Schloss-Umbau abgeschlossen
Mittwoch, 01. Dezember 2010, 00:15 Uhr
Das frisch umgebaute Schloss wurde gestern am Abend wieder eröffnet. In rund ein und einem halben Jahren war der Vorbau des Gebäudes abgerissen worden, und der neue Anbau bekam einen Fahrstuhl und Glaselemente. Hintergrund dazu, für das Schloss und das Regionalmuseum sollte ein behindertengerechter Zugang geschaffen werden...
Die Gesamtkosten betrugen rund 935.000 Euro, das waren 200.000 Euro mehr als ursprünglich geplant 740.000 Euro. Grund dafür war unter anderem der problematische Baugrund, so Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) gestern. Der Boden war für das nicht stabil genug, deshalb mussten zusätzliche Pfähle in den Boden eingebracht werden. Der insgesamt in der Region problematische Untergrund (erinnert sei an die Erdfälle und die super schiefe Oberkirche) dürfte wohl zur Vorsicht geraten haben. Die Mehrkosten, so Strejc haben schon wehgetan. Der Dank von Strejc ging an den Freistaat Thüringen, der die Maßnahme zu 95 Prozent förderte. Aber ganz ohne Kritik ging der gestrige Abend nicht ab. Dazu sagte Strejc:
Aus der Rede Bürgermeister
Strejc verwies in seiner Rede darauf, dass er Umbau eigentlich ein kleines Konjunkturpaket war, denn 16 Firmen der Region waren daran beteiligt gewesen. Das hat auch die Wirtschaft gestärkt. Auch wenn durch den frühen Frosteinbruch die Terrasse noch nicht ganz fertig wurde, ab heute kann der normale Museumsbetrieb wieder aufgenommen werden, der durch die Umbaumaßnahmen bisher nicht möglich war.
Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc konnte zur heutigen Eröffnung zahlreiche Gäste begrüßen. Neben einigen Stadträten, war auch Vizelandrat Georg Schäfer zur Eröffnungsfeier erschienen. Goldi Morcinek aus Bad Frankenhausen, die Behindertenbeauftragte des Kyffhäuserkreises, probierte natürlich gleich den Lift aus, der den behinderten gerechten Zugang zum Regionalmuseum ermöglicht. Mit Fliederkönigen Isabell I und dem Apfelschnäpper war die Prominenz von Bad Frankenhauen ebenso erschienen, wie Ehrenbürger Fritz Wallrodt.
Der Leiter des Regionalmuseums, Dr. Ulrich Hahnemann, zeigte sich befriedigt über den neuen Anbau, auch wenn es sicher Kritiker gäbe, die den modernen Anbau nicht stilgerecht zum alten Schloss halten. Zu viel Glas passt nicht zum altehrwürdigen Schloss, so ein Gast im Gespräch mit kn. Und Kritik unter der Hand kam auch über Fenstern des neuen Risalit. Die hätte man genauso rot umrandet machen, wie beim übrigen Schloss. In der Tat, dieser kleine Stilbruch hätte nicht sein müssen und bedeutend teurer wäre der Bau auch nicht geworden. Nun, über Geschmack läasst sich trefflich streiten, aber die Denkmalsschützer haben es abgesegnet.
Vollste Zustimmung kam vom Förderverein des Schlossmuseums, als Petra Wäldchen sagte, dass war ein großer Schritt in die Zukunft und das Schloss in dieser Form wird eine Perle im öffentlichen Leben unserer Stadt werden. Mit dem Anbau sind auch weitere Räume entstanden, so auch ein Lesesaal und auch neue Toilettenanlage sind dabei, natürlich behindertengerecht.
Kaum ist das eine Objekt fertig, muss auch schon wieder an andere Aufgaben gedacht werden. Petra Wäldchen hatte schon mit einer Sammelbüchse aufgewartet, da auch Geld für ein anderes Projekt gebracht wurde. Das Zinnfiguren- Diorama muss sanierte werden. In diesem Zusammenhang gab Petra Wäldchen auch noch einen Tipp mit, die große Politik solle nicht zu sehr bei Kunst und Kultur sparen.
