Kampagne nimmt Fahrt auf
Montag, 06. Dezember 2010, 19:59 Uhr
Sondershausen will Fairtrade-Stadt werden. Dazu hat sich jetzt eine Steuergruppe gebildet. Zum aktuellen Stand erreichte kn folgender Bericht...
Mit der Konstituierung einer Steuerungsgruppe nahm am 23. November nahm die Kampagne "Fairtrade-Town" in Sondershausen Fahrt auf. Die Kampagne hatte der Sondershäuser Stadtrat in seiner Sitzung am 7. Oktober auf den Weg gebracht. Er beschloss, den Titel Faitrade-Stadt für die Stadt Sondershausen zu erwerben.
Jener wird vergeben von TransFair, Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e.V.. Über 750 Fairtrade-Towns gibt es mittlerweile weltweit, darunter zum Beispiel London, Brüssel, Rom, San Francisco und Kopenhagen. In Deutschland haben inzwischen mehr als 20 Städte den Titel Fairtrade-Town erlangt, darunter Saarbrücken, Neuss, Dortmund, Marburg und Nordhausen. Damit sich Sondershausen in diese illustre Runde einreihen kann, muss die Stadt noch einige Kriterien erfüllen. Zwei sind bereits umgesetzt. Nämlich jener Beschluss des Stadtrates, in dem sich die Stadt Sondershausen auch verpflichtet, dass bei allen Rats- und Ausschusssitzungen sowie im Bereich des Büros des Bürgermeisters Kaffee und ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet werden.
Auch die erforderliche Steuerungsgruppe hat ihre Arbeit aufgenommen. Mitglieder, welche wichtige Bereiche des öffentlichen Lebens vertreten sollen, sind: Angela Böhme (Stadtverwaltung Sondershausen), Pastorin Cornelia Bickelhaupt (Kirchen), Ines Grundnig (Einzelhandel), René Most (Schulen/Vereine), Thomas Weinrich (Weltladeninitiative), und ein Vertreter der Sondershäuser Lokalredaktion der Thüringer Allgemeinen. Die Steuerungsgruppe hat die Aufgabe, die Aktivitäten zur Etablierung des Fairen Handels in der Stadt zu koordiniert und somit für den Erfolg der Kampagne Fairtrade-Town zu sorgen.
Nun steht die Erfüllung weiterer offenen Kriterien an, welche sind: 1. Das Gewinnen von mindestens fünf Einzelhandelsgeschäften und drei gastronomischen Einrichtungen, welche fair gehandelte Produkte anbieten; 2. Einen Verein, eine Schule und eine Kirchgemeinde zu motivieren, Produkte aus Fairem Handel zu verwenden und 4. Eine regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit auf den Weg zu bringen.
Die Chancen dies alles zu erfüllen ständen gut, meint Thomas Weinrich vom Sondershäuser eine welt laden. Einzelhandelsgeschäfte, in denen Fairtrade-Produkte angeboten werden gibt es genug, Familie Nossol, welche das Café 35 in Sondershausen Jecha betreibt, hat sich entschieden, Fair trade-Kaffee anzubieten und die Sondershäuser Trinitatis Gemeinde schenkt bereits bei Gemeindeveranstaltungen nur fair gehandelten Kafee aus. Bis sich Sondershausen Fairtrade-Stadt nennen kann ist noch einiges zu tun, jedoch die ersten und wichtigsten Schritte sind getan.
Thomas H. Weinrich
im Auftrag der Steuergruppe
Autor: khhMit der Konstituierung einer Steuerungsgruppe nahm am 23. November nahm die Kampagne "Fairtrade-Town" in Sondershausen Fahrt auf. Die Kampagne hatte der Sondershäuser Stadtrat in seiner Sitzung am 7. Oktober auf den Weg gebracht. Er beschloss, den Titel Faitrade-Stadt für die Stadt Sondershausen zu erwerben.
Jener wird vergeben von TransFair, Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e.V.. Über 750 Fairtrade-Towns gibt es mittlerweile weltweit, darunter zum Beispiel London, Brüssel, Rom, San Francisco und Kopenhagen. In Deutschland haben inzwischen mehr als 20 Städte den Titel Fairtrade-Town erlangt, darunter Saarbrücken, Neuss, Dortmund, Marburg und Nordhausen. Damit sich Sondershausen in diese illustre Runde einreihen kann, muss die Stadt noch einige Kriterien erfüllen. Zwei sind bereits umgesetzt. Nämlich jener Beschluss des Stadtrates, in dem sich die Stadt Sondershausen auch verpflichtet, dass bei allen Rats- und Ausschusssitzungen sowie im Bereich des Büros des Bürgermeisters Kaffee und ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet werden.
Auch die erforderliche Steuerungsgruppe hat ihre Arbeit aufgenommen. Mitglieder, welche wichtige Bereiche des öffentlichen Lebens vertreten sollen, sind: Angela Böhme (Stadtverwaltung Sondershausen), Pastorin Cornelia Bickelhaupt (Kirchen), Ines Grundnig (Einzelhandel), René Most (Schulen/Vereine), Thomas Weinrich (Weltladeninitiative), und ein Vertreter der Sondershäuser Lokalredaktion der Thüringer Allgemeinen. Die Steuerungsgruppe hat die Aufgabe, die Aktivitäten zur Etablierung des Fairen Handels in der Stadt zu koordiniert und somit für den Erfolg der Kampagne Fairtrade-Town zu sorgen.
Nun steht die Erfüllung weiterer offenen Kriterien an, welche sind: 1. Das Gewinnen von mindestens fünf Einzelhandelsgeschäften und drei gastronomischen Einrichtungen, welche fair gehandelte Produkte anbieten; 2. Einen Verein, eine Schule und eine Kirchgemeinde zu motivieren, Produkte aus Fairem Handel zu verwenden und 4. Eine regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit auf den Weg zu bringen.
Die Chancen dies alles zu erfüllen ständen gut, meint Thomas Weinrich vom Sondershäuser eine welt laden. Einzelhandelsgeschäfte, in denen Fairtrade-Produkte angeboten werden gibt es genug, Familie Nossol, welche das Café 35 in Sondershausen Jecha betreibt, hat sich entschieden, Fair trade-Kaffee anzubieten und die Sondershäuser Trinitatis Gemeinde schenkt bereits bei Gemeindeveranstaltungen nur fair gehandelten Kafee aus. Bis sich Sondershausen Fairtrade-Stadt nennen kann ist noch einiges zu tun, jedoch die ersten und wichtigsten Schritte sind getan.
Thomas H. Weinrich
im Auftrag der Steuergruppe
