Langsam wird es ernst!
Freitag, 19. November 2010, 13:53 Uhr
Müssen sich bald die Sondershäuser auf einen neuen Ortsteil einrichten? Zumindest in der nächsten Stadtratssitzung wird darüber informiert und diskutiert...
Viele Sondershäuser bekommen es jetzt schon nicht mehr auf die Reihe, alle Orts- und Stadtteile von Sondershausen zu benennen, von der Frage, wie man dort gar hinkommt ganz zu schweigen. Und jetzt klopft eine weitere Gemeinde am nicht vorhandenen Stadttor von Sondershausen. Diskutiert wurde es ja in Großenehrich und Umgebung, dass Niederspier weg will und den Anschluss nach Sondershausen sucht.
Jetzt wird es ernst. Erste Gespräche zwischen dem Bürgermeister von Großenehrich, wozu jetzt noch Niederspier gehört, und dem Hauptamtsleiter der Stadt Sondershausen Stefan Schard hat es bereits gegeben. Gestern informierte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) im Hauptsausschuss, dass das Thema Aufnahme von Niederspier ein Diskussionspunkt in der nächsten Stadtratssitzung sein soll. Eine Entscheidung solle dort aber noch nicht endgültig gefällt werden, so Kreyer.
Er sieht die Sache auch nicht sehr skeptisch, dem Tonfall zu entnehmen. Ober- und Niederspier verbindet mehr als nur das Teilstück "spier" beim Ortsnamen, so Kreyer. Das Prozedere könnte ähnlich aussehen, wie damals bei der Eingemeindung von Berka und Großfurra. Kreyer sagte aber auch ganz klar in Richtung Niederspier, wir haben nichts zu verschenken. Wenn die Eingemeindung kommt, werden wir alle gleich behandeln.
Die Aufnahme von Niederspier sprengt auch noch nicht unsere Verwaltungsstruktur, so Kreyer. Aber wenn noch mehr Gemeinden zu Sondershausen stoßen, könnte sich die Bildung eines Fachgebietes Ortsteile notwendig machen, so Kreyer.
Unter dem Gesichtspunkt Eingemeindung Niederspier nimmt die Autokennzeichendiskussion fast eine andere Richtung. Bei der bald Kreisgröße erreichenden Flächenausdehnung konnte glatt das neue alte Kennzeichen SDH sinnvoll werden. Man darf über die Entwicklung gespannt sein.
Autor: khhViele Sondershäuser bekommen es jetzt schon nicht mehr auf die Reihe, alle Orts- und Stadtteile von Sondershausen zu benennen, von der Frage, wie man dort gar hinkommt ganz zu schweigen. Und jetzt klopft eine weitere Gemeinde am nicht vorhandenen Stadttor von Sondershausen. Diskutiert wurde es ja in Großenehrich und Umgebung, dass Niederspier weg will und den Anschluss nach Sondershausen sucht.
Jetzt wird es ernst. Erste Gespräche zwischen dem Bürgermeister von Großenehrich, wozu jetzt noch Niederspier gehört, und dem Hauptamtsleiter der Stadt Sondershausen Stefan Schard hat es bereits gegeben. Gestern informierte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) im Hauptsausschuss, dass das Thema Aufnahme von Niederspier ein Diskussionspunkt in der nächsten Stadtratssitzung sein soll. Eine Entscheidung solle dort aber noch nicht endgültig gefällt werden, so Kreyer.
Er sieht die Sache auch nicht sehr skeptisch, dem Tonfall zu entnehmen. Ober- und Niederspier verbindet mehr als nur das Teilstück "spier" beim Ortsnamen, so Kreyer. Das Prozedere könnte ähnlich aussehen, wie damals bei der Eingemeindung von Berka und Großfurra. Kreyer sagte aber auch ganz klar in Richtung Niederspier, wir haben nichts zu verschenken. Wenn die Eingemeindung kommt, werden wir alle gleich behandeln.
Die Aufnahme von Niederspier sprengt auch noch nicht unsere Verwaltungsstruktur, so Kreyer. Aber wenn noch mehr Gemeinden zu Sondershausen stoßen, könnte sich die Bildung eines Fachgebietes Ortsteile notwendig machen, so Kreyer.
Unter dem Gesichtspunkt Eingemeindung Niederspier nimmt die Autokennzeichendiskussion fast eine andere Richtung. Bei der bald Kreisgröße erreichenden Flächenausdehnung konnte glatt das neue alte Kennzeichen SDH sinnvoll werden. Man darf über die Entwicklung gespannt sein.