Umrahmt wurde das Programm von Musikschülern des Konservatoriums.
Autor: khhDie Gesamtkosten betrugen rund 935.000 Euro, das waren 200.000 Euro mehr als ursprünglich geplant 740.000 Euro. Grund dafür war unter anderem der problematische Baugrund, so Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) gestern. Der Boden war für das nicht stabil genug, deshalb mussten zusätzliche Pfähle in den Boden eingebracht werden. Der insgesamt in der Region problematische Untergrund (erinnert sei an die Erdfälle und die super schiefe Oberkirche) dürfte wohl zur Vorsicht geraten haben. Die Mehrkosten, so Strejc haben schon wehgetan. Der Dank von Strejc ging an den Freistaat Thüringen, der die Maßnahme zu 95 Prozent förderte. Aber ganz ohne Kritik ging der gestrige Abend nicht ab. Dazu sagte Strejc:
Aus der Rede Bürgermeister
Strejc verwies in seiner Rede darauf, dass er Umbau eigentlich ein kleines Konjunkturpaket war, denn 16 Firmen der Region waren daran beteiligt gewesen. Das hat auch die Wirtschaft gestärkt. Auch wenn durch den frühen Frosteinbruch die Terrasse noch nicht ganz fertig wurde, ab heute kann der normale Museumsbetrieb wieder aufgenommen werden, der durch die Umbaumaßnahmen bisher nicht möglich war.
Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc konnte zur heutigen Eröffnung zahlreiche Gäste begrüßen. Neben einigen Stadträten, war auch Vizelandrat Georg Schäfer zur Eröffnungsfeier erschienen. Goldi Morcinek aus Bad Frankenhausen, die Behindertenbeauftragte des Kyffhäuserkreises, probierte natürlich gleich den Lift aus, der den behinderten gerechten Zugang zum Regionalmuseum ermöglicht. Mit Fliederkönigen Isabell I und dem Apfelschnäpper war die Prominenz von Bad Frankenhauen ebenso erschienen, wie Ehrenbürger Fritz Wallrodt.
Der Leiter des Regionalmuseums, Dr. Ulrich Hahnemann, zeigte sich befriedigt über den neuen Anbau, auch wenn es sicher Kritiker gäbe, die den modernen Anbau nicht stilgerecht zum alten Schloss halten. Zu viel Glas passt nicht zum altehrwürdigen Schloss, so ein Gast im Gespräch mit kn. Und Kritik unter der Hand kam auch über Fenstern des neuen Risalit. Die hätte man genauso rot umrandet machen, wie beim übrigen Schloss. In der Tat, dieser kleine Stilbruch hätte nicht sein müssen und bedeutend teurer wäre der Bau auch nicht geworden. Nun, über Geschmack läasst sich trefflich streiten, aber die Denkmalsschützer haben es abgesegnet.
Vollste Zustimmung kam vom Förderverein des Schlossmuseums, als Petra Wäldchen sagte, dass war ein großer Schritt in die Zukunft und das Schloss in dieser Form wird eine Perle im öffentlichen Leben unserer Stadt werden. Mit dem Anbau sind auch weitere Räume entstanden, so auch ein Lesesaal und auch neue Toilettenanlage sind dabei, natürlich behindertengerecht.
Kaum ist das eine Objekt fertig, muss auch schon wieder an andere Aufgaben gedacht werden. Petra Wäldchen hatte schon mit einer Sammelbüchse aufgewartet, da auch Geld für ein anderes Projekt gebracht wurde. Das Zinnfiguren- Diorama muss sanierte werden. In diesem Zusammenhang gab Petra Wäldchen auch noch einen Tipp mit, die große Politik solle nicht zu sehr bei Kunst und Kultur sparen.
Umrahmt wurde das Programm von Musikschülern des Konservatoriums.



























