche Sonderhäuser an dieses beschämende Datum in der deutschen Geschichte, so die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters von Sondershausen, Cornelia Kraffzick in ihrer Gedenkansprache. Kraffzick sagte klar, man muss sich deutlich dagegen verwahren, wenn es jetzt immer noch unter der Hand Witze gegen die Juden gerissen werden. Straßen und Plätze dürfen nicht dem braunen Pöbel überlassen werden, so Kraffzick. Auch gehe es nicht darum sagte sie weiter, wie viele Ausländer unser Land vertrage.
Erinnerung an Progromnacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Eine richtige Geschichtsstunde war das, was Ernst Selle aus seiner Jugend vortrug. Ich war Augenzeuge der damaligen Zeit, sagte er. Als 17-jährige sei er damals auch auf die Demagogie der damaligen Zeitung hereingefallen, die den Menschen suggerierte, die Juden seien eine minderwertige Rasse, so Selle an die Jugendlichen gerichtet, die dieser Kranzniederlegung bei gewohnt hatten. Er habe aus der Geschichte und auch aus seiner achtjährigen Kriegserfahrung gelernt, dass so etwas nicht wieder vorkommen darf, so Selle zu den Jugendlichen.
Eine 11. Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Sondershausen, begleitet von Geschichtslehrer Michael Scharschuch, hatte so eine Geschichtsstunde der besonderen Art bekommen. An der Kranzniederlegung hatten Sondershäuser aus allen gesellschaftlichen Bereichen teilgenommen. Stellvertretend seien Bürgermeister Joachim Kreyer, Vize-Landrat Georg Schäfer und der Standortälteste Oberstleutnant Klaus-Günther Glaab genannt.
Autor: khhIn der Pogromnacht vom 09. November zum 10. November waren vor 72 Jahren zahlreiche Synagogen und Geschäfte jüdischer Händler zerstört. Auch in Sondershausen gab es solche Zerstörungen.
Auf dem jüdischen Friedhof in Sondershausen gedachten zahlreiche Sonderhäuser an dieses beschämende Datum in der deutschen Geschichte, so die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters von Sondershausen, Cornelia Kraffzick in ihrer Gedenkansprache. Kraffzick sagte klar, man muss sich deutlich dagegen verwahren, wenn es jetzt immer noch unter der Hand Witze gegen die Juden gerissen werden. Straßen und Plätze dürfen nicht dem braunen Pöbel überlassen werden, so Kraffzick. Auch gehe es nicht darum sagte sie weiter, wie viele Ausländer unser Land vertrage.
Erinnerung an Progromnacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Eine richtige Geschichtsstunde war das, was Ernst Selle aus seiner Jugend vortrug. Ich war Augenzeuge der damaligen Zeit, sagte er. Als 17-jährige sei er damals auch auf die Demagogie der damaligen Zeitung hereingefallen, die den Menschen suggerierte, die Juden seien eine minderwertige Rasse, so Selle an die Jugendlichen gerichtet, die dieser Kranzniederlegung bei gewohnt hatten. Er habe aus der Geschichte und auch aus seiner achtjährigen Kriegserfahrung gelernt, dass so etwas nicht wieder vorkommen darf, so Selle zu den Jugendlichen.Eine 11. Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Sondershausen, begleitet von Geschichtslehrer Michael Scharschuch, hatte so eine Geschichtsstunde der besonderen Art bekommen. An der Kranzniederlegung hatten Sondershäuser aus allen gesellschaftlichen Bereichen teilgenommen. Stellvertretend seien Bürgermeister Joachim Kreyer, Vize-Landrat Georg Schäfer und der Standortälteste Oberstleutnant Klaus-Günther Glaab genannt.











